Spielberichte
30. Spieltag 29.04.06
Gelungener Abschied - DJK Singen beweist Moral
Langenau/E. - DJK Singen 40:33 (21:20)
Quelle: Südkurier (uh)
Nochmals an einem Torfestival beteiligt waren die Singener am letzten Spieltag bei ihrer Abschiedsvorstellung in der Oberliga Baden-Württemberg. "Den Auftritt hätte ich mir letztes Wochenende im Singener Münchried gewünscht", bekannte DJK-Coach Andreas Lemke. Hatte die Wochen zuvor auch bei ihm der Frust über die Art und Weise genagt, wie sich die Mannschaft präsentierte, war das Auftreten der Akteure beim Vize-Meister in Ordnung. Zwar gestand Lemke, dass ihn beim 4:8-Rückstand (12.) ein ungutes Gefühl
beschlichen habe, die zum 13:13-Ausgleich (20.) führende Reaktion der Mannschaft aber restlos beeindruckte. "Da haben sie Moral bewiesen", lobte er die Einstellung im Kader, in welchem durch den Ausfall von Benny Daemgen mit Arthur Junger ein weiterer Spieler aus der zweiten Mannschaft sein Debüt gab.
Mit einem Tor lag die DJK Singen beim 20:21 zur Pause zurück, 25:25 lautete der Spielstand kurz nach Wiederanpfiff. Wäre nicht bei Dennis Eßrich die alte Handverletzung wieder aufgebrochen und hätte Sebastian Mücke von den Unparteiischen nicht die Rote Karte gesehen - vielleicht hätte es sogar noch zum ersten Auswärtspunkt gereicht. So aber setzte sich die HSG Langenau/Elchingen vorentscheidend zum 34:28 (51.) ab. Am Ende stand eine 33:40-Niederlage der DJK Singen im letzten Spiel der Oberliga Baden-Württemberg. (uh)
DJK Singen: Sermek, Zimmermann; Amann (5), Kob (1), Mierzwa (5), Soos (6), Mücke, Eßrich (1), Domin, Reck (14/2), Junger (1).
Vorbericht letzter Spieltag Langenau - DJK
28.04.2006
BWOL: HSG Langenau-Elchingen - DJK Singen (Samstag, 20 Uhr, Pfleghofhalle Langenau).
Die DJK-Bären müssen am letzten Spieltag beim Vize-Meister, der HSG Langenau-Elchingen antreten [...mehr]
29. Spieltag 22.04.06
DJK Singen ohne Moral - Ein lustloser Opfergang
BWOL DJK Singen - TSB Heilbronn 24:37 (7:13)
Einen unrühmlichen Abgang vor eigener Kulisse erlaubten sich die Singener "Bären" in ihrem letzten Heimspiel der BWOL. Bis zur Halbzeit war das Spiel gelaufen, als die "Bären" bereits mit 7:13 zurück lagen. Lustlos und unmotiviert präsentierte sich das DJK-Team und verabschiedete mit einem saft- und kraftlosen Spiel aus der Oberliga. Dabei demonstrierten sie eigentlich nur noch, wie man die letzten Freunde vergraulen kann.
Ein Spieltag noch, und die Ära der DJK Singen in der Oberliga Baden-Württemberg findet für's Erste ihr Ende. Eine Zäsur, die sich der Verein, der mittelfristig in die Regionalliga wollte, so nicht erwünscht hatte, die aber nach den Leistungen der nun zu Ende gehenden Saison unvermeidlich war. Abteilungsleiter Rudi Stehle sprach von "Arbeitsverweigerung", dem Publikum blieb nur mitleidiges Kopfschütteln und einige der Spieler ließen erkennen, für sie sei nicht nur die Baden-Württemberg Oberliga, sondern auch das Kapitel DJK Singen schon längst abgeschlossen: Es war ein Opfergang, ein lustloses sich in sein Schicksal fügen, welches die Zuschauer in der Folge des von Christian Mierzwa leichtfertig vertändelten Gegenstoßes, der den Anschlusstreffer zum 5:6 hätte bedeuten müssen, zu sehen bekamen. Binnen neun Minuten verspielten die Bären all die für eine sehr ordentliche Anfangsphase mit einem 4:4-Zwischenstand (14.) erworbene Anerkennung, die auch daraus her rührte, dass sich das Unparteiischengespann Hegel und Kurtz mehr als einmal bei Aktionen der Gäste überfordert und inkonsequent zeigte. Neun Minuten ohne DJK-Treffer zur 5:11-Führung der Gäste bedeuteten den Anfang vom Endes für die Singener DJK-Bären. (uh)
DJK Singen: Sermek, Rottinger (1) (Tor); Amann (2), Mierzwa (7), Mücke (1), Wiest (2), Eßrich (4), Domin (1), Reck (2), Daemgen (2), Soos (1), Kob (1/1).
28. Spieltag 08.04.2006
DJK Singen fehlt ein Tor - Weitere "Pleite" für Hegauer
Handball-Oberliga DJK Singen – Heddesheim 29:30 (18:13)
Quelle: Südkurier (uh)
Mit fünf Toren Vorsprung gingen die DJK-Bären in die Halbzeitpause und standen aufgrund einer in der zweiten Hälfte recht zerfahren geführten Partie am Ende doch wieder mit leeren Händen da. "Das haben wir uns ganz klar selbst zu zuschreiben", gab ein reichlich frustriert wirkender DJK-Coach Andreas Lemke nach Spielschluss zu Protokoll und wollte dabei auch eigene Versäumnisse nicht ausschließen. Denn eines stand fest: Nachdem ihr zweites Ass, Mirco Matthes, nach zwei Treffern in den Anfangsminuten im weiteren Spielverlauf mit Dominik Rottinger seinen Meister fand, wären die Gäste ohne ihren Linkshänder Marcus Gutsche im Singener Münchried untergegangen, der am Ende nach Belieben traf. u. zwölf Tore markierte. "Natürlich überlegt man die ganze Zeit, ob man nicht mit einer Manndeckung agieren soll. Vielleicht habe ich auch zu lange gezögert, Martin Sermek zu bringen", gab Andreas Lemke Einblick in die Entscheidungsnöte eines Trainers, der mit ansehen muss, dass seine in der ersten Hälfte im Spiel nach vorne recht souverän agierende Truppe plötzlich wenig abgeklärt wirkende Angriffsversuche abliefert. Letztlich entscheidend für die 29:30-Niederlage waren aber wohl die letzten vier Minuten, in denen die Gäste zunächst eine 4:6-Unterzahl unbeschadet überstanden und Keeper Stefan Olf das allfällige Unentschieden dadurch vereitelte, dass er beim letzten DJK-Abschluss von Christian Mierzwa seinen Kopf einfach nicht wegzog. (uh)
DJK Singen: Rottinger, Sermek; Daemgen (1), Amann (1), Wiest (1), Mierzwa (8/1), Soos (1), Mücke (4), Essrich (3), Götz, Reck (9/4), Domin (1).
DJK Singen hofft auf ein versöhnliches Saisonende
07.04.2006
Vorbericht BWOL: DJK Singen - SG Heddesheim (Sa, 20 Uhr, Münchriedhalle)
Mit den zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen gegen die Spielgemeinschaft Heddesheim und den TSB Heilbronn-Horkheim bietet sich den Singener Handballern die Gelegenheit, eine Saison, in welcher die Enttäuschungen klar überwogen, wenigstens noch halbwegs versöhnlich ausklingen zu lassen. Und was käme unter den gegebenen Voraussetzungen als Entschuldigung denn schon besser an, als ein oder sogar zwei Heimsiege, bevor man Baden-Württembergs höchster Spielklasse wieder Adieu sagen muss?
" Wir sind in eigener Halle ganz klar am Zug und wollen zumindest noch einen Sieg in dieser Liga", spricht Coach Andreas Lemke sicherlich auch Vielen, die der Singener Mannschaft auch in dieser Runde die Treue gehalten haben, aus dem Herzen, nachdem auch seine, im Verlauf schon dahingehend revidierte Zielsetzung, die Liga wenigstens nicht als Schlusslicht verlassen zu müssen, nach dem hauchdünnen 33:32-Heimerfolg der SG Königshofen/Sachsenflur über den TV Oppenweiler verfehlt werden wird.
Die SG Heddesheim dagegen, momentan auf dem zehnten Platz der Oberliga, plagen noch Abstiegsängste, nachdem die letzten fünf Begegnungen mehr oder weniger hoch verloren gingen und nun rechnerisch sogar die Gefahr besteht, in eine etwaige Relegation zu müssen. "Sie haben wohl massiv Verletzungsprobleme im Kader", hofft Andreas Lemke ein wenig, auf ebenfalls vom Schicksal gebeutelte Gäste zu treffen und nun wenigstens Benny Daemgen im Rückraum wieder aufbieten zu können, nachdem sich Gabor Soos mit Problemen im Knie herum schlagen muss und auch der Einsatz des erfolgreichen DJK-Torschützen Christian Mierzwa erneut fraglich ist. (uh)
27. Spieltag 01.04.2006
DJK Singen ohne Chance.
TSV Neuhausen - DJK Singen 33:19 (14:8).
Dass DJK-Coach Andreas Lemke rundum zufrieden vom Trip zum Tabellenführer in den Hegau zurück kehren würde - das konnte bei der Höhe der Niederlage niemand erwarten. Andererseits: Völlig unzufrieden mit der Leistung seines Teams wollte sich der Übungsleiter aber auch nicht äußern: "Wir wollten uns achtbar verkaufen. Da kann man sich dann nicht nach rund vierzig Minuten einfach seinem Schicksal ergeben", brachte er zum Ausdruck, was sich als störender Faktor schon die ganze Saison hindurch bei den Singener Handballern bemerkbar macht: Während sich ein paar der Akteure "noch voll 'reinhängen, auch wenn die Niederlage letztlich unabwendbar ist", wie es Lemke ausdrückte, schalten andere lieber einen Gang zurück. "Schon nach vierzig Minuten staunend einen angesagten Kempa zu bekommen - dafür habe ich einfach kein Verständnis!", machte der DJK-Trainer seinem Groll Luft.
An der Leistung der ersten dreißig Minuten hatte er nämlich wenig auszusetzen. Die Deckung vor dem sich einmal mehr in bestechender Form präsentierenden Martin Sermek funktionierte und prompt rief Neuhausens Trainer Kurt Reusch die seinen beim 3:3 (10.) zur Auszeit. "Danach haben sie dann aufgedreht", stieg laut Andreas Lemke in der Folge die Zahl der Eigenfehler, was die Gastgeber ab dem 8:6 (20.) zu nutzen wussten. (uh)
DJK Singen: Sermek, Rottinger; Kob (1), Götz (1), Amann (1), Domin (1), Eßrich (1), Mücke (2), Reck (6), Soos (2), Wiest (2), Korhummel (2).
"Anständig verabschieden"
Nach der deutlichen 32:42-Schlappe gegen die Stuttgarter Kickers gilt für die Singener "Bären" mehr denn je, die verbleibenden vier Spiele in der Handball-Oberliga Baden-Württemberg ordentlich über die Bühne zu bringen. "Wir wollen uns anständig verabschieden", so die Vorgabe von Trainer Andy Lemke. Gegen die Kickers brachte er verstärkt den "Bären"-Nachwuchs zum Einsatz. "Die Youngsters sollen noch ein bisschen Oberliga-Luft schnuppern", erklärt Lemke, denn zu verlieren sei jetzt eh nichts mehr. Der Abstieg ist besiegelt, man orientiert sich in Richtung Südbadenliga. Derzeit werden Gespräche mit den Spielern geführt und die ersten Zusagen liegen bereits auf dem Tisch. Gabor Soos, Markus Reck und Torhüter Martin Sermek werden auch in der neuen Saison im "Bären"-Trikot spielen. Bedauerlich sei hingegen der Abgang von Kreisläufer Stefan Amann, so Andy Lemke, den es beruflich nach München zieht. Für das anstehende Auswärtsspiel beim Tabellenführer TV Neuhausen gilt nach wie vor die Devise: "So teuer wie möglich verkaufen". Und ein Ziel hat Lemke trotz aller Tiefschläge fest vor Augen: er möchte die rote Laternen abgeben. Dafür sind aber mindestens vier Punkte notwendig.
Quelle: Singener Wochenblatt (mu)
26. Spieltag 25.03.06
Abstieg besiegelt
DJK Singen verliert in der Oberliga gegen Stuttgarter Kickers 32 :42 (17:21)
Quelle: Südkurier (uh)
In der zweiten Spielhälfte gnadenlos ausgekontert wurden die Singener Handballbären beim Versuch, sich ein letztes Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt zu bewahren. "Jetzt ist es endgültig", kommentierte Karl-Heinz Kech vom Spielermanagement das am Ende der Partie mehr als deutlich verlaufende Kräftemessen mit den Gästen aus Stuttgart. "Wir sind zwar sehr gut aus den Startlöchern gekommen, aber haben dann einfach mehr Fehler gemacht", erreichten nach den Worten von DJK-Coach Andreas Lemke seine Schützlinge mit dem 7:7-Unentschieden (11.) lediglich das erste Etappenziel. "Unsere technischen Fehler hat der HV Kickers Stuttgart dann gnadenlos mit Tempogegenstößen bestraft", kommentierte Singens Trainer den beeindruckenden 17:21-Spielstand beim Halbzeitpfiff. "Das ist einfach viel zu viel", beurteilte er die Angriffs- und Abwehrarbeit seines Teams verhalten kritisch, da mit Benny Daemgen eine Wechselalternative im Rückraum fehlte und sowohl Gabor Soos als auch Markus Reck zunächst durchspielen mussten.
Der DJK-Linkshänder Soos ließ mit seinem Treffer nach Wiederanpfiff zum 18:21 (31.) zwar nochmals Hoffnung keimen, den Kontakt zu den bedingungslos auf Tempohandball setzenden Stuttgarter Gästen wiederherstellen zu können, aber mit dem per Strafwurf gegen den Singener Goalie Bernd Zimmermann erzielten 23:29 (43.) stellten die Spieler von Trainer Ralf Rascher die Weichen endgültig auf Auswärtssieg. Athletisch in allen Belangen überlegen, kontrollierten die Gäste die Partie über die restliche Spielzeit, weswegen Andreas Lemke den nachrückenden Youngstern aus der Jugend des Vereins verstärkt Spielanteile gewährte. "Nachdem dann klar war, dass wir auf der Verliererstraße sind, lasse ich natürlich einen Dominik Domin auch länger spielen und auch Fehler machen", begründete Lemke die nicht ungeteilt Zustimmung findende Entscheidung, die allerdings in der Schlussminute dem A-Jugendlichen Sascha Kob den ersten Treffer in der BWOL bescherte. (uh)
DJK Singen: Sermek, Zimmermann; Amann (1), Götz, Kob (1), Wiest (1), Mierzwa (8), Soos (3), Mücke (3), Domin (1), Eßrich (3), Reck (11/4).
25. Spieltag 19.03.2006
Achtbar geschlagen
Niederlage für DJK Singen Großsachsen - DJK Singen 30:26 (12:11)
Quelle: Südkurier (uh)
Auch wenn man bei den Handballern der DJK Singen weiterhin auf den ersten Auswärtspunkt warten muss: Mit der 26:30-Niederlage beim bis dato Tabellenfünften Großsachsen stellten die Bären' ein weiteres Mal unter Beweis, dass die Zeiten, da gastgebende Vereine sich auf ein Schützenfest gegen die Gäste aus dem Hegau freuen durften, überwunden sind. Ohne den Anginakranken Gabor Soos, und trotz des aufgrund einer Adduktoren-Verletzung nach fünf Spielminuten schon wieder beendeten Auftritts von Benjamin Daemgen, boten die Schützlinge von Andreas Lemke eine Leistung, welche ihren Trainer mehr als zufrieden stellte.
"Hätte mir jemand vor dieser Partie ein Ergebnis mit vier Treffern Unterschied prophezeit, wäre das für mich absolut in Ordnung gegangen. Unter gegebenen Umständen ist's eigentlich richtig gut", zollte Lemke seinen Spielern, allen voran einem überragenden Martin Sermek im Gehäuse, Lob. "Man darf nicht vergessen, dass wir mit neun Feldspielern eine dünn besetzte Bank aufweisen". So blieb ihm durch das Ausscheiden von Benjamin Daemgen lediglich übrig, "irgendwie zu improvisieren". Und da mit Florian Götz nach längerer Unterbrechung wieder ein Linkshänder auf der Außenposition zur Verfügung stand, traf es Allrounder Sebastian Mücke, aus der misslichen Situation das Beste zu machen. Bis Mitte der zweiten Hälfte beim 20:20 (43.) gelang es, den Spielstand ausgeglichen zu halten, dann nutzte Großsachsen die Chance, vorentscheidend auf 23:20 (48.) wegzuziehen. "Danach war die Luft draußen", so Andreas Lemke. (uh)
DJK Singen: Sermek, Rottinger (Tor); Amann (3), Daemgen, Domin (1), Eßrich (3), Götz (1), Mierzwa (5), Mücke (2), Reck (11/5), Wiest.
Übersicht Spielberichte 2005/06
24. Spieltag 11.03.206
Der letzte Biss fehlte
Sinzheim behält mit acht Feldspielern und einem überragenden Torhüter die Oberhand gegen DJK Singen. DJK Singen - Phönix Sinzheim 31:33 (16:9)
Quelle: Südkurier (uh)
Nahe dran, aber letztlich doch den entscheidenden Tick zu unentschlossen, so könnte man den Heimauftritt der DJK-Bären gegen den BSV Phönix Sinzheim mit einem Satz umreißen. "Nicht dass ich der Mannschaft mangelndes Engagement vorwerfen könnte, aber irgendwie hat im entscheidenden Moment doch der letzte Biss, diese Einstellung, unbedingt gewinnen zu wollen, gefehlt", beschrieb Trainer Andreas Lemke seine Gefühlslage in einer Begegnung, die in den ersten zehn Minuten ganz deutlich durch die Gäste dominiert wurde. "Da sind wir gar nicht ins Spiel gekommen", verzeichnete Lemke beim 3:8 (11.) schon sechs Fehlwürfe und sah sich zur Auszeit gezwungen.
"Wir hatten in der Abwehr einfach Probleme, die wir so aus den vergangenen Partien nicht gekannt haben", konnte sich auch der Singener Coach die zunächst fehlende Abstimmung im Singener Deckungsverband nicht so richtig erklären. "Sinzheim ist dadurch zu ganz einfachen Treffern gekommen", sah der Singener Trainer bis zum Halbzeitpfiff allerdings eine sich stabilisierende Gegenwehr seiner Truppe, welche praktisch mit dem Pausenpfiff das 16:19 erzielte und dadurch Anschluss hielt. "Ein ganz wichtiger Treffer, der uns für den zweiten Durchgang doch noch einiges an Chancen erhalten hat", wie Lemke betonte und tatsächlich gelang den Bären nach der Pause nach einem 19:22-Zwischenstand (34.) beim 22:22 (39.) endlich der Ausgleich. "Da hat mir dann aber einfach dieser Ruck gefehlt, dieses absolut entschlossene Aufbäumen", wusste Lemke, was letztlich die Punkte kostete.
Denn trotz eines herausragenden Martin Sermek im Gehäuse, der nach rund 20 Minuten den von seiner Abwehr doch des öfteren im Stich gelassenen Dominik Rottinger abgelöst hatte, und eines 28:28-Unentschieden (50.) eingangs der Schlussphase, gelang es den Singener DJK-Bären nicht mehr, die Partie noch einmal zu kippen.
"Sieben Fehlwürfe in dieser Phase, zum Teil frei vor dem Tor, ist einfach zu viel", bemängelte Andreas Lemke bei aller Hochachtung vor der Leistung des 19-jährigen Goalies Daniel Lang im Sinzheimer Tor, die mangelhafte Quote seiner Spieler im Abschluss. (uh)
DJK Singen: Rottinger, Sermek (Tor); Amann (3), Bruderhofer, Mücke (7), Essrich (7), Wiest, Daemgen, Domin (1), Soos (1), Reck (8), Mierzwa (4)
Sinzheim: Lang – Osicka, Meier 8/6, Höll 6, Marlok 12, Geibel 1, Illg, Heinrich 2 ,Brekalo, Fischer 3, Wolf 1



