15. Spieltag 12.01. DJK - Steißlingen
DJK gewinnt Lokalderby gegen Steißlingen
DJK Singen - TuS Steißlingen 33:30 (18:16)
Im Singener Münchried fand man fast keinen Platz mehr. Wer gedacht hatte, dass die Bären Winterschlaf hielten, der wurde eines Besseren belehrt. Gabor Soos führte die DJK Singen zum Derbysieg und steuerte selbst 7 Feldtore bei, bis er vorzeitig das Spielfeld verlassen mußte. Teilweise führte man mit 5 Toren in der ersten Halbzeit, was auch dem Spielverlauf entsprach. Nach dem Pausentee versuchte Steißlingen nochmals alles, doch die Bären machten ihre Höhle dicht. Nur bis auf drei Tore hatte man Steißlingen heran kommen lassen, dann schlugen die Singener wieder zurück. Mit fünf Treffern in Folge hielt Markus Reck gegen einen aufkommenden TuS Steißlingen die eigenen Farben mit 24:21 (38.) in Front. Und als sich dann erste Abschlussfehler bei den Gästen zeigten, gelang es der DJK, auf 29:23 davonzuziehen. Der Treffer war die letzte Aktion von Gabor Soos, der kurz darauf disqualifiziert wurde. Das Spiel ließ sich Singen aber nicht mehr aus den Händen nehmen. Souverän verteidigte die Frombach-Sieben den Vorsprung und mit dem 33:26-Tempogegenstoß durch Michael Kurz (52.) war die Entscheidung gefallen. Der Sieg war in der Schlußphase nie gefährdet, Singen spielte clever und gut seine Angriffe aus, variierte aber auch mit schnellem Spiel und Tempogegenstößen. Steißlingen hatte mit Alexander Stehle den überragenden Mann auf dem Platz. Seine 13 Tore reichten jedoch nicht zum Sieg. Und wieder hat die Südbadenliga gezeigt, dass es keine Favoriten gibt!
DJK: Sermek, Zimmermann (Tor); Bechtold, Schmidt (4), Wiest (2), Soos (9/2), Kob, Bruderhofer, Reuschel (4), Müschke, Reck (6), Kurz (6), Amann (2).
Quelle Südkurier von Uli Haaf (uh)
Heißer Tanz in der Bärenhöhle
DJK Singen gewinnt 33:30 (18:16) das Handball-Derb
Singen (mu). Ein Handballabend ganz nach dem Geschmack der Fans und Funktionäre präsentierten die Singener "Bären" und die "jungen Wilden" aus Steißlingen im ersten Derby des jungen Jahres. Da stimmte einfach alles: Die Münchriedhalle brummte mit einer Kulisse, die den DJK-Machern ein Lächeln ins Gesicht zauberte, die Teams waren hochmotiviert, boten Handball, der Lust auf mehr machte und bis zum Abpfiff knisterte die Spannung in der Luft. Nach 60 Minuten mussten dann die Gäste - allen voran ihr Trainer Erich Merk - neidlos anerkennen: Der 33:30-Erfolg der "Bären" ist verdient. "So stark habe ich die DJK Singen noch nicht gesehen", zollte der Steißlinger Coach seinen Kontrahenten Respekt. Allerdings war sein Team durch die angeschlagenen Stich und Jäck gehandicapt. Auf der anderen Seite hatte DJK-Trainer Adolf Frombach seine Jungs bestens auf die quirligen Steißlinger eingestellt. Die Abwehr stand wie ein Bollwerk und im Angriff machten Reuschel, Soos und Co der TuS-Hintermannschaft das Leben schwer. Besonders die ersten 20 Minuten lief es bei der DJK wie am Schnürchen. In überragender Spiellaune präsentierte sich dabei Singens Rückraumregisseur Jens Reuschel, der mit viel Überblick agierte, seine Mitspieler bestens in Szene setzte und das wichtige 14:9 zehn Minuten vor der Pause markierte. Dieser fünf-Tore-Abstand schien die Steißlinger wach zu rütteln. Die auffälligsten TuS-Akteure -Andreas Rohrbeck, Philipp Stoller und der jungen Wesley Wojtas - läuteten die Aufholjagd ein, ließen sich trotz doppelter Unterzahl nicht irritieren und holten bis zum 18:16 auf. Auch nach dem Wechsel blieben die Gäste auf Tuchfühlung mit den "Bären". Mit dem brandgefährlichen Alexander Stehle - er allein erzielte 13 Tore - kämpften sich der Tabellenzweite bis auf ein Tor heran. Doch die DJK machte konzentriert und diszipliniert ihr Spiel. Und bekam unerwartete Verstärkung. Markus Reck, in der ersten Hälfte harmlos und ohne Torerfolg, kam wie ausgewechselt aus der Kabine. Fünf Treffer in Folge versenkte der Rückraumrecke im TuS-Gehäuse und traf aus allen Lagen. Zwar schnupperte der TuS noch einmal Morgenluft, als Gabor Soos unbeherrscht rot sah, doch die DJK ließ sich trotz diesen Mankos die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Als krönenden Abschluss und Schmankerl für die tolle Kulisse servierte Steißlingens Kevin Jäck den letzten Treffer zum 33:30-Endstand mit einem sehenswerten Kempa-Trick. Das Publikum dankte es ihren Teams und feierte Gewinner wie Verlierer gleichermaßen. Die Tore für die DJK Singen erzielten: Gabor Soos (9/2), Markus Reck und Michael Kurz (je 6), Jens Reuschel und Sven Schmidt (je 4), Stefan Wiest und Stefan Amann (je 2). TuS Steißlingen: Alexander Stehle (13/4), Andreas Rohrbeck (6), Wesley Wojtas und Philipp Stoller (je 3), Kevin Jäck und Jonathan Stich (je 2) und Martin Kornmayer (1)
Quelle: Singener Wochenblatt von Ute Mucha
Lokalderby gegen Steißlingen
DKJ Singen - TuS Steißlingen
Freitag, 12.01.07 20:30 Münchriedhalle Singen
Im letzten Saisonspiel der Hinrunde kommt es am Freitag zum zweiten Lokalderby in der Münchriedhalle gegen den Tabellenzweiten, dem TuS Steißlingen, der zu den positiven Überraschungen in der aktuellen Südbadenliga zählt.
Nachdem die Steißlinger in der vergangenen Saison bis kurz vor Schluss gegen den Abstieg kämpften, hat sich die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Erich Merk in dieser Runde bis in die Spitzengruppe vorgearbeitet. Die Steißlinger starteten vor der Winterpause eine Erfolgsserie von sieben Spielen ohne Niederlage in Serie. Im Spitzenspiel des letzten Spieltags gegen den Tabellenführer aus Durmersheim teilten sich die Mannschaften die Punkte in den spannenden Schlussminuten. Die Steißlingen überzeugten in den letzten Partien mit erfrischendem Tempohandball. Garanten für die Erfolge des TuS sind die brandgefährlichen Rückraumschützen Stich und Stehle sowie eine geschlossene Mannschaftsleistung, viel Kampf und der nötigen Einstellung. Besonders die Defensive stabilisierte sich mit fortlaufender Dauer und ist aktuell der Grundstein für das schnelle Spiel nach vorne.
Sowohl innerhalb der Mannschaft als auch im Bereich der sportlichen Leitung ist seit Saisonbeginn bei Steißlingen ein großer Umbruch zu verzeichnen. An der Seitenlinie übernahm mit Erich Merk ein sehr erfahrener Mann den Posten des Cheftrainers. Mit den Abgängen von Matthias Dragunsky, Dominik Ray und Jürgen Herr müssen drei langjährige Leistungsträger und Integrationsfiguren ersetzt werden. Um diese Lücke zu schließen, setzte man in dieser Saison mit Wesley Wojtas, Steffen Martin und dem erst 17-jährigen Martin Kornmayer drei Spieler aus der A-Jugend in der 1. Mannschaft ein. Mit der Verstärkung durch Jonathan Stich, der in der Münchriedhalle kein Unbekannter ist, kehrte Stich studienbedingt zu seinem Heimatverein TuS Steißlingen zurück.
Wechselhafter präsentierte sich zuletzt der Gastgeber DJK Singen. Nach 14 Spieltagen belegen die Bären unter Trainer Adolf Frombach, mit einem positiven Punktekonto den 8. Tabellenplatz. Derzeit sind die Singener vier Punkte zum 2. Tabellenplatz von Steißlingen, aber auch nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Im letzten Spiel gegen Titelfavorit Willstätt knüpften Singener an die im bisherigen Saisonverlauf gezeigte Tendenz an, keine Begegnung im heimischen Münchried verloren zu haben, auf fremdem Parkett dagegen ungleich schwerer in Fahrt zu kommen. Die jüngste Niederlage wollte Adolf Frombach allerdings nicht alleine an einer Auswärtsschwäche seiner Schützlinge festgemacht wissen, sondern am Trainingsdefizit einiger Spieler zwischen den Feiertagen. Die Auswärtsniederlage nutzte Trainer Adolf Frombach, um seine Spieler aufs Derby gegen Steißlingen vorzubereiten. Die gute Trainingsbeteiligung und der Einsatz in dieser Woche im Training zeigten, welchen Stellenwert das Derby für die Spieler hat. Hoffen wir auf ein spannendes, attraktives und faires Lokalderby in der Münchriedhalle und auf zahlreiche Unterstützungen durch die Zuschauer.





