4. Spieltag 15.10. DJK - Ehingen

DJK siegt im Handball-Derby gegen Ehingen

Südbadenliga DJK Singen- TV Ehingen 32:29 (16:13)
Die DJK Singen behielt in einem hart umkämpften Hegau-Derby die Oberhand und besiegte vor nahezu vollen Rängen in der Münchried-Halle den TV Ehingen. Die Hausherren setzten sich letztlich ungefährdet mit 32:29 gegen den TV Ehingen durch. Dabei profitierten die Bären vor allem von der größeren Routine und körperlichen Überlegenheit ihrer Rückraumachse Gabor Soos und Markus Reck, die in der Schlussphase durch die beiden Außenspieler Sven Schmidt und Michael Kurz gut entlastet wurde. Die auffälligsten Akteure waren aber auf beiden Seiten die Torhüter Stefan Wiedenmaier im Trikot des TV Ehingen und Martin Sermek im Singener Gehäuse. "Wir haben unser Spiel durchgezogen", zeigte sich DJK-Coach Adolf Frombach mit seiner Mannschaft zufrieden.
Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten ging die DJK in der achten Minute mit 6:3 in Führung. Diesen Vorsprung behielten die Bären mit einigen Schwankungen bis zu 16:13-Pausenführung. In der 36. Minute lagen die Hausherren gar mit fünf Toren in Front (19:14) und im Gegensatz zum ersten Durchgang hielt die DJK gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gast aus Ehingen diesmal den Abstand konstant. Ehingen schwächte sich in dieser Phase selbst durch mehrere Zeitstrafen, wodurch der Deckungsbereich permanent unter Druck stand. Die Folge war eine 29:20-Führung der Bären (52.) durch Gabor Soos. "Wenn man mit neun Toren führt, dann lassen die Spieler schon mal nach, zumal bei dem Tempo, das heute gespielt wird", wollte es Adolf Frombach nicht überbewerten, dass die Gäste aus Ehingen am Ende noch mal auf 32:29 herankamen.
DJK Singen: Sermek, Zimmermann (Tor); Kob, Domin, Wiest (2), Schmidt (5), Reck (8), Soos (12/8), Müschke, Reuschel (1), Bruderhofer, Mink, Kurz (4), Bechtold
Quelle: SÜDKURIER von Ulrich Haaff

 

Endlich wieder jubeln

DJK Singen gewinnt Hegau-Derby gegen Ehingen 32:29
Diese Bilder haben die Singener Handballfans lange vermisst: Volle Ränge in der Münchriedhalle, prickelnde Derby-Atmosphäre und am Ende ein jubelndes "Bärenteam". Mit 32:29 schickte die DJK den Hegaurivalen TV Ehingen nach Hause und hatte seinen Gegner an diesem Abend fest im Griff. Kein einziges Mal gelang es den Gästen die Führung zu übernehmen, einmal betrug der Abstand gar neun Tore. Dennoch gaben Garcia, Hillenbrand und Co nicht auf und wehrten sich wacker gegen die "Bären". Doch allein der Singener Rückraum schoss die Ehingener in Richtung Niederlage. Gabor Soos erzielte zwölf Tore und präsentierte sich mit acht verwandelten Siebenmetern als nervenstarker Routinier. Auch Markus Reck auf Rückraum links zeigte sich treffsicher und traf acht Mal. Gute Auftritte hatten auch die beiden Außenspieler Sven Schmidt auf Rechtsaußen und Michael Kurz auf der linken Seite. Besonders Schmidt verblüffte als Rechtshänder mit fünf blitzsauberen Treffern. "Ich bin zufrieden, wir haben unser Spiel durchgezogen", so DJK-Trainer Adolf Frombach, langsam bekomme sein Team den Lauf. Auf der anderen Seite haderte Ehingens Coach Claus Amann mit der Blockade seiner Schützlinge und stellte fest: "Wir sind deutlich unter unserem Niveau geblieben". Ratlos fragte er sich, wie man den Knoten lösen könne. Der Faden im Ehinger Spiel riss endgültig, als Michael Brandenberger eine doppelte Zeitstrafe absitzen musste. "Das hat uns zusätzlich geschwächt und Singen hat diese Phase kaltschnäuzig ausgenutzt. Bis zur Halbzeit lag die DJK mit 16:13 in Front und baute den Vorsprung dann binnen zehn Minuten auf 24:17 aus. Den besten Eindruck in dieser Ehinger Schwäche phase hinterließ noch Keeper Stefan Wiedenmaier. Der hielt, was es zu halten gab und stand seinem Gegenüber Martin Sermek in nichts nach. In den letzten zehn Minute, beim Stande von 29:20, schalteten die Gastgeber dann einen Gang zurück und der TV setzte zur Aufholjagd an. Doch es reichte nicht mehr als zur Ergebniskosmetik, auch wenn Ehingens Dennis Hiller und Dominik Garcia erfolgreich durch Singens Abwehr wirbelten. Am Ende fuhr die DJK einen verdienten Sieg ein und kletterte in der Tabellen vom 10. Auf 7. Rang
Quelle: Singener Wochenblatt von Ute Mucha

 

Das erste Hegau-Handball-Derby der Saison

Südbadenliga: DJK Singen - TV Ehingen (Sonntag, 17 Uhr, Münchriedhalle)
Das erste Hegau-Handball-Derby der Saison wird im Singener Münchried angepfiffen. Eine Einschätzung des Kräfteverhältnisses fällt momentan noch schwer, da beide Mannschaften bisher sehr unterschiedlich Leistungen boten. Der Weg, den sowohl die DJK Singen als auch der TV Ehingen in ihren drei bisherigen Südbadenliga-Begegnungen zurückgelegt haben, gleicht einer Berg- und Talfahrt. Ganze sieben Plätze in der Tabelle kostete die DJK Singen die Niederlage in Altenheim. Beim TV Ehingen dagegen geht die Reise derzeit in eine andere Richtung: Nach der 24:31 Auswärtsniederlage beim Tabellenführer Waldkirch/Denzlingen war der TVE am Wochenende zuvor zwar von Platz zwei auf den achten Rang zurück gestuft worden, machte mit seinem Heimerfolg gegen den TuS Durmersheim jedoch wieder Boden gut und kommt nun als Tabellenvierter zum Hegau-Derby in die Singener Münchried-Sporthalle.
Das Spiel ist also eine absolute Standortbestimmung. Die DJK wird wohl trotz des personellen Aderlasses nach dem Abstieg aus der BWOL von keinem seiner Gegner unterschätzt. Die Gäste aus Ehingen befinden sich nach dem Weggang einiger Spieler und dem Wechsel auf der Trainerbank ebenfalls in einer Phase des "sanften Umbruchs". "Eine Mannschaft mit viel Kampfgeist und einem starken Torhüter, auf dessen Stärke sie ihr perfektes Tempogegenstoßspiel aufbaut", blieb Adolf Frombach als Zaungast der Partie des TV Ehingen gegen den TuS Durmersheim die Schnelligkeit eines Ingo Dreher auf Linksaußen natürlich nicht verborgen. "Entsprechende Maßnahmen" müssten da getroffen werden, um diese Spielanlage des TV Ehingen nicht zu stark zum Tragen kommen zu lassen. „Wir werden uns schon etwas einfallen lassen", gibt sich Adolf Frombach trotz der missratenen Generalprobe in Altenheim recht optimistisch. Schließlich tragen die Übungseinheiten erste Früchte, besonders was das Abwehrverhalten der DJK betrifft. Die "Bären" mussten in ihren bisherigen Partien nur vereinzelt Unterzahlsituationen verkraften und auch die Anzahl der gegen sie verhängten Strafwürfe kann als äußerst moderat bezeichnet werden. Wenn sich jetzt noch die Effektivität seiner Spieler beim Torwurf im Handumdrehen steigern ließe, wäre der Singener Trainer wohl alle Sorgen los. "Das aber ist eine sehr komplexe Thematik, in der viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen", hofft er einfach darauf, dass seine Schützlinge zu ungewohnter Stunde am Sonntagnachmittag die Fehlerquote geringer halten als noch vor Wochenfrist. Damit würden die Singener einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung in die von ihm vorgegebene Richtung machen. "Aber das ist nur eines von vielen Zielen", deutet Frombach an, durchaus auch mit Zählbarem aus dem Derby zu rechnen. Für beide Mannschaften steht die Partie unter dem Motto der Orientierungshilfe in der Südbadenliga. Dennoch glaubt der DJK-Coach nicht daran, dass seine Schützlinge in eigener Halle angezählt werden könnten - trotz der überregionaler Boxsportveranstaltung, für welche die "DJK-Bären" das Feld am Samstag im Münchried räumen mussten.
Quelle: SÜDKURIER von Ulrich Haaff

 

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