50 Jahre DJK Singen e.V. - Abteilung Handball

Bilder vom Festakt

Bilder vom Festakt....

 

Festakt der DJK Singen zum 50. Jubiläum

Freundschaft ist die Stärke
Der Bürgersaal bot den würdigen Rahmen für die zahlreichen Gäste: Zu einem feierlich-fröhlichen Festakt hatte die Handball-Abteilung der DJK zu ihrem 50. Jubiläum geladen. Ehrengast des Abends war Pfarrer Bernhard Adler, unter dessen Leitung sich aus der damaligen Jungschargruppe der St. Josefs Pfarrei im Jahre 1957 die ersten Handball-Spieler rekrutierten. „Wir hatten einen Ball, Lust am Spielen, aber keine Trainerausbildung“, erzählte Pfarrer Bernhard Adler auf unterhaltsame Weise von den Anfängen der damaligen Jungschargruppe. Die Stärke habe in der Freundschaft gelegen und die sei bis heute erhalten geblieben. Adler erinnert sich, dass 33 der 35 Gründungsmitglieder unter 21 Jahre alt waren. Rudi Stehle kam als Zehnjähriger zum Handball, er sei damals stolz gewesen dabei zu sein. Aus Freude und Begeisterung habe er Verantwortung übernommen, Stehle sagte: „Heute bin ich stolz darauf, Abteilungsleiter der DJK Singen Handball zu sein.“
Für Oberbürgermeister Oliver Ehret hatte die DJK einen entscheidenden Anteil daran, dass Singen zu einer echten Sport-Stadt geworden sei. Zu den Großen im südbadischen Handball zu gehören sei eine große Leistung für einen Verein, der aus der Jungschargruppe in der Südstadt entstanden ist. Für Hansheinrich Beha als Vorsitzenden des DJK-Diözeseverbandes Freiburg gehören Kirche und Sport zusammen. Die DJK beinhalte den Dreiklang Sport, Geselligkeit und Orientierung am christlichen Glauben. In seinen Glückwünschen hob er die geschaffenen Strukturen und die gute Jugendarbeit der DJK Handball-Abteilung hervor.
Mit der Aussage „Handball ist der der schönste Sport der Welt“ stieß Kurt Hochstuhl als Präsident des Südbadischen Handballverbandes auf Beifall im Publikum. Der Verband lege Wert auf Sozialkompetenzen wie die Förderung von Persönlichkeit, Teamgeist, Fairness oder Respekt. Roland Brecht vom Sportausschuss der Stadt hob die Leistung der Ehrenamtlichen hervor, die für die Gesellschaft immer wichtiger werde.
Heute sei die DJK Singen der zweitgrößte Sportverein in Singen, nannte Eberhard Woll als Präsident die Zahl von mehr als 1200 Mitgliedern. Mit Blick auf die Vergangenheit stellte er auch die Frage, wohin der Sport derzeit treibe. Die Welt wolle nur noch Siege, sprach er die Themen Doping und Vermarktung des Sports an. Für Anstand und Ethik bleibe kein Platz mehr. Woll appellierte, wieder Niederlagen zu verkraften und im sportlichen Gegner den Menschen zu sehen, worin ihm alle Gäste mit Applaus zustimmten. Zum 50. Jubiläum erschien eine umfassende Festschrift. Umrahmt wurde der Festakt von einem Schlagzeug-Ensemble der Jugendmusikschule Singen. Festredner war Walter Fröhlich, der von seinen ganz persönlichen Erfahrungen in Sachen Sport erzählte.
Quelle: Südkurier, 20.10.08 von C. Rossner

 

Unverzichtbare Stütze der Handballer

Zum 50-jährigen Bestehen erhielt nicht nur die Handball-Abteilung der DJK Singen den Ehrenbrief des Süddeutschen Handballverbandes. Der Festakt bot auch einen würdigen Rahmen, 28 langjährige Mitglieder für ehrenamtliches Engagement auszuzeichnen.
Nach bisher zahlreichen Ehrungen erhielt Rolf Knöpfle aus Singen die höchste Würdigung. Oberbürgermeister Oliver Ehret überreichte ihm die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. „Durch seinen beispielhaften, unermüdlichen Einsatz zählt Rolf Knöpfle als unverzichtbare Stütze bei der DJK Singen Handball-Abteilung“, sagte Ehret. Seit Jahrzehnten setze er sich unter Hintanstellung persönlicher Interessen für die Belange der Vereine ein und trage seine Verantwortung zum Gemeinwesen mustergültig.
Knöpfle gehört zu den Gründungsmitgliedern der DJK Handball-Abteilung, die 1958 ins Leben gerufen wurde. 16 Jahre spielte er in der 1. Mannschaft, die über mehrere Jahre in der Oberliga als höchste südbadische Handballklasse vertreten war. Seit 1964 bis heute ist er Geschäftsführer der Handball-Abteilung, für neun Jahre war er bis 2001 auch Geschäftsführer der HSG-Singen-Gottmadingen. Knöpfle ist seit 1962 Handball-Schiedsrichter, zehn Jahre lang war er Mitglied des Bezirksfachausschusses des Handballbezirks Hegau-Bodensee, acht Jahre lang Handballfachwart des DJK Diözesanverbandes Freiburg

 

Alle Geehrten

Ehrenbrief des SHV  Dr. Kurt Hochstuhl würdigte mit dem Ehrenbrief die Gesamtleistungen der DJK Singen in den letzten 50 Jahren.

Die Ehrennadel in Silber des Badischen Sportbundes erhielten Rudi Stehle und Pfarrer Bernhard Adler, der mit Gerhard Sczuka auch die Leistungsplakette der Deutschen Olympischen Gesellschaft erhielt. Die Ehrennadel des Südbadischen Handballverband ging an Thomas Fuchs, Karl-Heinz Kech, Wolfgang Kurz und Harald Rottinger. Die Diözesan-Ehrennadel erhielten Britta Amann, Rita Römer-Kientz, Matthias Kaufhold und Hermann Schmid. Das DJK-Ehrenzeichen in Gold erhielt Matthias Knöpfle, in Silber Thomas Schäfer und Siegfried Weber. Das Ehrenzeichen in Bronze ging an Karin Mock, Gerda Kech, Daniel Lehmann, Jörg Zimmermann, Horst Slotta, Klaus-Peter Bauer, Peter Leonhardt, Christina Leonhardt. Bezirksehrennadel Hegau-Bodensee Wolfgang Ruh, Tamara Mock. Zu Ehrenmitgliedern der DJK Singen wurden ernannt: Alfred Klaiber, Alois Scharmann und Klaus Walter.

 

Ehrenbrief zum 50-jährigen Vereinsjubiläum

Mit Erinnerungen an glanzvolle Handballzeiten feierten die Handballer der DJK Singen am Freitag, 17. Oktober im Bürgersaal des Rathauses ein halbes Jahrhundert Handball unterm Twiel. Viele gute Freunde waren gekommen, die Wiedersehensfreude war riesig.

 

1958 wurde die Handballabteilung der DJK Singen gegründet. „Gründervater“ war der damalige Vikar von St. Josef Bernhard Adler, der in den Anfangsjahren nicht nur der Verantwortliche war; er fungierte auch als Trainer, Betreuer, „guter Geist“ und natürlich als aktiver Spieler mit seinen gefürchteten Rückhandwürfen. Er war ebenso unter den vielen Gästen wie auch Oberbürgermeister Oliver Ehret, Bürgermeister Bernd Häusler, zahlreiche Vertreter des Gemeinderates sowie langjährige Mitglieder, Gönner und Freunde der DJK-Handballer. Fast selbstverständlich: Neben zahlreichen Grußworten gab es auch zahlreiche Ehrungen. Teilweise sogar sehr hochkarätige: Rolf Knöpfle wurde durch OB Ehret die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen. Dr. Kurt Hochstuhl, Präsident Südbadischer Handballverband, würdigte mit dem Ehrenbrief des SHV die Gesamtleistungen der DJK Singen in den letzten 50 Jahren.
Den musikalischen Part übernahm das Schlagzeugensemble der Jugendmusikschule der Stadt Singen. Bei der DJK freute und lachte man ganz besonders mit Wafrö Walter Fröhlich, der glänzend mit den Worten „mich holen sie immer, wenn sie alle Nadeln verteilt haben“ über den Sport philosophierte. Gäste aus fern und nah waren gekommen und haben beim fröhlichen Zusammensein die Erinnerungen der letzten 50 Jahre in vielen Gesprächen bis spät in die Nacht aufleben lassen.

 

Handball anno 1967: Karl-Heinz Kech (rechts) und Armin Wenger (mitte) beim Internationalen Turnier gegen Straßburg auf dem Platz des Hegau-Gymnasiums

 

Fast von Anfang an dabei

Dem 50-jährigen Bestehen der Handball-Abteilung der DJK einen würdigen Rahmen zu geben, bringt Arbeit mit sich. Aber darin sind sich Rolf Knöpfle, Karl-Heinz Kech und Rudi Stehle einig: „Wir sind stolz, dass wir dieses Jubiläum gemeinsam feiern dürfen.“ Lange Jahre aktive Spieler, blieben sie der Handball-Abteilung in Funktionärsfunktionen treu.
Zu verdanken ist die Entstehung der Handball-Abteilung der damaligen Jungschargruppe der St. Josef-Pfarrei. Von Anfang an dabei war Rolf Knöpfle, der sich 1957 mit anderen der Jungschargruppe sportlich betätigen und Handball spielen wollte. Auch wenn er schon beim Kunstturnen war. „Ich dachte, Handball ist ein Mannschaftssport und nicht so eine Quälerei“, erzählt er. Aber auch dort war Einsatz gefragt, die Jungs spielten engagiert Handball. Im selben Jahr schon nahmen sie in der Winterrunde an Turnieren des Stadtturnvereins teil.
Nur einige Monate später im Jahr darauf wurde die Handball-Abteilung in der DJK von 35 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Knöpfle spielte in verschiedenen Mannschaften und ist seit 1963 Geschäftsführer. Auf 48 Jahre im Verein kann auch Kech zurück blicken, der über einen Schulkameraden dazu kam und heute im Verein zuständig ist für Marketing und Sponsoring. Sein größter Erfolg war der Europameister-Titel mit der Nationalmannschaft der DJK.
Kech erinnert sich an die Anfangszeiten ohne Trainer, als diese Aufgabe Mitglieder übernahmen. „Wir waren alles: Spieler, Trainer, Betreuer und Kassier“, erzählt Kech. Zu einer erfolgreichen Mannschaft bis zur Oberliga 1970 sei der junge Verein durch Ernst-Otto Ramm aufgestiegen. Als Glanzlichter nennt er die Spiele gegen Nationalmannschaften bei den damaligen Neujahrsturnieren in der Münchriedhalle.
Rudi Stehle als Chef der Abteilung sagt mit einem Augenzwinkern: „Ich bin nur 44 Jahre dabei.“ Er gehörte anfangs zu den Jüngsten, als Zehnjähriger habe er mittrainieren dürfen. Als mehr junge Handballer dazu kamen, konnten die ersten Jugendklassen besetzt werden. Wie Knöpfle und Kech war auch er viele Jahre aktiver Handballer und alle Drei erinnern sich gern an diese Zeit. Es habe immer Spaß gemacht, egal in welcher Mannschaft sie gespielt hätten. Die Kameradschaft habe damals im Vordergrund gestanden und so freuen sie sich heute darauf, beim Festakt auch Spieler, Freunde und Gönner wieder zu sehen.
Termin: Die Handball-Abteilung der DJK lädt zum Festakt am Freitag, 17. Oktober, um 19.30 Uhr im Bürgersaal.

Quelle: Südkurier vom 16.10.08 von Christel Rossner

 

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