10. Spieltag 20.11. HSG MM - DJK Singen

Derbyniederlage in Salem

HSG Mimmenhausen/Mühlhofen - DJK Singen 44:32 (22:12)
Im Gegensatz zum hoffungsvollen Spiel gegen Tabellenprimus Willstätt, zeigte die DJK Singen beim Derby in Salem alte Schwächen. Die ersten vier Angriffe wurden nicht erfolgreich abgeschlossen und als klare Konsequenz kassierte Singen im Gegenzug einfache Tempogegenstoßtore zum 6:1 (6.). Nur ein kurzes Strohfeuer zum 6:4 war Lichtblick in einer schwachen ersten Hälfte. Die Singener waren vor allem in ihrer Rückwärtsbewegung zu nachlässig und kassierten in der ersten Halbzeit 13 Tore aus der zweiten und dritten Welle der HSG. Die etatmäßigen Rückraumschützen der HSG Braun und der EX-Singener Stefan Bruderhofer hatten einen ruhigen Abend, da ihre Spielerkollegen nach zahlreichen technischen Fehlern der Gäste mit schnellen Kontertoren alles klar machten.
Die zweite Halbzeit war nur noch Schaulaufen und Schadensbegrenzung.

DJK Singen: Zimmermann, Wanninger, Kurz (2), Sowizdrzal, Schmidt (9), Soos (6), Kob, Domin (1), Güntert (6), Reuschel (4/2), Lutsch, Szücs (2), Stukalin (2/2)

 

Klare Sache im Derby

HSG MM - DJK Singen 44:32 (22:12)
Spannend war das Derby leider nicht. Zu groß war der Leistungsunterschied zwischen beiden Mannschaften. Die HSG Mimmenhausen-Mühlhofen legte gleich zu Beginn mit viel Tempo los und setzte den Gegner dadurch permanent unter Druck. Tolle Paraden von Torhüter Thoma und schnelle Konter der HSG waren letztendlich der Schlüssel zum Erfolg. Bereits in der ersten Halbzeit war das Spiel so gut wie entschieden. Die Gäste aus Singen lagen nach den ersten 30 Minuten fast aussichtslos mit zehn Toren zurück . Die Singener bemühten sich zwar und hatten mit Schmidt ihren erfolgreichsten Torschützen mit neun Treffern, doch die Gastgeber ließen auch in der zweiten Halbzeit überhaupt keine Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend den Platz als Sieger verlassen würde. Bei der HSG Mimmenhausen-Mühlhofen konnte Marcel Müller, der in den letzen Spielen eine sehr gute Form zeigte, nicht eingesetzt werden. Dies war aber auch nicht notwendig, da alle Spieler der HSG an diesem Abend überzeugen konnten und auch alle als Torschützen erfolgreich waren.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann offener, sodass die Zuschauer noch viel schöne Tore zu sehen bekamen. Bei der HSG war ein gut aufgelegter Alexander Ruck mit sieben Toren der erfolgreichste Torschütze. In einem immer fair geführten Spiel war der Sieg für die HSG mehr als verdient und die Singener können sich zumindest nicht vorwerfen, nicht alles gegeben zu haben. (jk)

HSG Mimmenhausen-Mühlhofen: Thoma, zum Felde (Tor); Braun (6), Scherr (4), Leitz (5), Ruck (7), Bruderhofer (3), Marcel Müller, Rathke (4), Stefan Schäfer (6), Schmider (1), Jochen Schäfer (3), Dannenmayer (1), Kümmel (4/2).

DJK Singen: Zimmermann, Wanninger (Tor). - Kurz (2), Sowizdrzal, Schmidt (9), Soos (6), Kob, Domin (1), Güntert (6), Reuschel (4/2), Lutsch, Szucs (2), Stukalin (2/2). - Z: 350.

Quelle: Südkurier, 23.11.09

 

Vorbericht

HSG Mimmenhausen/Mühlhofen - DJK Singen (Freitag, 20.30 Uhr, BZ Salem).
Nachdem die HSG Mimmenhausen-Mühlhofen ein ausgeglichenes Punktekonto in der Tabelle hat, wäre ein Sieg gegen die Gäste aus Singen die Fortsetzung einer kleinen Serie. Dass das aber nicht so einfach ist, zeigt die Tatsache, dass die DJK Singen schon in den vergangenen Jahren immer gute Partien in der BZ-Halle abgeliefert hat. Von der Papierform ist die HSG sicherlich Favorit, jedoch sollte man die DJK nicht unterschätzen.
Singen konnte sich im letzten Spiel gegen den Topfavoriten aus Willstätt achtbar aus der Affäre ziehen und verlor lediglich mit sechs Toren Unterschied. Auf Seiten der HSG kann man aber auf die zuletzt guten Leistungen aufbauen und mit viel Selbstbewusstsein in diese Partie gehen. Beim letzten Spiel in Ottersweier war eine klare Steigerung der gesamten Mannschaft zu erkennen. Mit einem immer stärker werdenden Torhüter Dominik Thoma als Rückhalt und einer aggressiven Abwehr kann auch das kommende Spiel erfolgreich gestaltet werden.
Für Singen ist das Spiel gegen die HSG wichtig, denn eine weitere Niederlage würde die Gäste noch tiefer in den Abstiegsstrudel reißen. Für die HSG-Spieler Schmider und Bruderhofer wird dieses Aufeinandertreffen sicher besondere Gefühle wecken, denn in der vergangenen Saison spielten beide noch für die DJK Singen.(jk)

Quelle: Südkurier, 20.11.09

 

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