22. Spieltag 20.03. TV Willstätt - DJK Singen

Mit Pflichtsieg feiert Willstätt die Meisterschaft

TV Willstätt - DJK Singen 45:27 (21:11)
Das Spiel Meister gegen Absteiger zeigte den gewaltigen Unterschied in der Tabelle. Während Meistertrainer Jürgen Brandstätter erstmals den gesamten überragenden Kader präsentieren konnte, musste Gabor Soos mit einem Mini-Kader auskommen. Zu den bereits nicht spielfähigen Schmidt, Kob, Stukalin und Soos gesellte sich auch noch Tamas Szücs hinzu. Der kleine DJK-Kader wollte ein gutes Spiel abliefern und die Niederlage in Grenzen halten. Nach der schnellen 3:0-Führung der Willstätter bissen sich die Bären zurück und glichen zum 3:3 aus. Das wollten die Gastgeber nicht auf sich sitzen lassen, erhöhten das Tempo und preschten mit 9:3 voran. In dieser Phase gab es bereits die nächste Hiobsbotschaft für die Singener Mannschaft. Michael Kurz musste nach einem Zusammenprall mit Jens Reuschel auf der Bank, und wurde für den Rest der Spielzeit durch Tobias Lutsch ersetzt. Als dann auch noch Hubert Sowizdrzal nach einem Pferdekuss „die Segel streichen“ musste, waren nur noch sieben aufrechte Bären übrig. Diese Spieler wehrten sich nach Kräften und zeigten teilweise gute spielerische Ansätze. Während die Willstätter mit ihrer offensiven Abwehr und schnellen Gegenstoßtoren die 50-Tore-Grenze anpeilten, erzielten die Gäste mit viel Bewegung ebenfalls schöne Tore. Trainer Soos war mit der Leistung der jungen Spieler zufrieden, denn „sie haben Ihre Sache gut gemacht“. Zu den Aktivposten im Singener Spiel zählte auch Abdelaziz Boutaba, der mit acht Treffern zum besten Werfer der Partie avancierte. Nach dem Pflichtsieg feierten die Willstätter Spieler auf dem Spielfeld, in der Kabine und im Foyer der Hanauerlandhalle ihre Meisterschaftsparty. Die DJK Singen gratuliert dem TV Willstätt zur souverän erzielten Meisterschaft und wünscht dem Team den angepeilten Durchmarsch in die Regionalliga. (mk)

Torfolge : 3:0, 3:3, 9:3, 10:5, 15:9, 21:11 – 24:11, 28:14, 33:18, 36:23, 41:26, 45:27
DJK Singen: Klöck, Wanninger (Tor), Kurz, Wolf, Sowizdrzal (1), Funke (3), Domin (3), Güntert (4), Reuschel (5/1), Lutsch (3), Boutaba (8)

 

TV Willstätt - DJK Singen 45:27 (21:11)

Vor knapp 400 Zuschauern blieben die Singener Handballbären in der Hanauerlandhalle erwartungsgemäß ohne Chance. Nach dem 3:3-Ausgleich (6.) hatten die Gastgeber endgültig Betriebstemperatur erreicht und zogen binnen einer Viertelstunde über ein 9:3 auf einen standesgemäßen 14:4-Vorsprung davon. „Man darf nicht vergessen, dass aus unserer Stammsechs vier Spieler nicht zum Einsatz gekommen sind und viele derjenigen, die auf dem Feld standen, noch niemals vor einer solchen Kulisse angetreten sind“, stellte sich Spielertrainer Gabor Soos schützend vor seine Akteure.
Mit offensiven Deckungsformationen agierend, suchte Willstätt den schnellen Ballgewinn, schraubte über Tempogegenstöße das Ergebnis auch in der zweiten Hälfte weiter nach oben und erfüllte die Zielvorgabe von Trainer Jürgen Brandstaeter, der seinen Spielern 40 Treffer als „Muss“ mit auf den Weg gegeben hatte. Am Ende gewann der hohe Favorit mit 45:27 gegen den Außenseiter. (uh)

DJK Singen: Klöck, Wanninger (Tor); Kurz, Wolf, Sowizdrzal (1), Funke (3), Domin (3), Güntert (4), Reuschel (5/1), Lutsch (3), Boutaba (8).

 

Willstätt kann mit Sieg Meisterschaft feiern

TV Willstätt - DJK Singen
Samstag, 20.03.10, 20:00 Uhr Hanauerlandhalle
Der Tabellenführer benötigt rein rechnerisch noch zwei Punkte, um vorzeitig Meisterschaft und Aufstieg feiern zu können. Keine Frage, dass diese Punkte am Wochenende eingeplant und der Sekt kaltgestellt sein dürfte, wenn die Singener Handballer am Samstagabend in der Hanauerlandhalle mit der Aufgabe einlaufen, sich mit Spielern der Klasse eines Edvinas Barisas im Rückraum oder des Torhüters Damir Hadzimehmedovic zu messen. „Es wäre eine Sensation, wenn ausgerechnet wir dort gewinnen würden“, sieht der für diese Partie nochmals auf die Zuschauertribüne verbannte Spielertrainer der DJK Singen, Gabor Soos, wenig Chancen auf einen Erfolg. Gleichwohl möchte er nicht sehen, dass sich seine Spieler dem Schicksal wehrlos fügen: „Nachdem wir vermehrt unseren jungen Akteuren Spielanteile einräumen, müssen wir natürlich damit rechnen, gegen Willstätt zu verlieren. Die Frage ist aber immer, wie man sich in einer solchen Partie verkauft“. (uh)

 

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