3. Spieltag 3.10. TuS Durmersheim - DJK Singen
Ergebnis spiegelt Spielverlauf nicht wider
TuS Durmersheim - DJK Singen 40:32 (18:16)
Es dauerte einige Minuten bis die DJK bei ihrem weitesten Gastspiel auf Touren kam. Die ersten Tore erzielten die Gastgeber aus Durmersheim, doch die Hegauer ließen den Gegner nicht davonziehen. Maximal drei Tore betrug der Abstand in der ersten Halbzeit, wobei die DJK einige Male die Chance auf den Ausgleich hatte. Die 15 mitgereisten Fans feuerten die Mannschaft von Michael Patulea von Beginn leidenschaftlich an und sahen teilweise schön herausgespielte Tore. Die DJK-Abwehr agierte wesentlich aggressiver als in den ersten beiden Spielen, allerdings wurden teilweise unverständliche Zeitstrafen ausgesprochen, die die Spieler in ihrem Tatendrang hinderten. Beim Stand von 18:16 wurden die Seiten gewechselt und die Chance auf zwei Auswärtspunkte waren vorhanden. Nach der Pause stand die Abwehr noch besser und so erzielte Michael Kurz beim 20:20 erstmals den Ausgleich. Bis zum 26:25 in der 46.Minute agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Danach wollte die DJK die Durmersheimer Zeitstrafe zu überhastet für sich ausnutzen und verlor innerhalb von vier Minuten das Spiel. Unvorbereitete Abschlüsse gepaart mit technischen Fehlern brachte den TuS beim 31:25 auf die Siegerstrasse. Da die Singener nochmals herankommen wollten, agierten sie wesentlich offensiver in der Abwehr und ließen damit auch größere Lücken im Deckungsverband zu. Die Gastgeber nutzten diese eiskalt aus und verließen mit 40:32 als Sieger die Halle. Das deutliche Ergebnis spiegelt allerdings nicht die gezeigten Leistungen und den Spielverlauf wider. Trotzdem warten die Spieler um Michael Patulea noch auf die ersten Punkte in der Saison. Beim nächsten Heimspiel muss schon alles zusammenpassen, denn der Tabellenführer aus Schutterwald wird dann seine Visitenkarte abgeben.
DJK Singen: Zimmermann, Wanninger, Kurz (9), Wolf, Sowizdrzal, Funke, Schmidt (1), Soos (2), Domin, Güntert, Reuschel (6), Szücs (3), Stukalin (11/6).
Torfolge : 2:0, 5:2, 8:7, 13:10, 18:15, 18:16 - 20:20, 25:22, 25:24, 26:25 (46.), 31:25 (50.), 34:27, 38:31, 40:32
Durmersheim - DJK Singen 40:32 (18:16)
In der Anfangsphase das Spielgeschehen bestimmend, präsentierte sich die DJK Singen über drei Viertel der Partie dem Gastgeber ebenbürtig und scheiterte letztlich an der eigenen Inkonsequenz im Überzahlspiel. So jedenfalls fasste DJK-Trainer Michael Patulea das Spiel zusammen, das mit einer in der Höhe nicht ganz das Kräfteverhältnis widerspiegelnden 32:40-Niederlage führte. „Der Knackpunkt war die 46. Spielminute. Da hatten wir den TuS Durmersheim konditionell am Boden liegen und haben es beim 25:26-Rückstand versäumt, in Überzahl die Partie zu drehen!“, so Patulea.
„Wäre uns in dieser Phase der Ausgleich und im Anschluss daran auch noch der Führungstreffer gelungen, wäre Durmersheim nicht mehr aufgestanden“, analysierte der Coach. Nachdem die Gastgeber mit dem 30:25 (49.) endgültig die Initiative zurückerobert hatten, versuchte Patulea mit einer offensiveren Deckungsformation nochmals eine Wende zu erreichen, am Ende setzte sich Durmersheim aber mit 40:32 durch. (uh)
DJK Singen: Wanninger, Zimmermann (Tor); Domin, Funke, Güntert, Kurz (9), Reuschel (6), Schmidt (1), Soos (2), Sowizdrzal, , Stukalin (11/6), Szücz (3), Wolf. - Z: 200.
Quelle: Südkurier, 06.10.09
TuS Durmersheim - DJK Singen (Samstag, 19:30 Uhr, Hard-Sporthalle)
„Die Woche über werden wir uns sicherlich nochmals ganz intensiv der Abwehrarbeit widmen“, kündigte Singens neuer Coach Michael Patulea nach Auswertung der Videoaufzeichnungen der Partie gegen Hofweier einen Schwerpunkt innerhalb der zur Vorbereitung auf den Auswärtsauftritt in Durmersheim zur Verfügung stehenden Trainingseinheiten an.
Der TuS Durmersheim präsentiert sich momentan genau wie die DJK-Bären noch als eine Art Wundertüte, bei welcher man sich mit einer Bewertung der wahren Leistungsfähigkeit noch schwer tut. Die Schützlinge von Robert Höllig überraschten im Pokal vor eigener Kulisse trotz der Abgänge von Henning Paul und Jens Brabec mit einer nur knappen Niederlage gegen den in die BWOL aufgestiegenen TuS Altenheim, gingen dann zum Saisonauftakt ebenfalls in eigener Halle jedoch gegen den TuS Schutterwald mit 24:38 regelrecht baden. Vergangenes Wochenende folgte nun mit dem 27:27-Unentschieden ein erster Teilerfolg beim Aufsteiger Ottersweier, welcher Durmersheims Trainer Robert Höllig allerdings nur bedingt zufrieden stellte. Die Trefferquote seiner Akteure entsprach nicht ganz seinen Vorstellungen, was der DJK-Singen durchaus Chancen eröffnen könnte, sofern sich eine Steigerung des Abwehrverhaltens einstellt.
„Der TuS Durmersheim kämpft nach dem Weggang seiner beiden Stützen momentan mit ähnlichen Problemen wie wir. Das gibt eine Begegnung auf Augenhöhe, bei welcher wir - die entsprechende Einstellung vorausgesetzt - keineswegs chancenlos sind“, fordert Michael Patulea von seiner Truppe eine erneute Steigerung, wohlwissend, dass seine ‚Bären' in den vergangenen Jahren nicht gerade wegen ihrer Raubzüge in fremden Hallen von sich reden machten. (uh)
Quelle: Südkurier, 01.10.09 von Uli Haaff




