Michael Patulea neuer Bärencoach

Adolf Frombach reduziert Trainerarbeit auf Jugend

Michael Patulea 

12.07.2009

Adolf Frombach wird aus gesundheitlichen Gründen seine Trainertätigkeiten bei den Bären reduzieren und steht der 1. Mannschaft nicht mehr zur Verfügung. Erfreulicherweise wird Adolf Frombach weiterhin die A-, B- und C-Jugend trainieren und somit seine erfolgreiche Tätigkeit in der Jugendarbeit fortführen. Sein außerordentlicher Einsatz wurde erst vor kurzem mit dem 3. Platz bei der DJK-Bundesmeisterschaft der C-Jugend belohnt. Zudem ist die DJK Singen in der kommenden Saison mit der männlichen A- und C-Jugend in der Oberliga Südbaden vertreten. Das ist vor allem dem Engagement von Adolf Frombach zu verdanken, was aber gleichzeitig mit einem noch höheren Zeitaufwand für Frombach verbunden ist. Für seinen unermüdlichen Einsatz in den letzten drei Jahren bedankt sich der Vorstand der DJK Singen.
Sein Nachfolger bei den Herren ist kein Unbekannter in Singen: Michael Patulea (44, Versicherungskaufmann), der bereits in der Regionalliga bei der HSG Singen-Gottmadingen im Tor stand. Als Torhüter ist Patulea u.a. beim StTV Singen, TV Ehingen, HSG Konstanz und eben der HSG Singen-Gottmadingen aktiv gewesen. In den letzten 12 Jahren lenkte Michael Patulea als Trainer die Geschicke bei den Damen des TV Ehingen bis zum Aufstieg in die Regionalliga. Und zuletzt bei den beiden Landesligisten aus dem südbadischen Waldshut-Tiengen und dem württembergischen Spaichingen. Nebenbei ist er als Fitness-, Personal- und Indoor Cycling-Trainer aktiv, womit er beste Vorraussetzungen mitbringt, seine Mannschaft auf einen körperlicher Topzustand zu bringen.
Patuleas handballerische Spielphilosophie liegt in einer aggressiven, kampfstarken und flexiblen Abwehrarbeit, im optimalen Zusammenspiel mit den Torhütern, um einfache Ballgewinne zu erzielen und diese im schnellen Spiel nach vorne erfolg- und variantenreich abzuschließen. Trotz Leistungsgedanke soll der „Spaß am Tun“ nicht zu kurz kommen. Wichtig ist Patulea auch eine gute Kooperation und Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft und den Jugendmannschaften, die er ins Training und Spiel integrieren will. Eine Identifikation der Spieler mit dem Verein, den Sponsoren und den Fans sieht er als Pflicht an. Die Suche nach weiteren Spielern durch den Weggang von Stefan Bruderhofer, Thomas Schmider, Dennis Rauh (alle Mimmenhausen), Stefan Wiest, Alexander Köszegi (beide Ehingen) sowie Timy Hiller (Pause) ist noch nicht abgeschlossen. (kpb)

 

Patulea ist neuer Chef in der "Bärenhöhle"

Michael Patulea hat die Nachfolge des Handball-Urgesteins Adolf Frombach beim Handball-Südbadenligist DJK Singen angetreten. Der 44-jährige Trainer entschied sich nach einer eineinhalbjährigen Handball-Pause für diese "spannende Aufgabe, die eine richtige Herausforderung bedeutet". Einfache Jobs sind nicht Sache von Michael Patulea, der seinen größten Trainererfolg mit dem Aufstieg der Ehinger Handballdamen in die Regionalliga feierte. Für die DJK Singen gelten aber andere Vorgaben. "Das wird eine knalharte Saison", weiß der Handballtrainer. Umso mehr da mit Stefan Wiest und Alexander Köszegi (beide zum TV Ehingen) sowie Stefan Bruderhofer und Thomas Schmider (beide zu Mimmenhausen) wichtige Leistungsträger im Team fehlen werden. Diesen Aderlass sieht Patulea nicht nur negativ: "Das ist auch eine Chance für die talentierten Nachwuchspieler sich einzubringen". Zudem werden noch Gesepäche mit potentiellen Neuzugängen geführt, die die Lücken vor allem im Rückraum schließen sollen. Die Motivation im "Bären"-Team sei aber bestens, weiß Patulea. Wichtig ist in erster Linie, in dieser Saison den Klassenerhalt zu schaffen. Denn nächstes Jahr werde die gute Nachwuchsarbeit seines Vorgängers bestimmt weitere Früchte tragen. Mit Adolf Frombach, der weiterhin die Jugend im Verein trainiert, möchte sich Patulea austauschen und von dessen reicher Erfahrung partizipieren. Eines ist aber für den neuen DJK-Coach so sicher wie das Amen in der Kirche: "Die Jungs werden körperlich topfit in die Saison in zehn Wochen starten". Denn nicht umsonst hat jetzt ein qualifizierter Fitness- und Indoortrainer in der "Bärenhöhle" das Sagen. Vier Mal in der Woche ist derzeit Training angesagt, doch bei aller Plagerei sollen die jungen wie die erfahrenen Spieler mit Spaß am Spiel aufs Feld gehen.

Quelle SINGENER WOCHENBLATT, 15.07.09 von Ute Mucha

 

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