H1 Spielberichte Landesliga Süd 2010/11
Mission erfüllt - Klarer Sieg zum Saisonende
Abschiedsgeschenk für Gabor Soos Zum Saisonende konnte Spielertrainer Soos den Verbleib in der Landesliga feiern. Sein Team überreichte ihrem scheidenden Trainer als Dank ein paar Andenken.
DJK Singen - HG Müllheim/Neuenburg 37:30 (20:16)
Mission erfüllt - Klasse gehalten. Durch sehr gute Gesamtleistung aller Spieler im Angriff, in der Abwehr und einem starken Rückhalt Michael Klöck im Tor, hatte das Team um den scheidenden Spielertrainer Gabor Soos am Ende ausgiebig Grund zu Freude nach dem klaren 37:30-Sieg.
Vor Spielbeginn zeichnete sich die Wichtigkeit und die Nervosität in vielen Gesichtern der DJK-Spieler ab. Umso konzentrierter legten die Bären den Grundstock für den am Ende klaren Sieg gleich zu Beginn durch solide Abwehrarbeit. Die frühe Auszeit der Gäste beim Stand von 7:3 (9.) brachte Singen auch nicht aus dem Tritt. Vor allem Michael Kurz und Matthias Güntert hielten die HG durch schnelle Konter auf Distanz (15., 12:6). Durch das hohe Anfangstempo der Singener lies die Konzentration etwas nach, was die Müllheimer nur kurz beim 13:11 (21.) hoffen lies. Tobias Lutsch und Matze Güntert rückten vor der Halbzeit die Verhältnisse mit dem 20:15 wieder zu Recht. Ein Treffer mit der Pausensirene von Spielertrainer Gabor Soos fand von dem ansonsten guten Schiedsrichtergespann Brandstetter/Kappeler keine Anerkennung. Auch nach der Pause zeigten alle DJKler, dass sie gewillt waren, die Klasse zu halten. Die HG vergab vor dem starken Rückhalt Michael Klöck zu viele Chancen oder schloss zu unkonzentriert ab. Die Abwehr schickte immer wieder Kurz auf die Reise oder Gabor Soos lies seine alte Klasse mit seinem Treffer zum 26:21 (40.) aufblitzen. Die HG versuchte sich die gesamte Spielzeit gegen die Niederlage zu stemmen. Doch in den entscheidenden Phasen hatte die Abwehr vor Klöck die richtigen Mittel gegen die Gäste parat und baute die Führung immer wieder durch schnelle Tempotore aus. Das Trainerteam der DJK gab siegessicher ab der 46. Minute (30:22) den Nachwuchsspielern ausgiebig Gelegenheit, sich an die Landesligaluft zu gewöhnen. Mit Blick nach oben in die BWOL schafften Willstätt und Kenzingen den Klassenerhalt. Damit bleibt Singen die Relegation erspart. (kpb)
DJK Singen: Klöck, Schatz (Tor), Kurz (7), Achatz (1), Rauh, Schmider, Lutsch (3), Soos (6/1), Domin (2), Güntert (10/2), Svete (6), R.Weißenborn (2/1), John, Hauser.
Singen am Scheideweg
Vorbericht Landesliga Süd Herren I - 07.05.2011
DJK Singen - HG Müllheim/Neuenburg (Samstag, 20 Uhr Münchriedhalle)
Auf der Zielgeraden der Saison stemmt sich die DJK-Singen am Samstag im letzten Heimspiel der Saison gegen ein drohendes Photo-Finish gegen den TV Todtnau, der aktuell mit einem Punkt weniger als die Bären auf dem ersten direkten Abstiegsplatz der Landesliga Süd steht. "Zwei Punkte zum Abschluss vor eigener Kulisse, so können wir auf Nummer sicher gehen, unseren aktuellen Tabellenplatz verteidigen und mindestens den Relegationsplatz sichern“, hofft der scheidende DJK-Kapitän Michael Kurz darauf, nicht wieder mit einem kollektiven Einbruch seiner Mannen, wie beim vergangenen Auswärtsspiel in Waldkirch/Denzlingen, konfrontiert zu werden. Zum letzten Heimspiel der Bären in dieser Saison gibt die HG Müllheim7Neuenburg ihre Visitenkarten im Singener Münchried ab. Am letzten Spieltag der Hinrunde konnte das Soos-Team auswärts gegen die Handballgemeinschaft aus Müllheim ein torreiches 39:39-Unentschieden erringen. Im tiefsten Abstiegskampf treffen die Singener Handballer demnach auf einen Gegner, der auf Grund seines Punktekontos zwar nicht mehr akut vom Abstieg bedroht ist, dennoch die Partie gegen die Bären nicht als Kaffeefahrt betrachten werden. „Zwei Punkte zum Abschluss wären natürlich besser, aber eine Punkteteilung würde uns in Anbetracht der Tabellensituation im Abstiegskampf genügen“, so der Bären-Kapitän weiter. Bekannterweise bleibt in solchen Spielen meist wenig Zeit und Raum für taktische Maßnahmen – „der große Rest ist dann Kampf“, hofft Kurz insofern auf die Unterstützung des eigenen Publikums in der Halle, welches die Bären regelmäßig nach vorne antreibt.
Ein besonderes Augenmerk muss die DJK dabei auf die Gebrüder Stephan und Sebastian Fünfgeld werfen, die aktuell mit 259 Toren gut ein Drittel aller Müllheimer Tore erzielt haben. Ihre Wirkungskreise gilt es einzuschränken, wollen die Bären auf ein bevorstehendes Photofinish mit der Todtnauer Mannschaft verzichten. „Um auf Nummer sichern zu gehen, heißt es heute einfach zwei Punkte zu holen und dann gebannt nach Kenzingen in die Oberliga Baden-Württemberg zu schauen“, pflichtet DJK-Rechtsaußen, Jens Svete, seinem Mannschaftskapitän bei. Es bleibt abzuwarten, ob es dem Soos-Team gelingen wird, für einen positiven Saisonabschluss zu sorgen. An der Zielvorgabe der letzten Spieltage hat sich aus Singener Sicht jedenfalls wenig geändert, denn nach wie vor gilt die Parole „Verlieren verboten!“ (mg)
Klare Auswärtsniederlage
SG Waldkirch Denzlingen – DJK Singen 45:30 (20:13)
01.05.2011 - Mit einer klaren Auswärtsniederlage im Gepäck kehrten die Bären vom letzten Auswärtsspiel der Landesliga-Saison 2010/11 zurück. Von Beginn an zeichnete sich ab, dass für die Bären an diesem Samstagabend nichts zu holen sein würde. Die Waldkircher wollten sich ihre Saisonabschlussparty nicht verderben lassen und konnten einen versöhnlichen Saisonabschluss vor eigenem Publikum feiern. So roch es bereits Mitte der ersten Hälfte in der Kastelberghalle nicht nur nach Bratwurst und Pommes, sondern auch nach einer deutlichen Singener Auswärtsschlappe. Kurz, Güntert und Co. scheiterten reihenweise freistehend an den Waldkircher Schlussmännern und auch zwei 7-m-Würfe konnten in Hälfte eins nicht im Tor untergebracht werden. In Hälfte zwei dann ein ähnliches Bild. Während Schatz und Klöck im Tor noch ihr Bestes gaben die Niederlage im Rahmen zu halten, lief bei ihren Vorderleuten nicht viel zusammen. Einem kurzen Verkürzen auf 33:28 folgte in den Schlussminuten ein weiterer Einbruch und führte so zu einem deutlichen Endergebnis. Für die DJK geht es nun am letzten Spieltag zu Hause gegen Mülheim/Neuenburg um alles oder nichts. Ein Sieg ist Pflicht möchte man die aktuelle Tabellenposition halten. In Mannschaftskreisen blickt man dennoch optimistisch und mit Vorfreude auf kommenden Samstag. "Uns war eigentlich klar, dass es bis zum letzten Spieltag eng bleiben würde. Jetzt haben wir unser Endspiel. Zu Hause werden wir ganz anders auftreten als in Waldkirch. "Jeder einzelne Spieler von uns ist heiß auf diese Partie", weiß Kapitän Michael Kurz um die Leistungsbereitschaft seiner Mannen. "Wir hoffen auch auf die Unterstützung unserer treuen Zuschauer und möchte ihnen zeigen, dass wir alle gewillt sind, vollen Einsatz für den Verein zu zeigen."
DJK Singen: Klöck, Schatz, Kurz (6), Domin (10), Rauh, Lutsch, John (1), Güntert (4/3), Schmider (6), Hauser, Soos (2), Svete (1)
DJK Singen - TV Pfullendorf 39 : 33 (19:16)
Lediglich in den ersten 7 Minuten konnten die Linzgauer eine knappe Führung erspielen, die Dominik Domin mit seinem Treffer zum 4:4 (7.) egalisierte. Danach konnten die Zuschauer nur noch die Führungstreffer der „Bären“ bejubeln. Kuriosester Treffer war ein Eigentor der Pfullendorfer, die beim Abwehrversuch eines Wurfes von Kapitän Michael Kurz den Ball ins eigene Tor zum 10:8 (16.) lenkten. Der 10-fache Torschütze Matthias Güntert markierte vom 7-Meter-Punkt mit einer effizienten Freiwurfquote und dem Treffer zum 12:9 (19.) zum ersten Mal eine 3-Tore-Führung der DJK Singen. Das daraus resultierende Time-out des TVP (25.) beantwortete Daniel Achatz postwendend mit dem Ausbau der Führung zum 16:12. In den letzten Minuten vor dem Wechsel hatten beide Teams mehrfach die Gelegenheit, das Resultat zu ihrem Vorteil zu verbessern. Doch beide Teams vergaben hochkarätige Chancen, bei denen sich auf beiden Seiten die Keeper Manuel Klöck und Oldie Norbert Jakubczyk auszeichneten. Letzterer sorgte auch dafür, dass die Linzgauer in den letzten 3 Minuten mit 4 Treffern in Folge zum 18:16 (29.) verkürzten, ehe Achatz die Singener kurze Durststrecke zum 19:16-Halbzeitstand beendete. Wieder war es Jakubczyk nach der Pause, der gleich 2 Strafwürfe von Güntert und Soos parierte – doch das war´s dann auch für den TVP. Angetrieben von dem eingewechselten und überragenden Thomas Schmider machten die Bären immer mehr Druck auf den Abwehrverband. Güntert pflückte reihenweise nach schönen Anspielen fast jeden Ball am Kreis einhändig vom Himmel und baute die Führung auf 26:22 (43.) aus. Achatz markierte aus dem Rückraum mit 3 Treffern in Folge das 29:22 (45.). Mit viel Spielfreunde gab Singen weiter Vollgas und konnte durch Michael Kurz mit einem sehenswerten Kempa-Treffer zum 34:28 (55.) weiter jubeln. Kurz war es auch vorbehalten, mit einem rückwärts geworfenen Ball den 39:33-Siegestreffer zu erzielen. Nach diesem hochverdienten Sieg muss man sich wirklich fragen, warum die Bären zum Saisonende so tief im Tabellenkeller stehen. Jedem einzelnen Spieler merkte man an, das sie bis zum Schluss gewillt waren, um jedes Tor zu kämpfen. Durch die gleichzeitige Punkteteilung der Tabellennachbarn Meßkirch und Todtnau hat Singen die direkten Abstiegsplätze verlassen und blickt dabei gespannt zum Oberligisten nach Kenzingen, die wieder auf einem Abstiegsrang stehen. In 14 Tagen müssen die Bären bei der SG Waldkirch/Denzlingen (8.) ran, während Todtnau zum Tabellendritten muss, der noch Aufstiegschancen hat. (kpb)
DJK Singen: Klöck, Schatz (Tor), Kurz (6), Achatz (9/1), Rauh, Schmider (3), Lutsch, Soos (5), Domin (5), Güntert (10/4), Svete (1), R.Weißenborn, D.Weißenborn, John.
Verlieren verboten!
Vorbericht Landesliga Süd Herren I - 16.04.2011
DJK Singen - TV Pfullendorf (Samstag, 20 Uhr Münchriedhalle)
Die Restchance auf den Relegationsplatz gewahrt, aber dennoch keinen Tabellenplatz gut gemacht – unter dieses Motto fiel der vergangene Spieltag der DJK Singen im heimischen Münchried. Auch durch den überzeugenden Sieg gegen den TV Brombach, konnten die Bären aufgrund der unerwarteten Niederlage des TV Pfullendorfs gegen den direkten Abstiegskonkurrenten der Bären, den TV Todtnau, keinen Rang nach oben rutschen. „Ein Schelm, wer dabei Böses denkt, haben die Pfullendorfer bis dahin eigentlich eine starke Saison gespielt und sich vor allem gegen vermeintlich schwächere Gegner keine Blöße gegeben“, zeigt sich DJK-Rechtsaußen, Jens Svete, von der unerwarteten Niederlage des Turnvereins ein wenig überrascht. Dennoch heißt es beim heutigen Heimspiel gegen eben jenen TV Pfullendorf auch weiterhin: verlieren verboten. Nur bei einem weiteren Sieg des Soos-Teams bleibt die minimale Restchance auf den elften Tabellenplatz, der im Moment zu den Relegationsspielen berechtigt, erhalten. „Im Moment bleibt uns nichts anderes übrig, als alle Spiele zu gewinnen und zu hoffen, dass die Todtnauer irgendwo ausrutschen werden. Aber selbst dann wird es am Saisonende eng werden“, verweißt Svete auf die Bedeutung der Partie. Mit den Gästen aus dem Linzgau haben die DJK-Handballer aber einen schweren Brocken vor der Brust. Über eine kompakte Abwehr versuchen die Gäste über ihre schnellen Außen zum Torerfolg zu kommen. Vor allem Felix Staudacher im Rechtenrückraum spielt dabei eine bemerkenswerte Saison und steht aktuell auf Platz fünf der Torschützenliste. Seine Kreise gilt es aus Sicht der Singener zu stören, will die Soos-Sechs nicht den letzten Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt, ausgerechnet im Derby gegen Pfullendorf, verspielen. „Gerade Derbys haben ihre eigenen Gesetze, warum also nicht auch daheim den TV Pfullendorf schlagen“, rechnet sich Svete trotz der aktuellen Tabellensituation seines Teams dennoch berechtigte Hoffnungen auf einen erneuten doppelten Punktgewinn aus. Es bleibt abzuwarten, wer dieses Derby als Sieger verlassen wird. Die Singener Marschroute bleibt dieselbe: Verlieren verboten! (mg)
DJK Singen erfüllt Pflichtaufgabe
DJK Singen - TV Brombach 36:28 (21:15)
10.04.2011
Nach vier Niederlagen in Folge konnten die Handballer der DJK Singen einen wichtigen Sieg gegen den TV Brombach einfahren. Die Gäste, die ohne ihren besten Torschützen David Schneider antreten, beeindruckten die DJK nur anfangs und zogen schnell mit 0:4 davon. Es schien so als hätte es dieses Weckrufes bedurft, denn von nun an bestimmten die Bären das Spiel. Bereits zur Halbzeit waren die Fronten geklärt, so dass auch das gut leitenden junge Schiedsriehtergespann mit diesem bemerkenswert fairen Spiel keine Mühe hatten. "Dieser Sieg war auch angesichts der anderen Ergebnissen ungemein wichtig. Jetzt wollen wir auch gegen Pfullendorf doppelt punkten. Auswärts scheinen sie mir nicht wirklich stabil" kann sich Michael Kurz einen kleinen Seitenhieb gegen die Linzgauer, die abermals Punkt gegen einen Singener Konkurrenten im Abstigskampf abgaben, nicht verkneifen. (mk)
DJK Singen: Klöck, Hermann, Kurz (6), Achatz (7), Rauh (1), Schmider (2), Lutsch, Soos (2) Domin (7), Güntert (10/3), Svete (1), Hauser, R.Weißenborn, D.Weißenborn, John.
Bären wollen sich noch nicht geschlagen geben
Vorbericht Landesliga Süd Herren I - 09.04.2011
DJK Singen - TV Brombach (Samstag, 20 Uhr Münchriedhalle)
Nach der erneuten deutlichen Niederlage am vergangenen Wochenende in Schramberg müssen die Singener Bären langsam aber sicher die Rechenschieber in Sachen Landesligaabstieg herausholen. Unter der Woche wurde bekannt, dass aufgrund der derzeitigen Tabellensituation in den höherklassigen Ligen mit vier anstatt drei Absteigern aus der Landesliga Süd zu rechnen ist. Das rettende Ufer, der zehnte Tabellenplatz, den derzeit der TV Brombach innehat, ist für das Soos-Team damit in weite Ferne gerückt. Ist die Tabellensituation aus Singener Sicht nicht schon dramatisch genug, so gastiert an diesem Spieltag eben jener TV Brombach im Singener Münchried, der aktuell auf dem rettenden zehnten Platz der Liga steht. „Es ist schwer so eine Hiobsbotschaft zu verdauen, dennoch werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Es sind noch acht Punkte zu vergeben. Wir werden versuchen so viele wie möglich zu hamstern und schauen am Ende, was dabei herauskommt“, appelliert DJK-Kapitän Michael Kurz an die Moral seiner Mannschaftskollegen. Mit dem Turnverein aus Brombach erwartet die Bären ein kompakter Gegner, der besonders in der Rückrunde mit Siegen gegen St. Georgen und Köndringen/Teningen überraschen konnte. Dabei ragt aus einer kompakten Mannschaft vor allem der unter den Top 3 der Torschützenliste stehende, David Schneider, im linken Rückraum heraus. „Vom Papier her sind die Brombacher klarer Favorit. Trotzdem haben wir bewiesen, dass wir zuhause gegen keinen Gegner chancenlos sind“, schiebt Kurz den Gästen zwar die Favoritenrolle zu, erinnert aber gleichzeitig an das Hinspiel, das bei einer konsequenteren Chancenverwertung durchaus zu gewinnen gewesen wäre. Besonders in der Rückwärtsbewegung muss die Soos-Sieben diesmal im Gegensatz zum Schrambergspiel vernünftig arbeiten, damit Brombach ihr Tempogegenzugspiel über die pfeilschnellen Außen nicht ausspielen kann. (mk/mg)
Singen auswärts krasser Außenseiter
Vorbericht Landesliga Süd Herren I
HSG Schramberg/Sulgen – DJK Singen (Samstag, 02.04.2011, 20.00 Uhr)
Nach einem zuletzt spielfreien Wochenende starten die Handballer der DJK Singen mit dem Gastspiel in Schramberg in die Schlussphase der Saison. Nimmt man die aktuelle Tabellenkonstelation als Maßstab sind die Rollen klar verteilt. Während Schramberg als Tabellenzweiter immer noch Titelambitionen hegt, kann das Ziel der DJK nur noch der Klassenerhalt sein. Nicht unbedingt erfreut vernahm man im Lager der Bären unter der Woche die Meldung, dass neben drei sicheren Absteigern nun auch der Viertletzte in die Relegationspiele muss. Die Tatsache, dass der DJK in Schramberg mit Svete und Barchet die beiden etatmäßigen Rechtsaussen nicht zur Verfügung stehen werden kommentiert Spielertrainer Soos trocken. „Probleme dieser Art haben wir schon die komplette Saison. Nichtsdestotrotz erwarte ich von den Jungs die auf der Platte stehen vollen Einsatz. Ob es dann etwas zu holen gibt wird man sehen.“ (mk)
Singen scheitert an sich selbst
TG Altdorf - DJK Singen 38:30 (17:13)
Bereits vor Spielbeginn stand die Auswärtspartie in Altdorf für die Handballer der DJK Singen unter keinem guten Stern. Ohne etatmäßigen linken Rückraumspieler musste das Soos-Team die Reise zur Turngemeinschaft antreten. Schon während den Trainingseinheiten unter der Woche mussten sich Daniel Achatz und Daniel Hauser krankheitsbedingt abmelden. Entsprechend schwach präsentierten sich die Bären in ersten 30 Minuten der Partie. Unkonzentriert im Angriff und nicht agil genug in der Deckung, ließ man eine ebenfalls nicht überzeugende Altdorfer Mannschaft bereits zur Halbzeit mit vier Toren auf 17 zu 13 davonziehen.
„Wir sind in dieser Phase wieder in alte Muster aus der Hinrunde verfallen und haben es den Altdorfern leicht gemacht“, resümierte ein kurz nach Spielschluss sichtlich enttäuschter Matthias Güntert. Die zweite Halbzeit nutzen die Hausherren, um ihren Vorsprung weiter auszubauen. „Heute wären durchaus zwei Punkte zu holen gewesen. Doch wie so oft in dieser Saison sind wir nicht am Gegner, sondern vielmehr an uns selbst gescheitert“, so Güntert weiter. (mg)
DJK Singen: Klöck, Schatz; Barchet (1), Domin (4), Lutsch (6), John (2), Kurz (4), Güntert (9/1), Rauh, Soos (4), D. Weißenborn, R. Weißenborn
Singen auswärts in der Pflicht
Vorbericht Landesliga Süd Herren I - 19.03.11
TG Altdorf - DJK Singen (Samstag, 20 Uhr; Herbert-König-Halle Ettenheim)
Verlieren verboten heißt es am kommenden Samstag, wenn die Handballer der DJK Singen zu einem weiteren Vier-Punkte-Spiel zum Auswärtsspiel nach Altdorf reisen. Dementsprechend motiviert gehen die Bären auch in die Partie, schließlich wäre alles andere als ein doppelter Punktgewinn gegen den aktuellen Tabellenvorletzten eine herbe Enttäuschung. Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass unter der Woche einige Spieler aufgrund diverser Verletzungen oder berufsbedingt nicht trainieren konnten. „Eigentlich ist es aber egal, in welcher Besetzung wir am Samstag auflaufen werden. Die sieben Spieler, die auf dem Feld stehen, müssen sich auf jeden Fall zerreißen“, appelliert DJK-Torsteher, Michael Klöck, an den unbedingten Siegeswillen seiner Mannschaftskollegen. Kehrt das Soos-Team siegreich aus Altdorf zurück, können sie die Bären weiter von den Abstiegsrängen absetzen. Im Falle einer Niederlage zieht die Altdorfer Turngemeinschaft nach Punkten mit Singen gleich. „Jetzt zählt es, die Zeit der Ausreden ist vorbei“, gibt sich Klöck kämpferisch. (mg)
Bären wachen zu spät auf
St.Georgen - DJK Singen 36:35 (19:13)
Mit einer unglücklichen, vermeidbaren, aber über den gesamten Spielverlauf gesehen verdienten Niederlage kehrten die Bären vom Auswärtsspiel in St.Georgen zurück. Schien das Spiel vor allem aufgrund einer schwachen Abwehrleistung der DJK bereits früh entschieden zu sein, kämpfte sich das Team zurück und brachte die Schwarzwälder nochmals in Bedrängnis.
Die favorisierten St. Georgener wären an diesem Abend eine durchaus lösbare Aufgabe gewesen. Jedoch kam die Leistungssteigerung der Singener ab der 45. Minute zu spät. "Wenn man die komplette erste Halbzeit praktisch ohne Abwehr und erkennbares Aufbäumen agiert, wird es gegen jeden Gegner der Landesliga schwer etwas Zählbares zu holen" glaube der sich im Aufbautraining befindende Kapitän Michael Kurz den Grund für die Niederlage zu kennen. (mk)
DJK Singen: Klöck, Schatz, Rauh, Weißenborn Robin, Hauser, Svete (4), Soos (12/5), Achatz (6), John, Domin (8), Lutsch (2), Güntert (3), Barchet.
Singen vor schwerer Aufwärtspartie
Vorbericht Landesliga Süd Herren I - 12.03.11
St. Georgen - DJK Singen (Samstag, 19.30 Uhr; Roßbergsporthalle)
Für die Handballer der DJK Singen endet die verlängerte Fasnachtspause mit der Partie am kommenden Samstag um 19.30 Uhr beim derzeitigen Tabellenvierten aus St. Georgen. „Mit dem Auswärtsspiel in St. Georgen starten wir in die Wochen der Wahrheit. Wir können in den nächsten sechs Spielen den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz mit Siegen gegen St. Georgen, Altdorf und Brombach weiter vergrößern“, weiß DJK-Mittelmann Dominik Domin um die Wichtigkeit der anstehenden Partien.
Dass Erfolg durchaus beflügeln kann, bewies das Soos-Team in den letzten Begegnungen vor der Fasnachtspause, weswegen man im Bärenlager für den Samstag von einer heiß umkämpften Begegnung ausgeht: "Für uns zählt in diesem Spiel nur ein Sieg. Zum einen, um unser Selbstvertrauen weiter zu stärken, zum anderen natürlich, um unsere Erfolgsserie auszubauen." Er warnt allerdings vor der offensiven Abwehr der Heimmannschaft, die ein schnelles Umschalten in die Vorwärtsbewegung zulasse. Besonders der agile Rückraum um Julian Wengenmayr, der aktuell den zweiten Platz der Landesligatorschützenliste belegt, kann Spiele im Alleingang entscheiden. „Die Mannschaft an und für zeichnet sich durch große Geschlossenheit aus, hat aber mit Wengenmayr einen überragenden Akteur als Regisseur in ihren Reihen“, so Domin weiter. Es steht also viel auf dem Spiel, wobei aus Singener Sicht nur zu hoffen bleibt, dass die Fasnet keine schwerwiegenden Folgen in der Mannschaft hinterlassen hat, schließlich gilt es den Abstand auf die Abstiegsränge weiter zu vergrößern. Kein Wunder also, dass DJK-Mittelmann Domin von einem "richtungsweisenden Spiel" für sein Team spricht. (mg)
Singener Handballer unterliegen knapp
DJK Singen - SG KÖNDRINGEN/TENINGEN II 29:32
„Heute wäre mit ein wenig mehr Cleverness zwei Punkte drinnen gewesen“, bilanzierte ein sichtlich enttäuschter Jens Svete kurz nach Abpfiff der Partie gegen die Drittligareserve der SG Köndrigen/Teningen 2. Bereits vor Spielbeginn stand das Heimspiel der Bären unter keinem guten Stern, mussten sie doch den kurzfristigen Ausfall ihres Spielertrainers Gabor Soos kompensieren. Dennoch war man im Bären-Lager gewillt, dem hoch favorisierten Köndringern alles abzuverlangen. Entsprechend hart umkämpft waren die ersten 30 Minuten, in denen sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte.
„In dieser Phase hatten wir die Spielgemeinschaft am Rande einer Niederlage, aber wie sooft in dieser Saison haben wir in den richtungsweisenden Spielminuten den kühlen Kopf vermissen lassen“, vermutet Svete den Grund für den spielentscheidenden 0:4-Lauf seiner Mannschaft zu wissen. Auch ein beherzter Auftritt von Robin Weißenborn auf der Rückraummitte, der während der Winterpause den Sprung von der A-Jugend in den Kader der ersten Mannschaft schaffte, konnte den Spielverlauf in der Schlussviertelstunde nicht mehr drehen. Unterm Strich blieb eine vermeidbare 29:32-Heimniederlage gegen einen ebenfalls nicht überzeugenden Gast aus Köndringen.
DJK Singen: Klöck, Schatz; Achatz (7), Barchet (1), Domin (4), John (1), Lutsch (4), Güntert (7/1), Hauser, Svete (5), Dennis Weißenborn, Robin Weißenborn, Wolf.
Kann Singen den Aufwärtstrend fortsetzen?
Vorbericht Landesliga Süd Herren I - 26.02.11
DJK Singen - SG KÖNDRINGEN/TENINGEN II (Samstag, 20 Uhr Münchriedhalle)
Einen wichtigen Sieg feierte die DJK Singen am vergangenen Spieltag gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Todtnau. Mit dem 41:36-Auswärtserfolg beim Tabellennachbarn konnten sich die Singener vom Tabellenende lösen und etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. „Der Sieg in Todtnau kam zum richtigen Zeitpunkt und war unter dem Umstand, dass wir auf unseren Langzeitverletzen, Michael Kurz, verzichten mussten, sehr wichtig. Jetzt gilt es unsere Leistung der vergangenen beiden Spiele zu bestätigen und gegen Köndringen nachzulegen“, zollt DJK-Spieler, Michael Klöck, seiner Mannschaft Lob nach dem doppelten Punktgewinn am Feldberg. Mit einem weiteren Sieg könnte das Soos-Team den Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz weiter vergrößern und damit verbunden den Kontakt zum Tabellenmittelfeld wieder herstellen.
Mit dem heutigen Gast aus Köndringen wartet aber ein anderer Gegner auf Singen. Beim Vergleich der Tabellensituation der heutigen Gegner ist man schnell geneigt zu sagen, dass die Drittligareserve der SG Köndringen/Teningen als Favorit für die Partie gilt. Dritter gegen Elfter lautet das vom Papier her ungleiche Duell zwischen der SG und den Bären. Allerdings weiß man im DJK-Lager nicht, auf welche Mannschaft man zu Hause treffen wird. Die SG-Reserve ist gerade in Auswärtsspielen die Wundertüte der Liga. Immer wieder laufen Rekonvaleszente und nicht zum Einsatz gekommene Spieler aus dem Drittligakader auf, um Spielpraxis zu erhalten. „Mit Oliver Rösch, der vielen Handballern aus der Region als Regionalligaspieler ein Begriff ist, stellt die Mannschaft um Trainer Manfred Chaumet einen der besten Rückraumspieler der Liga“, weiß Singens Torhüter, Klöck, um die Stärken des Gegners. Die SG hat sich zwar im Saisonverlauf zu einer geschlossenen Mannschaft entwickelt, dennoch hat die SG im Saisonverlauf, wie letzte Woche gegen St. Georgen, personell bedingt eine weitere Niederlage gegen vermeintlich schwächere Gegner einstecken müssen. Die Gäste stehen nach der letzten Niederlage noch mehr unter Druck, um im Aufstiegskampf mitmischen zu können. Singen will ihren Auswärtstrend gegen die SG fortsetzen und auch gegen den Favoriten die Punkte im Münchried behalten. Für das Soos-Team heißt es vor allem den Köndringer Topscorer Oliver Rösch in den Griff zu bekommen. „Jedes Spiel fängt bei 0:0 an und muss erst 60 Minuten gespielt werden, das hat vor allem das Spiel gegen Freiburg/Zähringen gezeigt.“ (mg)
DJK Singen mit Energieleistung
TV Todtnau - DJK Singen 36:41 (19:19)
Mit einem am Ende ungefährdeten Auswärtserfolg kehrten die Singener Landesliga-Handballer von ihrem Auswärtsspiel beim TV Todtnau zurück. Die zahlreich mitgereisten Singener Fans hatten zu Beginn aufgrund eines 3:7-Rückstandes noch wenig Grund zum Optimismus, doch die Soos-Sieben kämpfte sich bis zur Halbzeit wieder zurück ins Spiel. „Entscheidend war dann, dass wir in Hälfte zwei konsequent unser Spiel durchgezogen und so den Todtnauern den Zahn gezogen haben“, bilanzierte nach dem Spiel der erneut stark haltende Singener Torhüter Jürgen Schatz nach dem Spiel. „Mit einer solch geschlossenen Mannschaftsleistung können wir jetzt vielleicht eine kleine Serie starten“, sieht der DJK-Keeper Schatz seine Mannschaft auch beim bevorstehenden Heimspiel gegen die Reserve der SG Köndringen/Teningen nicht chancenlos. (mk)
DJK Singen: Klöck, Schatz (Tor); Achatz (6), Barchet, Wolf, Domin (5), Lutsch (4), Soos (9), Svete (4), Güntert (13/6), D. Weißenborn.
DJK meldet sich zurück mit wichtigem Heimerfolg
DJK Singen - TSV Alemannia Freiburg-Zähringen 32:29 (17:15)
12.02.2011 - Trotz des personellen Engpasses, Bären-Kapitän, Michael Kurz, musste bereits unter der Woche aufgrund einer Meniskusverletzung wohl für den Rest der Saison passen, erarbeiteten sich die Singener Handballer zwei sehr wichtige Punkte um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Von Beginn an entwickelte sich ein kämpferisches Spiel, bei dem die Alemannia aus Freiburg bis zum 10:13 die Nase vorn hatten. Mit vier Toren in Folge übernahmen die Bären die Führung und konnten sich leicht absetzen. Mit einer Zwei-Tore-Führung für die Bären wurden die Seiten gewechselt. „In dieser Phase haben wir endlich einmal im Abwehrverbund die Vorgaben des Trainers umgesetzt und vorne im Angriff geduldig auf unsere Chancen gewartet“, zog Dominik Domin, stellvertretend für sein Team, Bilanz. Ausschlaggebend für den unerwarteten doppelten Punktgewinn des Soos-Teams war vor allem die Tatsache, dass man in der entscheidenden Phase der Partie nicht einbrach, sondern konzentriert weiterspielte. „Eigentlich wurde es nur noch ein einziges Mal beim 27:27 eng, aber wir haben gezeigt, dass immer noch mit uns zu rechnen ist“, glaub Domin den Grund für den Sieg zu wissen.
DJK Singen: Klöck, Schatz; Barchet (2), Achatz (4), Domin (9), Zimmermann, Güntert (11/3), Svete, Soos (5), Lutsch (1), Eggs, Wolf.
Die Luft wird immer dünner
Vorbericht Landesliga Süd Herren I - 11.02.11
DJK Singen - TSV Alemannia Freiburg-Zähringen (Samstag, 20 Uhr Münchriedhalle)
Mit einem der Hochkaräter in der Landesliga Süd wird sich die DJK Singen am Samstag im Münchried auseinandersetzen müssen. „Die Alemannia aus Freiburg stellt zurzeit ohne Zweifel eine der besten Mannschaften der Staffel. Rückraum, Kreis oder Tor - sie sind auf allen Positionen stark besetzt“, zollt dementsprechend auch DJK-Torhüter, Michael Klöck, dem Gegner aus Freiburg großen Respekt. Der letztjährige Südbadenliga-Absteiger ist im Singener Münchried kein Unbekannter. In der vergangenen Abstiegssaison der Bären konnte der einzige Saisonsieg gegen die Alemannia verbucht werden. Dennoch könnten die Unterschiede der beiden Südbadenligaabsteiger in der aktuellen Spielzeit nicht größer sein. Während die Heimmannschaft durch die deutliche Niederlage am vergangenen Spieltag in Herbolzheim auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht ist, belegen die Freiburger aktuell den dritten Tabellenplatz und können sich bei vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Schramberg/Sulgen weiterhin Hoffnungen auf einen sofortigen Wiederaufstieg machen. Die Aufgabe der Singener wird vor allem sein, den Rückraum von Freiburg unter Kontrolle zu bringen, wohl wissend, welche Torgefahr von Alexios Tsoulfas und seinem Pendant Fabien Stoeffler ausgeht. „Die Freiburger sind im Moment sicherlich stärker besetzt als wir, vor allem da wir noch nicht wissen, ob Michaal Kurz und Gabor Soos am Samstag wieder mit von der Partie sind“, schiebt Klöck die Favoritenrolle ganz klar den Gästen zu. Dennoch, ganz chancenlos sieht er seine Mannschaft trotzdem nicht: „Die ersten 45 Minuten in Herbolzheim haben bewiesen, dass wir auch mit Aufstiegsaspiranten mithalten können. Uns muss es nur einmal gelingen über die volle Distanz konzentriert zu bleiben“, so Klöck weiter. Feststeht, dass sie Luft im Abstiegskampf immer dünner wird und es der DJK, nach dem überraschenden Sieg der Brombacher Mannschaft bei der hochfavorisierten Drittligareserve aus Köndringen, auch einmal gelingen muss einen unerwarteten Sieg gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte zu schlagen. (mg)
TV Herbolzheim - DJK Singen 47:35 (18:13)
05.02.2011
Ersatzgeschwächt trat Singen die Reise in den Breisgau an und musste sich am Ende deutlich mit 47:35 Toren geschlagen geben. Wie so oft lag die DJK am Anfang mit 7:2-Toren zurück, kämpfte sich aber bis 20. Spielminute auf 12:10 heran. Der TVH zeigte nun aber mit zunehmender Spieldauer, warum sie wieder auf Platz zwei der Liga stehen und erhöhte nach und nach den Toreabstand.
DJK Singen mächtig unter Druck
TV Herbolzheim – DJK Singen (Samstag, 19.30 Uhr)
Standen die Singener Handballer bereits vor dem letzten Heimspiel gegen die Sportfreunde aus Freiburg bereits mächtig unter Druck im Abstiegskampf, so hat die deutliche 24:37-Niederlage diese Situation nochmals verschärft.
Nun geht den Singenern auch noch das Personal aus. Während Torwart Jürgen Schatz und Kapitän Michael Kurz krankheits- bzw. verletzungsbedingt ausfallen werden, steht hinter dem Einsatz von Daniel Achatz (Fußverletzung) noch ein großes Fragezeichen. „Für uns gibt es ab jetzt nur noch Endspiele“, weiß Kreisläufer Matthias Güntert um die Bedeutung der nächsten Spiele. „Jedoch hängen in Herbolzheim die Trauben in Anbetracht unserer personellen Situation recht hoch“, glaubt Güntert. (mk)
Nur 9 Tore in Runde zwei
Daniel Achatz hatte sich seinen Einstieg anders vorgestellt und biss sich wie Michael Kurz mit einer Verletzung bis zum Ende durch.
DJK Singen - SFE Freiburg 23:36 (14:14)
In den ersten 30 Minuten wechselte die Führung hin und her. Man merkte beiden Teams die Wichtigkeit des Kellerduells, vor allem durch unkonzentrierte Abschlüsse an. Bitter für Singen, dass ihr auffälligster Akteur, Michael Kurz, bereits früh verletzungsbedingt mit der Bank vorlieb nehmen musste. Neuzugang Daniel Achatz, der in der Winterpause vom TuS Steißlingen wechselte, verletzte sich bei seinem Einstand ebenfalls früh und biss sich humpelnd bis zum Ende durch. Spielertrainer Gabor Soos wurde manngedeckt und Singen konnte sich wenig erfolgreich bis zum 14:14-Halbzeitstand absetzen. Was allerdings nach dem Kabinengang auf dem Spielfeld zu sehen war, bleibt allen Akteuren ein großes Rätsel. Nahezu jeder Angriff blieb in der gegnerischen Abwehr oder am Keeper hängen. Es dauerte bis zur 45. Minute, als Singen den zweiten Treffer in der zweiten Hälfte zum 16:22 erzielte. Die Sportfreunde waren bis dahin schon vorentscheidend enteilt. Singen war nun gezwungen, die Angriffe noch schneller abzuschließen, um eine Restchance zu wahren. Das spielte den Freiburgern in die Karten, die geduldig auf die Fehler der Singener warteten und in stoischer Ruhe ihre Torchancen nutzen. Erst in den letzten Minuten kam Kurz wieder zurück ins Spiel und beendete zusammen mit Domin die Torflaute der Gastgeber (19:29, 54.).
Trotz der Niederlage ist das rettende Ufer für die Singener weiterhin in Reichweite, das mit einem Sieg immer noch aus eigener Kraft erreicht werden kann. Allerdings stehen in den nächsten beiden Spielen mit den TSV Alem. Zähringen und Herbolzheim zwei Titelaspiranten auf dem Programm. (kpb)
DJK Singen : Klöck, Schatz (Tor), Kurz (4), D. Domin (7), Soos (5/1), Svete (1), Wolf (1), Güntert (2) Barchet (1), Lutsch (2), D. Achatz, D. Weißenborn
Duell der Kellerkinder
Vorbericht: Landesliga Süd – Herren I
DJK Singen - SFE Freiburg (Samstag, 20 Uhr, Münchriedhalle)
Mit der Begegnung gegen die Sportfreunde aus Freiburg bitten die Handballer der DJK Singen zu einem weiteren Heimspiel binnen Wochenfrist im Singener Münchried. Wären am vergangenen Spieltag im Derby gegen den TV Messkirch zwei Punkte äußerst hilfreich und nach der kämpferischen Leistung im zweiten Spielabschnitt verdient gewesen, so steht gegen den derzeitigen Tabellenelften fast noch mehr auf dem Spiel. Gelingt ein Sieg, bleibt es im Tabellenkeller spannend. Steht die Soos-Sieben nach 60 Minuten abermals mit leeren Händen da, droht ihr der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze verloren zu gehen. „Genau genommen ist für uns in der Rückrunde jedes Spiel entscheidend“, sagt Tobias Lutsch, der im Derby gegen den Turnverein eine tadellose Leistung im Abwehrmittelblock ablieferte.
An die Mannschaft aus Freiburg haben die Bären gute Erinnerungen, haben sie doch in der Hinrunde die ersten beiden Auswärtspunkte aus Freiburg mit unter den Hohentwiel bringen. Dennoch wird die Partie am Samstagabend kein Selbstläufer werden. Die Sportfreunde haben am vergangenen Spieltag mit einem deutlichen Heimsieg gegen die Drittligareserve aus Köndringen aufhorchen lassen. Auf Singen wartet also abermals ein Vier-Punkte-Spiel, das es unter allen Umständen zu gewinnen gilt. „Wir müssen endlich einmal anfangen die Spiele gegen unsere direkten Konkurrenten zu gewinnen“, appelliert Lutsch an seine Mitspieler, endlich einmal ihr Leistungsvermögen im richtigen Moment abrufen zu können. Im zweiten Vier-Punkte-Spiel zu Hause in Folge, darf die Mannschaft von Gabor Soos kein weiteres Mal gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller Geschenke verteilen, indem sie in den letzten Sekunden einen Punkt verschenkt. „Die Chancen stehen fifty-fifty“, schätzt DJK-Linksaußen die Lage ein. Es bleibt abzuwarten, welche Mannschaft sich am Ende durchsetzen wird. (gü)
Zum Schluss war richtig Stimmung drin
DJK Singen – TV Meßkirch 33:33 (15:19)
Singen musste kurz vor Schluss in einem nicht unfairen Derby gleich vier Zeitstrafen hinnehmen und gab den Vorsprung aus der Hand.
Nach ausgeglichenem Beginn (4:4, 8.) führte eine Zeitstrafe zum Bruch im Singener Spiel, den die Gäste eiskalt zum 5:11-Vorsprung (13.) nutzten. Soos und Kurz zogen den grünen Karton und versuchten anschließend mit schnellen Bällen den Anschluss zu halten. Auf der anderen Seite war es immer wieder Fußhöller, der den Vorsprung des TV bis zum 15:19-Halbzeitstand nicht schmelzen lies.
In der zweiten Hälfte holte Singen, sehr zum Geschmack der 250 Derby-Zuschauer und getragen von einem guten Keeper Schatz, durch schnelle Konter erfolgreich zum 23:23-Ausgleich (43.) auf. Mit der Führung kam auch immer mehr das Selbstvertrauen und die DJK zog durch Treffer von Kurz, Soos, Lutsch und Güntert auf 30:26 (53.) davon. Auch Fußhöller schien seinen Meister in Keeper Schatz gefunden zu haben. In den hektischen letzten Spielminuten schickten die Schiris hintereinander gleich 4 Singener auf die Bank, die ohnehin nur mit zwei Wechselspielern bestückt war. Das Rumpfteam konnte den Ausgleich zum 33:33 (59.) nicht verhindern. Am Ende sogar ein gewonnener Punkt, denn Schatz parierte in der Schlusssekunde einen 7-Meter von Fußhöller.
Im zweiten Durchgang war Singen bis zum Unterzahlspiel das bessere Team. Beide Halbzeiten zusammen ergeben ein gerechtes Remis, das keinem Team im Abstiegskampf Vorteile verschafft. Nächsten Samstag besteht für Singen die nächste Chance die Abstiegsränge zu verlassen, denn mit einem Sieg gegen die Eintracht aus Freiburg kann der Tabellenachbar überholt werden. Im Hinspiel hatten die Singener mit einen knappen Auswärtssieg am Ende mehr Glück.
DJK Singen : Klöck, Schatz (Tor), Kurz (9), D. Domin (2), Soos (8/4), Svete (1), Wolf (2), Güntert (6) Barchet, Lutsch (5)
Vier-Punkte-Spiel zum Rückrundenstart
Vorbericht: Landesliga Süd – Herren I
DJK Singen - TV Meßkirch (Sonntag, 17 Uhr, Münchriedhalle)
Nach längerer Pause über den Jahreswechsel erwarten die Bären zum Rückrundenstart den TV aus Meßkirch, mit dem die DJK Singen noch eine Rechnung aus der Vorrunde zu begleichen hat. Schließlich verloren die Bären das letzte Punktspiel der Hinrunde überraschend gegen das Tabellenschlusslicht aus dem Linzgau. Zum ersten Spiel der Rückrunde erwartet die DJK Singen also gleich ein Derby, das sich aufgrund der aktuellen Tabellensituation der beiden Mannschaften zu einem Kellerduell avanciert. Auf beiden Mannschaften lastet in diesem 4-Punktespiel der Druck gewinnen zu müssen, um sich im Kampf gegen den Abstieg Luft zu verschaffen. Die Gäste aus Meßkirch sicherten sich in der vergangenen Saison aufgrund des freiwilligen Rückzugs des TuS Steißlingen 2 das Aufstiegsticket in die Landesliga. Aus der von Stefan Bauer trainierten Mannschaft ragt vor allem der Rückraumspieler Sven Fußhöller heraus, der nicht nur aktuell auf Platz vier der Torschützenliste der Landesliga Süd steht, sondern auch maßgeblichen Anteil am Hinspielerfolg der Messkircher trug. Insgesamt 13 Tore erzielte er beim bisher einzigen Heimerfolg des Turnvereins.
Bei den Bären fehlte in den letzten Spielen am Ende der Hinrunde immer das Glück und die Cleverness für zwei greifbare Zähler. Trotz aufsteigender Form und guter kämpferischer Leistungen seiner Spieler gegen die Spitzenteams der Liga, konnte Spielertrainer Gabor Soos im Hinblick auf die personelle Situation seines Kaders und dem verletzungsbedingten Fehlen einiger Führungsspieler nicht viel zählbares im Kampf gegen den Abstieg erzielen. „Die Zeit der Alibis ist jetzt vorbei. Wir können uns nicht immer für schlechte Leistungen rechtfertigen, indem wir darauf hoffen, es im Rückspiel besser zu machen“, nimmt DJK-Kapitän, Michael Kurz, seine Mannschaftskollegen in die Pflicht. Alles andere als ein Heimsieg wäre für die DJK eine Enttäuschung, denn in Mannschaftskreisen ist man gewillt alles zu tun, um am Ende auf einem Nichtabstiegsplatz zu stehen. (gü)
Kollektives Blackout im Angriff
Bericht: Landesliga Süd Herren I - 20.12.2010
TV Meßkirch – DJK Singen 29:25 (16:12)
Die Sonntagsfahrt zum Derby nach Meßkirch hat sich nur für den Gastgeber gelohnt, der die besinnliche Spielweise der Gäste vom Hohentwiel als vorweihnachtliches Geschenk dankbar annahm. Spielerisch ist das Derby schnell erzählt: Erst nach 15 Minuten (8:2) gab die DJK ein Lebenszeichen von sich und kämpfte sich bis auf ein Tor zum 10:9 heran. Das war‘s dann auch schon wieder und Singen versank spielerisch im Niemandsland. Eine katastrophale Leistung im Angriff machte es einem nicht unbezwingbaren Keeper nicht wirklich schwer. Sven Fußhöller avancierte sich mit seinen 13 Toren als Matchwinner. Singen fehlte es an diesem Tag an allem, was ein attraktives Handballspiel ausmacht: Einstellung, Wille und Motivation. Als Quittung finden sie sich auf einem Abstiegsplatz wieder, wo sie sich über die besinnlichen Tage reichlich Gedanken über die Ursachen machen können. (kpb)
DJK Singen: Klöck, Schatz (Tor); Lutsch 2, Kurz 3, Güntert 4, Soos 4/1, Szücs 1, Svete 2, D. Domin 5, Rauh, Wolf, Boutaba 4/1.
„Vier-Punkte-Derby“ beim TV Meßkirch
Vorbericht: Landesliga Süd – Herren I - 17.12.2010
TV Meßkirch – DJK Singen (Sonntag, 16.30 Uhr, Stadthalle Meßkirch).
Derbys haben ihre eigenen Gesetze und bieten an und für sich genug Brisanz, um die Zuschauer zu mobilisieren. Am Sonntag gastiert die DJK Singen beim TV Meßkirch in der Stadthalle. DJK-Trainer Gabor Soos weiß um den Stellenwert der Partie, weswegen er seine Schützlinge in der vergangenen Trainingswoche explizit auf das so genannte Vier-Punkte-Spiel vorbereitet hat. Dem Sieger winkt der Anschluss ans Mittelfeld, der Verlierer muss im Tabellenkeller überwintern. Aufgrund der letzten Ergebnisse geht Singen als leichter Favorit in die Partie. Dennoch warnt DJK-Kapitän Michael Kurz seine Mannschaftskollegen davor, die aktuelle Tabellensituation überzubewerten. „Wir dürfen nicht den Fehler machen und Meßkirch unterschätzen“, rät Kurz dazu, sich weniger mit dem Gegner, als vielmehr mit den eigenen Stärken zu beschäftigen. (mg)
Punkteteilung nach vergebenem Matchball
Bericht: Landesliga Süd – Herren I - 12.12.2010
HG Müllheim/Neuenburg 39:39 (18:18)
In Singens Lager war man sich auch nach dem Schlusspfiff nicht wirklich sicher, ob es an diesem Abend ein verlorener oder ein gewonnener Punkt in Müllheim war. Vom ganzen Spielverlauf gesehen, wäre ein Sieg möglich gewesen. Betrachtet man die letzten 8 Spielminuten, da hatte noch die HG Müllheim/Neuenburg beim Stand von 37:34 ihre Siegeschancen, als Singen gleichzeitig eine Zeitstrafe absitzen musste. Singen legte noch einmal ein Endspurt hin und hatte wiederum in der letzten Spielminute beim Stand von 39:39 die besseren Karten, doch trotz Ballbesitz gelang es ihnen nicht, den Siegtreffer zu erzielen. So gesehen geht die Punkteteilung in Ordnung.
Beim letzten Spiel des Jahres müssen die Bären beim Tabellenschlusslicht zum Derby in Meßkirch antreten und wollen am dort Sonntagnachmittag keine Weihnachtsgeschenke verteilen.
Singen vor schwerer Auswärtsaufgabe
Vorbericht: Landesliga Süd – Herren I - 09.12.2010
HG Müllheim/Neuenburg – DJK Singen (Samstag 19:30h, Sporthalle 2 Müllheim)
Nach sechs sieglosen Spielen in Folge ist der Knoten der DJK Singen am vergangen Spieltag in heimischer Halle endlich geplatzt. „Uns ist es endlich einmal gelungen über die gesamte Spieldauer konzentriert abzuschließen und unsere Fehlerzahl zu minimieren“, weiß Kapitän Michael Kurz die Gründe für den positiven Ausgang der Partie gegen die SG Waldkirch/Denzlingen. Mit einer ähnlichen Leistung am kommenden Samstag, in der Auswärtspartie bei der HG Mühlheim/Neuenburg, sollte es den Bären gelingen abermals einen doppelten Punktgewinn einzufahren. Der Gastgeber aus Mühlheim verfügt mit Stephan Fünfgeld über einen brandgefährlichen Rückraumspieler, der derzeit auf Platz sieben der Landesliga-Torschützenliste steht. Dem Singener Abwehrverband wird viel Einsatzkraft abverlangt werden, um vor allem seine Kreise einzuschränken. Dennoch ist man sich im Bären-Lager sicher, nicht chancenlos in die Partie zu gehen: „Mit einer ähnlichen Leistung wie am vergangenen Spieltag, können wir auch in Mühlheim punkten“, gibt Kurz die Marschrichtung vor. (mg)
Heimsieg in einem torreichen Spiel
DJK Singen – SG Waldkirch/Denzlingen 45:38 (17:19)
Schon fast symptomatisch für diese Saison musste Singen einem 3:5-Rückstand hinterherlaufen. Handball Urgestein Jürgen „Locke“ Schatz, der für den gesperrten Michael Klöck aus der 3. Mannschaft reaktiviert wurde, stand plötzlich im Mittelpunkt des Geschehens und brachte die Hausherren durch seine Paraden mit 9:6 in Front. Die SGWD reagierten darauf mit einer vorgezogenen und offensiven Abwehr, die die Hausherren zunächst aus dem Tritt brachten und eine 17:19-Gästeführung in die Pause nahmen. Das Trainergespann Soos und Kurz fand in der Kabine die richtige Einstellung auf die offensive Spielweise der Gäste. Singen holte Tor für Tor auf und nutzte erfolgreich die freien Räume vor dem gegnerischen Tor. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. Kurz, Soos und Domin legten mit schönen Einzelaktionen zum 28:24 (42.) vor. Auch in Unterzahl (52.) fand die DJK mit dem 37:34 den Weg zum Tor. Als Keeper „Locke“ in den letzten Minuten einen 7-Meter und weitere Torschüsse parierte, feierten die Fans ihren Keeper und die Mannschaft für den lang ersehnten Sieg in der Münchriedhalle.
DJK Singen: Schatz (Tor), Kurz (8), Boutaba, Rauh (1), D. Domin (8), Soos (10/2), Szücz (6), Svete (5), Wolf, Güntert (2), Lutsch (4)
Torhunger und Jugend zu Gast
Vorbericht: Landesliga Süd – Herren I
DJK Singen - SG Waldkirch./Denzlingen (Samstag, 20 Uhr, Münchriedhalle)
Aus Brombach kehrte die DJK mit einer Niederlage heim, die man hätte verhindern können. Handball-Urgestein Jürgen „Locke“ Schatz im Tor der DJK konnte die Niederlage auch nicht verhindern. Gegen die SG Waldkirch/Denzlingen spielte die DJK Singen letztmalig noch in der Südbadenligasaison 2008/09. Während Singen fast jede Woche auf einige Stammspieler und damit auch Punkte verzichten muss, stehen die Etztäler mit 7 Siegen auf Platz 6 der Landesliga Süd. Mitverantwortlich ist Fabian Strübin, der mit über 100 Treffern die derzeitige Torschützenliste der Liga anführt. Am letzten Spieltag musste die stark dezimierte SG gegen die Alemannia aus Zähringen eine bittere 32:22-Niederlage hinnehmen. Für die SG zwar ärgerlich, doch nicht unerwartet, da mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren eine sehr junge Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Strübin auf dem Parkett steht. Welches Team die DJK Singen am Samstag tatsächlich erwartet, hängt davon ab, ob sich das Lazarett der Elztäler lichtet. In der Offensive spielt das junge Team geduldig seine Chancen heraus, vermeidet damit Ballverluste durch technische Fehler und unterbindet, dass der Gegner sein Tempospiel auszieht. Darin wird der Schlüssel zum Erfolg der Singener zu sehen sein. Aufbauend auf einem aggressiven Abwehrverband müssen die Singener die SG zu Fehlern zwingen und ihre Konter erfolgreich abschließen. (kpb)
Singener Rumpfteam verliert in Brombach
TV Brombach - DJK Singen 38:34 (19:16)
Bereits vor Spielbeginn stand die Auswärtspartie der DJK Singen beim TV Brombach unter keinem guten Stern. Schmerzten die Ausfälle von Torhüter Michael Klöck, der seine Rotsperre aus dem Spiel gegen die HSG Schramberg/Sulgen absitzen musste und vom etatmäßigen Rechtsaußen, Jens Svete, nicht schon genug, spielte auch das Wetter den Singener Spielern nicht gerade in die Karten. Aufgrund des starken Schneefalls kam man gerade einmal zehn Minuten vor Spielbeginn in der Brombacher Sporthalle an. Entsprechend frostig verliefen auch die ersten Minuten des Spiels. Der gastgebende Turnverein führte eigentlich die gesamten 60 Minuten mit drei Toren. Lediglich in der Mitte der ersten Halbzeit, beim Stande von 11:10 aus Sicht der Bären, hatten die mitgereisten Fans Grund zur Annahme, dass die Partie zugunsten des Soos-Teams hätte kippen können. Beim Halbzeitstand von 19:16 stellten die Brombacher den alten Drei-Tore-Rückstand wieder her.
In der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich her und endete schließlich mit einem nur kurz gefährdeten 38:34-Heimsieg der Gastgeber. Unterm Strich bleibt der DJK wieder einmal eine Niederlage, die man hätte verhindern können. Dieser Tatsache waren sich auch die Singener Spieler bewusst. DJK-Linksaußen, Tobias Lutsch, fasste die Niederlage kurz nach Spielende zusammen: „Heute wären unter anderen Umständen zwei Punkte drin gewesen.“
DJK Singen: Hermann, Schatz; Domin (2), Kurz (4), Lutsch (4), Güntert (10/5), Rauh, Soos (8), Szücs (6), Wolf.
Spiel mit Höhen und Tiefen
DJK Singen - HSG Schramberg/Sulgen 30:38 (12:15)
Trotz einer schwachen Anfangsphase mit einem 0:3-Rückstand zeigten sich die Singener Spieler von ihrer lange vermissten kämpferischen Seite. So wurde der Rückstand bis zum Pausenpfiff mit 12:15 im Rahmen gehalten.Nach der Pause legte die DJK los wie die Feuerwehr und ging sogar in Führung. Am Ende reichte es aber nicht für einen Sieg. „Wenn man die gesamte zweite Hälfte zu sechst gegen acht spielen muss, hat man keine Chance auf den Sieg“, zeigte sich Spielertrainer Gabor Soos von der Leistung der beiden Unparteiischen enttäuscht. Am Ende blieb eine 30:38-Niederlage, der Soos trotzdem etwas Positives abgewinnen konnte. „Wenn wir weiter eine solch kämpferische Leistung zeigen, werden wir auch wieder Punkte einfahren.“ (mg)
DJK Singen: Klöck, Hermann; Barchet, D. Domin (7), Kurz (4), Lutsch (4), Güntert (4), Soos (7/1), Svete (4), Szücs, Wolf.
Vizemeister der Vorsaison zu Gast
Vorbericht: Landesliga Süd – Herren I
DJK Singen - HSG Schramberg/Sulgen (Samstag, 20 Uhr, Münchriedhalle)
Mit der HSG Schramberg/Sulgen wartet am kommenden Samstag in der heimischen Münchriedhalle ein weiterer schwerer Brocken auf die Soos-Sieben. In der letzten Saison scheiterten die Uhrenstädter erst in der Relegation um den Aufstieg in die Südbadenliga gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim. Der Landesligakader blieb diese Saison weitgehend unverändert. Als Saisonziel dürfte die HSG wieder die letztjährige Platzierung im Visier haben und hat die Favoritenrolle gegen den Südbadenligaabsteiger aus Singen. Am vergangenen Spieltag ließ die HSG mit einem knappen Heimsieg gegen den Tabellenführer aus Herbolzheim aufhorchen. Mit gerade einmal einem Punkt weniger als Herbolzheim rangieren die Schramberger auf dem dritten Tabellenplatz. „Schramberg zählt derzeit zu den besten vier Mannschaften der Liga. Egal ob Rückraum, Kreis oder Tor, sie sind auf nahezu allen Position gleichgut besetzt“, zollt Michael Kurz den Gästen dementsprechend Respekt. Mit Martin Füchter haben sie einen der besten Rückraumschützen in der Landesliga in ihren Reihen.
Trotz allem, dass die DJK Singen ans Tabellenende der Liga gerutscht ist, mit einer konzentrierten Trainingsarbeit und einem weiteren Sieg kann man aufgrund des dichten Tabellenendes mehrere Plätze gutmachen und ins Mittelfeld aufsteigen. Abrechnet wird zum Schluss. Bis dahin wird die Mannschaft um Spielertrainer Gabor Soos noch genügend Zeit haben, um auf das Ziel Klassenerhalt hinzuarbeiten. (mg)
Singen mit weiterer Niederlage
TV Pfullendorf - DJK Singen 40:25 (22:12)
Singen kassiert im Lokalderby gegen Pfullendorf eine deutliche 40:25-Niederlage. Bereits in den ersten Minuten legte Pfullendorf zur 3:0-Führung vor, die sie bis zum Ende nicht mehr abgaben. Singen fand kaum Mittel gegen eine engagierte Abwehr sowie gegen Pfullendorfs Keeper, der auch per Siebenmeter nicht zu überwinden schien. Pfullendorf zog Tor für Tor davon. Die Auszeit von Spielertrainer Soos beim Stand von 12:5 (17.) brachte auch nicht die Wende im Spiel. Pfullendorf gelang bis zum 22:12-Halbzeitstand nahezu alles, wofür sie von den zahlreichen Zuschauern mit Szenenapplaus bedacht wurden. In der zweiten Halbzeit steckte Singen nicht auf, doch sie konnten den Elan des TV wenig entgegensetzen, der seinen Vorsprung auf 30:16 ausbaute. Die DJK zeigte ihrerseits ebenfalls ein paar schöne Spielszenen, kassierte aber bei der Aufholjagd zahlreiche Zeitstrafen, sodass am Ende eine 40:25-Niederlage zu buche stand.
Am kommenden Samstag haben die Bären eine nicht leichtere Aufgabe gegen die HSG Schramberg/Sulgen zu bewältigen, die den Tabellenführer Herbolzheim zuhause knapp schlagen konnten.
DJK Singen: Klöck, Weißenrieder (Tor); Barchet (1), D. Domin (2), Kurz (2), Lutsch (1), Güntert (8/3), Soos (6/1), Svete (2), Szücs (3), Wolf.
TV Pfullendorf fordert Singen zum Derby
Vorbericht Landesliga Süd – Herren I
TV Pfullendorf – DJK Singen (Samstag, 20 Uhr, Pfullendorf)
Hatte man im Singener Lager zu Saisonbeginn das Thema Abstiegsgefahr aufgrund der ausstehenden Partien als nicht relevant bezeichnet, setzte mit der Niederlage gegen die TG Altdorf ein Umdenken ein.
„Jeder muss sich jetzt hinterfragen, was er zu leisten imstande ist, um die derzeitige Situation zu verbessern“, nimmt DJK-Rechtsaußen Jens Svete seine Mitspieler in die Pflicht. Zu schwankend sind die Leistungen einiger DJK-Spieler, so dass sich die Mannschaft mehr als nur einmal selbst den Weg zu einem möglichen Erfolg versperrte. Mit dem TV Pfullendorf treffen die Singener auswärts am Samstag auf das Überraschungsteam der Saison. Vor allem in heimischer Halle konnten die Pfullendorfer Handballer in dieser Saison überzeugen. Ob das Soos-Team gerade im ersten Derby der Saison den Schalter umlegen kann, ist fraglich. Eine weitere Niederlage würde die Gäste noch tiefer in den Abstiegsstrudel reißen. (mg)
Singen verliert den Anschluss
DJK Singen - TG Altdorf 27:38 (11:17)
06.11.2010
Vier Punkte aus den letzten beiden Heimspielen, sich von den Abstiegsrängen entfernen und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen, so lautete die Devise der Bären vor der Partie gegen den Tabellenletzten aus Altdorf. Doch bekanntlich liegen Theorie und Praxis in den meisten Fällen weit auseinander. Ohne Abdelaziz Boutaba, der den Bären aller Voraussicht nach für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird, und ohne den derzeit besten Torschützen der Singener, Michael Kurz, ließ die Soos-Sieben an diesem Abend jegliche Einsatz- und Laufbereitschaft vermissen. Wie so häufig in dieser noch jungen Saison mussten die Bären einem frühen 1:8-Rückstand hinterher rennen, der bis zum Pausenstand von 11:17 Bestand haben sollte. „Mit der jetzigen Kaderzusammenstellung können wir einen solch personellen Aderlass wie am Wochenende nicht kompensieren“, glaubt Co-Trainer Wolfgang Kurz einen der Gründe, der zur deutlichen Niederlage gegen die Turngemeinde führte, zu kennen.
Schwachpunkt des DJK-Spiels war erneut die Abwehr, die zu oft einen Schritt zu spät kam und den ebenfalls nicht überzeugenden Gästen zu viel Raum zum Agieren ließ. Zwar versuchten die Bären mit ihren Mitteln der drohenden Niederlage entgegenzuwirken, doch Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich Altdorf immer weiter ab und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. (mg)
DJK Singen: Weißenrieder, Klöck; Barchet (1), D. Domin (6), Güntert (4), Korhummel (1), Lutsch (3), Rauh, Soos (6/1), Svete (4), Szücs (1), Wolf (1).
Vier-Punkte-Spiel
Vorbericht Landesliga Süd – Herren I
DJK Singen - TG Altdorf (Samstag, 20 Uhr, Münchriedhalle)
Mit der Partie gegen den TG Altdorf erwartet die Bären ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel. Der Aufsteiger Altdorf konnte nach dem Sieg zum Saisonstart gegen die HSG Schramberg /Sulgen nicht mehr punkten. Will man sich nicht frühzeitig in der Saison aus dem Abstiegskampf verabschieden, muss gegen das derzeitige Schlusslicht der Landesliga mit allen Mitteln gewonnen werden. Nach der deutlichen Niederlage am vergangenen Spieltag in Meßkirch steht auch die Turngemeinde aus Altdorf mit dem Rücken zur Wand. Spielentscheidend für den Ausgang der Begegnung wird vor allem die Aufarbeitung der katastrophalen Chancenverwertung vom vergangenen Spiel sein. Wenn sich die Mannschaft um Spielertrainer Gabor Soos im Angriff variabler und gefährlicher präsentiert als zuletzt gegen St. Georgen, dann werden die Bären mit Sicherheit nicht chancenlos gegen das Tabellenschlusslicht sein. Im Bären-Lager ist man sich jedenfalls sicher: Am Samstag wird die Mannschaft die Nase vorne behalten, die das größere Maß an taktischer Disziplin an den Tag legen wird. (mg)
Chancenverwertung war das Manko
Landesliga Süd Herren: DJK Singen - TV St. Georgen 25:26 (12:14)
30.10.2010
Dank eines starken Michael Klöck im Tor begann das Spiel für Singen verheißungsvoll mit einer 4:2-Führung (7.), die mit Boutaba, Rauh und Lutsch gleich auf drei Spieler verzichten mussten. Von Minute 5 bis 15 „hätten“ die Gastgeber die Führung komfortabel ausbauen können, doch trotz zahlreicher Angriffsversuche, wurden nur drei erfolgreich abgeschlossen, sodass das Trainergespann frühzeitig (6:8, 16. Min.) zur Besprechung an die Bank bat. Am Spielgeschehen änderte sich nicht viel. Vor der offensiven Abwehr der Bergstädter zeigte das Soos-Team zu wenig Laufbereitschaft, was sich in ihrer Fehlerquote widerspiegelte. Zum Glück ging St. Georgen mit ihren Chancen gleichermaßen fahrlässig um oder scheiterten an Klöck im Singener Tor. Ihm war es zu verdanken, dass J. Svete und M. Kurz mit ihren Kontern den Rückstand durch den 10:10-Ausgleich (20.) egalisierten. Der unglücklich agierenden DJK gelangen bis zum 12:14-Halbzeitstand nur noch zwei Erfolgserlebnisse. Als der letzte Treffer von M. Güntert im ersten Durchgang im Netz zappelte, war die Pausensirene bereits Sekundenbruchteile zu hören. Nach Wiederanpfiff startete Singen mit einem Paukenschlag durch Svete und Soos zur 15:14-Führung (35.), die St. Georgen wiederum durch zwei 7-Meter zum 17:19 (40.) drehte. Nachdem die Hausherren mit 19:19 (46.) kurzzeitig ausglichen, trafen die Gäste per Kempator von J. Holzmann zum 19:21 (48.). Die St.Georgener Führung hatte bis zum Ende Bestand, da Singen klarste Chancen vom 7-Meter-Punkt oder bei Tempogegenstößen nicht nutze. Als der Torwurf von Soos in der letzten Minute beim Stand von 24:25 symptomatisch knapp über das Tor donnerte, war die Niederlage besiegelt. Nach dem Spiel war die Enttäuschung noch lange in die Gesichter der Spieler geschrieben, die sich bewusst waren, das die Niederlage bei einer besseren Chancenverwertung vermeidbar war. (kpb).
DJK Singen: Klöck, Weißenrieder (Tor); Kurz 5, M. Domin, D. Domin 1, Soos 7/1, Svete 6, Wolf, Güntert 3/2, Barchet, Szücs 3,
St. Georgen: Bühler, Schmidt (Tor), L, Holzmann 3, Lohmeier 3, J. Holzmann 2, T. Papke, Herrmann 6/2, P. Papke 5/2, Schmelzer 1, Janzen, Wengenmayr 6/1
Wer zeigt am Ende die besseren Nerven?
Vorbericht Landesliga Süd – Herren I
DJK Singen - TV St. Georgen
Samstag, 20 Uhr, Münchriedhalle
Mit dem TV St. Georgen treffen die Bären am Samstag auf einen Gegner auf Augenhöhe. Nach einer knappen 30:31-Niederlage der Bergstädter gegen Köndringen/Teningen II kam der TV in heimischer Halle letzte Woche gegen den Südbadenligaabsteiger TSV Alem. Zähringen mit 24:35 unter die Räder. Parallel zum Spiel der Singener ergaben sich die Redjabo-Schützlinge ihrem Schicksal in der Schlussphase und kassierten im vierten Heimspiel bereits die dritte Niederlage. Damit steht der Turnverein mit identischem Punktekonto, aber mit dem besseren Torverhältnis, einen Platz vor der DJK. Um nach einer weiteren Niederlage nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen, stehen beide Teams unter dem Druck, gewinnen zu müssen.
Mit einer konzentrierten Trainingsarbeit und einem weiteren Sieg will Singen auf Grund des dichten Tabellenendes mehrere Plätze gutmachen und ins Mittelfeld aufsteigen. Spielentscheidend für den Ausgang der Partie wird vor allem sein, ob sich die Bären nach der herben Auswärtsniederlage der vergangenen Woche erfolgreich rehabilitieren können. Wenn sich die Mannschaft um Spielertrainer Gabor Soos in der Abwehr aggressiver als zuletzt gegen Köndringen präsentiert, dann werden die Bären gegen den TV St. Georgen sicherlich nicht chancenlos sein. Mit Julian Wengenmayr und Manuel Bürk haben die Bergstädter gleich zwei Torschützen in ihren Reihen, die zu den Top Ten in der Landesliga gehören. Der zuletzt überragende Jan Holzmann dürfte nach seiner Rot-Sperre auch wieder in Singen dabei sein.
Damit bleibt abzuwarten, welche Mannschaft auf dem Feld nach den letzten Ergebnissen die richtige Einstellung finden kann. (mg)
Bären fanden nie ihren Rhythmus
Landesliga Süd Herren: SG Köndringen/ Teningen II - DJK Singen 42:21 (17:9)
25.10.2010
Dass die Trauben in Köndringen bekanntlich hoch hängen, war den Bären bereits vor dem Auswärtsspiel am Samstag bewusst. Dass die allerdings so hoch hängen, mussten die Singener Spieler schmerzlich am eigenen Leib erfahren. „Im Prinzip war bereits nach wenigen Minuten klar, wer die Partie als Sieger verlassen wird“, sagte ein konstatiert wirkender DJK-Torhüter, Michael Klöck, kurz nach der deutlichen 21:42 Niederlage seiner Bären. Besonders der spiel- und wurfstarke Rückraum der Drittligareserve der SG Köndringen-Teningen, in dem der regionalligaerfahrene Oliver Rösch gekonnt die Fäden zog, setze dem Soos-Team gehörig zu. Die Dominanz der Gastgeber spiegelte sich deutlich im Halbzeitstand von 17:9 wider.
Auch nach der Pause zog die Heimmannschaft unaufhaltsam Tor um Tor davon. Die DJK konnte dem Gegner in dieser Phase des Spiels nichts mehr entgegensetzen und ergab sich in ihrem Schicksal. Am Ende bleibt eine herbe 42:21 Niederlage, die es aus Sicht der Singener schnell zu verdauen gilt, will man am kommenden Wochenende punkten. (mg)
DJK Singen: Klöck, Weißenrieder (Tor), Kurz (4), D. Domin (2), M. Domin, Soos (3), Szücs (3), Svete, Wolf, Güntert (3/1), Lutsch (2), Barchet (2), D. Rauh (2)
Zu Gast bei der Drittliga-Reserve
Vorbericht: SG Köndringen/ Teningen II - DJK Singen
(Samstag, 18 Uhr, Ludwig-Jahn-Halle).
Neunter gegen Siebter, lautet das vom Papier her ausgeglichene Duell zwischen der SG Köndringen/ Teningen II und der DJK Singen. Allerdings weiß man im DJK-Lager nicht, auf welche Mannschaft man treffen wird. Die SG-Reserve ist gerade in Heimspielen die Wundertüte der Liga. Immer wieder laufen rekonvaleszente und nicht zum Einsatz gekommene Spieler aus dem Drittligakader auf, um Spielpraxis zu erhalten. Doch gerade in der sich ständig ändernden Zusammensetzung könnte ein Vorteil der Gäste liegen. (mg)
DJK Singen mit gelungenem Heimauftritt
Landesliga: DJK Singen – Todtnau 38:33 (23:18)
Nach dem verkorksten Auswärtsauftritt in Freiburg hat sich die DJK Singen zuhause rehabilitiert. „Die Mannschaft hat über weite Strecken das umgesetzt, was ich von ihr erwarte“, sagte ein sichtlich erleichterter Spielertrainer Gabor Soos. Bereits in der ersten Halbzeit konnte sich die DJK einen 23:18-Vorsprung erarbeiten. Auch nach der Pause hielten die Singener den Gast aus Todtnau auf Distanz und sicherten sich einen nie gefährdeten 38:33-Heimerfolg. (mg)
DJK: Klöck, Weißenrieder (Tor); Barchet, Boutaba (4), D. Domin (3), M. Domin, Güntert (4/4), Kurz (9), Lutsch (2), Soos (6), Szücs (3), Svete (7), Wolf.
Heimsieg war nie gefährdet
Landesliga Süd Herren: DJK Singen - TV Todtnau 38:33 (23:18)
16.10.2010
Von Anfang an nahmen die Bären das Heft gegen einen stark dezimierten Gast aus Todtnau in die Hand. Schnell legten Soos, Kurz, Boutaba und Szücs zum 5:2 (5.) vor. Bis zur 21. Minute schraubte Singen den Vorsprung auf 21:12 hoch. Danach kam im Singener Angriff Sand ins Getriebe und Todtnau verkürzte immer wieder durch ihre Außenpositionen bis zur Halbzeit auf 23:18. Singen hätte bei konsequenter Chancenauswertung vor dem Seitewechsel gut und gerne mit zehn Toren führen können. Auch nach der Pause bestimmten die Hausherren das Geschehen (31:24, 45.). Die gesamte Spielzeit hielt die Soos-Sieben die Gäste auf Distanz ohne den Torabstand merklich zu erhöhen. Immer wieder brachten die Hausherren durch überhastete Abschlüsse den Gegner zurück ins Spiel. Die zusätzlich verordnete 3-fache Manndeckung gegen Soos, Boutaba und Svete konnte den Spielfluss der DJK einschränken, aber den torreichen Heimsieg gegen Todtnau nie gefährden, die bis zum Ende gegen die Niederlage kämpften. (kpb)
DJK Singen: Klöck, Weißenrieder (Tor), Kurz (9), Boutaba (5), D. Domin (3), M. Domin, Soos (6), Szücs (), Svete (7), Wolf, Güntert (3/3), Lutsch (2), Barchet
TV Todtnau: Lais (Tor), Buttgereit (2), Gerspacher (1), Müller (5/2), Dutschke (9), Hillger (4), Hakaj (11), Wunderle (1)
Bären hoffen auf das Gesetz der Serie
Vorbericht: DJK Singen - TV Todtnau
Samstag, 16.10.10, 20:00 Uhr, Münchried-Sporthalle
Die Bären hatten die ganze Woche Zeit, die unerklärbare zweite Halbzeit gegen den TSV Alemannia Freiburg Zähringen aufzuarbeiten. Während die Bären in den ersten 30 Minuten spielbestimmend waren, scheiterten sie schlussendlich an der eigenen Unkonzentriertheit in der zweiten Hälfte. Dem Team ist bewusst, dass mit solch einem Leistungseinbruch am kommenden Wochenende, wenn die DJK den TV Todtnau zu Gast hat, nichts zu holen sein wird. Man kann also gespannt drauf sein, wie sich die Soos-Sieben am Samstagabend vor eigenem Publikum präsentieren wird. Mit der Todtnauer Mannschaft treffen die Bären sozusagen auf das Urgestein der Landesliga Süd. Mit Nikolai Thoma hat die Mannschaft einen der besten Torschützen der vergangenen Spielzeiten in ihren Reihen. Ihn gilt es in erster Linie zu kontrollieren. Dass dies kein unmögliches Unterfangen ist, verdeutlicht die aktuelle Tabellensituation. Todtnau steht aktuell mit 3:3 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz, zwei Plätze vor der DJK. Der bisherige Saisonverlauf des TV ist nahezu identisch mit dem der Bären. Am ersten Spieltag konnten die Sportfreunde aus Freiburg besiegt werden, während das zweite Saisonspiel gegen Herbolzheim knapp verloren ging. Sollte sich das Gesetz der Serie also bestätigen, müsste die DJK am kommenden Spieltag den Platz als Sieger verlassen. (mg)
Bären zeigen zwei Gesichter
09.10.2010, Landesliga Süd Herren
Alem. Zähringen - DJK Singen 40:27 (15:15)
Erschöpft und enttäuscht sanken die Spieler der DJK Singen beim Auswärtsspiel in Freiburg nach dem Schlusspfiff zu Boden. In der Anfangsphase spielbestimmend, präsentierten sich die Bären in den ersten 30 Minuten dem Gegner ebenwürdig, wenn nicht sogar ein wenig überlegen und scheiterten schlussendlich an der eigenen Unkonzentriertheit. Schnell konnte die DJK in den Anfangsminuten auf 4:0 davon eilen. Die Führung hätte zu diesem Zeitpunkt noch höher ausfallen können, hätte man nicht klarste Torchancen ungenutzt gelassen. So ermöglichte man es der Heimmannschaft zurück ins Spiel zu finden. Beim Halbzeitstand von 15:15 hatten die mitgereisten Fans der Bären noch berechtigte Hoffnung auf einen doppelten Punktgewinn gemacht.
Was danach jedoch folgte war weder für Spielertrainer Gabor Soos noch für Co-Trainer Wolfgang Kurz zu erklären. Nach Wiederanpfiff zeigte sich ihr Team völlig von der Rolle. Ein Komplettausfall in nahezu allen Mannschaftsteilen führte dazu, dass die Alemannia Tor um Tor davonziehen konnte. Einzig und allein Michael Klöck im Tor der DJK, der erneut eine starke Partie zeigte, war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Unterm Strich bleibt ein nicht zu erklärenden Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte und eine daraus resultierende 27:40-Niederlage gegen die Alemannia aus Freiburg. Die Bären haben jetzt die ganze Woche Zeit die unerklärbare zweite Halbzeit zu verarbeiten. Feststeht jedoch, dass mit solch einer Leistung am kommenden Wochenende, wenn die DJK den TV Todtnau zu Gast hat, nicht zu holen sein wird. Man kann also gespannt darauf sein, wie sich die Soos-Sieben in einer Woche vor eigenem Publikum präsentieren wird.
DJK Singen: Klöck, Weißenrieder; Boutaba (4), D. Domin (3), M. Domin (2), Kurz (3), Lutsch (2), Güntert (3/2), Soos (3), Szücs (7), Wolf, D. Rauh (2)
Bären reisen zum Tabellennachbar
Vorbericht: TSV Alem. Frbg.-Zähringen - DJK Singen
(Samstag, 09.10.10, 20:00 Uhr, Jahnhalle)
Spielertrainer Gabor Soos trauerte dem doppelten Punktverlust am vergangenen Wochenende in heimischer Halle noch etwas nach. „Hätten wir in der ersten Hälfte so gespielt, wie wir es zum Teil in der zweiten Hälfte getan haben, hätten wir beide Punkte in Singen behalten können“, unterstreicht Soos die gezeigte Leistung seiner Mannschaft, die am kommenden Wochenende bei der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen vor einer erneut schweren Aufgabe steht. Die Alemannia belegt derzeit mit 3:3 Punkten den siebten Tabellenplatz und steht somit zwei Plätze vor den Bären.
Allerdings ist die Freiburger Mannschaft für die Bären kein unbeschriebenes Blatt. In der letztjährigen Oberligasaison konnte der einzige Saisonsieg gegen die Alemannia verbucht werden. Man trifft am Samstag, 09.10. um 20 Uhr in der Freiburger Jahnhalle also auf alte Bekannte. In welcher Formation der TSV am Samstag auflaufen wird, bzw. welche Spiele den Verein verlassen haben und wer neu hinzukam, ist in Bezug auf das Leistungsvermögen nicht genau einzuschätzen. Dennoch hätte Singens Spielertrainer gegen einen erneuten Auswärtscoup seiner Schützlinge nichts einzuwenden. Laut Soos stehen die Chancen dazu nicht schlecht, immerhin konnte er diese Woche das erste Mal den gesamten Kader im Training begrüßen. Das Ziel der Bären muss es sein, die kämpferische Einstellung aus dem ersten Auswärtsspiel erneut abzurufen und gleichzeitig einen kühlen Kopf zu bewahren. Gelingt dies, ist es möglich auch das zweite Auswärtsspiel in Freiburg siegreich zu gestalten. (mg)
Bären-Heimpremiere mit vermeidbarer Niederlage
Landesliga Herren: DJK Singen I – TV Herbolzheim 29:33 (13:16)
Gegen einen clever spielenden Gast aus Herbolzheim hatte die DJK Singen letztlich keine Chance und verlor ihr erstes Heimspiel in der neuen Landesligasaison verdienter Maßen mit 29:33. Lobte Singens Spielertrainer Gabor Soos am vergangenen Spieltag noch die kämpferische Einstellung seines Teams im Abwehrverbund, so ließen seine Schützlinge bei ihrer Heimpremiere jegliches Abwehrverhalten vermissen. Schnell stellte sich heraus, dass dem Turnverein Herbolzheim, der ein gerüttelt Maß an Erfahrung aufs Parkett schickte, nicht beizukommen war. Die Entscheidung in diesem Spiel fiel bereits nach wenigen Minuten. Während die ersten vier Angriffe der Singener Bären am Pfosten, am Torwart oder neben dem Tor landeten, netzten der Gast aus Herbolzheim zielsicher zum 4:0 ein. Auch in den folgenden Minuten zeigte sich der Angriff der DJK vorne zu statisch und die Abwehrreihen hinten zu passiv. Herbolzheim hatte keine Mühe den Vier-Tore-Vorsprung bis zum Pausenpfiff beim Stand von 13:16 aus Sicht der Bären weiter zu verteidigen.
Nach der Pause steigerten sich die Bären, kamen mit der gegnerischen Abwehr besser zurecht und gestalteten die zweite Halbzeit offener. Erst als innerhalb von wenigen Minuten zwei DJK-Spieler für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen mussten, wurde die von den Zuschauern erhoffte Aufholjagd unterbrochen. Unterm Strich blieb eine vermeidbare 29:33-Niederlage gegen eine an diesem Abend abgebrühte Herbolzheimer Mannschaft.
DJK Singen: Uwe Weißenrieder, Michael Klöck; Michael Kurz 5/1, Sebastian Wolf, Martin Domin 3, Dominik Domin 2, Gabor Soos 5, Markus Barchet, Jens Svete 2, Tamas Szücs 3, Matthias Güntert 3, Tobias Lutsch 2, Dennis Rauh, Abdelaziz Boutaba 4.
DJK-Heimpremiere auf ungewohntem Terrain
Vorbericht: DJK Singen I – TV Herbolzheim
(Samstag, 02.10.10, 20 Uhr, Kreissporthalle Singen)
Nach dem, in Anbetracht der zahlreichen Ausfälle im Kader, etwas überraschenden doppelten Punktgewinn in Freiburg, empfangen die Bären am Samstag, 02.10. um 20 Uhr den TV aus Herbolzheim auf ungewohntem Terrain, in der Kreissporthalle in Singen. Zuversichtlich an die in Freiburg gezeigte kämpferische Leistung anknüpfen zu können, zeigt man sich im Lager der Bären optimistisch: „Der Sieg in Freiburg kam zum richtigen Zeitpunkt und war unter den Umständen, dass wir leistungsstarke Akteure verzichten mussten, sehr wichtig für uns“, zollte Gabor Soos seiner Mannschaft ein großes Lob. Dennoch ist sich der Spielertrainer der Bären bewusst, dass das Spiel gegen Herbolzheim, trotz des Sieges in Freiburg, kein Selbstläufer werden wird. Die Gäste aus Herbolzheim belegen derzeit den zweiten Tabellenplatz und stellen mit Erik Ziehler den besten Torschützen der Liga. Nichtsdestotrotz sieht Soos seine Schützlinge nicht in der Außenseiterposition: „Ich erwarte von meiner Mannschaft vor allem im spielerischen Bereich eine Leistungssteigerung, dann können wir auch daheim gegen Herbolzheim etwas holen. Die Motivation ist jedenfalls vorhanden.“ Es bleibt abzuwarten, ob die Bären die Vorgabe ihres Trainers erfüllen können. DJK-Trainer Soos erwarten auf jeden Fall eine umkämpfte Partie, mit einem erfolgreichen Ausgang für seine Mannen. (mg)
DJK Singen feiert Auftakt nach Maß
Der scheidende DJK-Kapitän Michael Kurz will sich am letzten Spieltag nochmals kräftig ins Zeug legen.
SF Eintracht Freiburg – DJK Singen 29:30 (16:14)
Bereits vor Spielbeginn stand das Auswärtsspiel der DJK Singen bei den Sportfreunden Eintracht Freiburg unter keinem guten Stern. Mit den Ausfällen von Tobias Lutsch und Abdelaziz Boutaba musste Spielertrainer Gabor Soos beim Saisonauftakt gleich auf zwei wichtige Akteure verzichten. Dementsprechend schwach starteten die Bären in die Anfangsphase. Trotz schwacher Ausbeute und zahlreichen technischen Fehlern im Angriff gelang es den Bären den Rückstand zur Pause so gering wie möglich zu halten, was vor allem am stark haltenden Torhüter Michael Klöck im Gehäuse der DJK lag. Beim Halbzeitstand von 14:16 aus Sicht der Singener wurde schließlich die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich den Zuschauern in der Wentzingerhalle ein unverändertes Bild. Die Sportfreunde aus Freiburg führten bis zur 44. Minute stets mit zwei oder drei Toren. Anstatt aber zu resignieren, blieben die Soos-Schützlinge, angetrieben durch den 10-fachen Torschützen Michael Kurz, in Schlagdistanz. Auch zwei rote Karten in der Schlussphase (45. und 47. Minute) konnte die Bären nicht mehr stoppen. In der 47. Minute konnte die erste Führung erzielt werden, welche die Bären bis zum Schlusspfiff verbissen verteidigten, sodass die Spieler und Betreuer der Bären zum Ende der Partie einen 29:30 Auswärtserfolg feiern konnten. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie hat zu keiner Zeit aufgegeben und sich die beiden Punkte redlich verdient“, schwärmte Spielertrainer Gabor Soos nach dem Schlusspfiff nicht allein von der starken kämpferischen Leistung seiner Schützlinge. (mg)
DJK Singen: Michael Klöck, Uwe Weißenrieder; Markus Barchet (1), Dominik Domin (2), Martin Domin (2), Matthias Güntert (5/3), Michael Kurz (10/2), Gabor Soos (3), Tamas Szüsc (2), Jens Svete (5)
Singener Bären starten in keine leichte Saison
Martin Domin - rückte von der 2. Mannschaft in das Landesligateam auf. Hier im Zweikampf beim Hohentwiel-Cup gegen Markus Reck (TuS Steißlingen 2).
Vorbericht
SF Eintracht Freiburg - DJK Singen
So, 26.09.10 16:30 Uhr Wentzingerhalle Freiburg
War die letzte Saison, in der man den drohenden Abstieg in die Landesliga Süd nicht hatte verhindern können, für die Bärengemeinde der DJK Singen schon schwer genug, so wird die neue Spielzeit den Spielern und Verantwortlichen aus Singen einiges abverlangen. „Die Chance nutzen, sich in der neuen Liga zu finden“, so lautet das von Spielertrainer Gabor Soos vorgegebene Motto für die kommende Spielzeit. Das dies kein leichtes Unterfangen werden wird, zeigt allein das veränderte Mannschaftsbild des Neu-Landesligisten. Mit Bernd Zimmermann, Jens Reuschel und Sven Schmidt haben gleich drei gestandene Oberligaspieler den Verein in Richtung TV Ehingen bzw. TV Gottmadingen verlassen. Ebenfalls nicht mehr zur Verfügung steht Nachwuchshoffnung Hubert Sowizdrzal, der sich in der neuen Saison ebenfalls die Farben des Nachbarvereins aus Ehingen überstreift. Trotzdem blicken die Verantwortlichen der DJK und Spielertrainer Soos optimistisch in die Zukunft. Nach den zahlreichen Abgängen lag das Hauptaugenmerk in der Vorbereitung vor allem darin, die aus der zweiten Mannschaft der Bären, neu dazu gestoßenen Martin Domin, Jens Svete und Markus Barchert in die Mannschaft zu integrieren.
Die Feuertaufe muss die neuformierte Mannschaft, um die verbliebenen Oberligaspieler Tobias Lutsch, Dominik Domin, Michael Kurz und Michael Klöck, bereits am kommenden Sonntag, 26.09. um 16.30 Uhr auswärts bei der SF Eintracht Freiburg bestehen. „Das wird sicherlich keine einfache Saison für uns werden. Um die Stärke in der neuen Liga einschätzen zu können, muss man die ersten fünf bis sechs Spieltage abwarten“, weiß Spielertrainer Soos, dennoch sieht er seine Mannschaft keinesfalls chancenlos. Gegen einen positiven Ausgang beim Rundenauftakt bei der gastgebenden SF Eintracht Freiburg hätte er jedenfalls nichts einzuwenden. (mg)





