Spielberichte Herren Landesliga Süd 2011/12
Waldkirch sieht sich zum Siegen verpflichtet
SG Waldkirch/Denzlingen – DJK Singen (Sa, 11.02.12, 20:00h, Kastelberghalle)
Die Gastgeber aus Waldkirch/Denzlingen sehen sich laut Vorbericht gegen das Schlusslicht zum Siegen verpflichtet, was sie mit der Statistik unterlegen: Mit 395 erzielten Toren und 582 Gegentreffern in 16 Spielen stellen die Singener "Bären" sowohl den schwächsten Angriff als auch die schlechteste Abwehr und konnten nur einmal in eigener Halle zwei Punkte einfahren. Für die SG Waldkirch-Denzlingen, die ihrerseits den stärksten Angriff der Liga mit 584 Treffern in 17 Spielen stellt, ist daher ein Sieg gegen das Tabellenschlusslicht in der eigenen Kastelberghalle zu Waldkirch Pflicht. Singen kann also nur gewinnen, wenn sie nicht unter die Räder kommen.
Quelle: Handballserver
DJK Singen - TV Gottmadingen 19:29
06.02.2012 - Das altehrwürdige Traditionsderby im Hegau hielt nur in der Anfangsphase, was es aus der Historie heraus versprach. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlichte vielen schon im Vorfeld, wie sich die Partie vermutlich gestalten sollte. Die DJK Singen musste zudem auf Dominik John am Kreis verzichten, konnte dafür jedoch Markus Korhummel reaktivieren. Mit ihm als Stütze und den agilen Thomas Schmider und Dominik Domin im Rückraum eine nicht ungefährliche Achse die Edgar Schütz Mannen oftmals vor Probleme stellte. Jürgen Schatz hielt wacker dagegen und unterstrich einmal mehr seine Klasse.
Im Angriff dagegen dauerte es bis zur 12. Minute, ehe beim TVG der Knoten platzte. Joachim Kania war dafür gut aufgelegt und erzielte am Kreis von den ersten 6 Toren deren 4 und zog noch einen weiteren Foul-Siebenmeter auf sein Haben Konto. Dies verhinderte eine schmerzlich deutliche und frühe Führung der DJK. Wer weiß, wie das Spiel sonst verlaufen wäre. Doch man war gewarnt, seit Mühlheim/Neuenburg vor einigen Wochen im Münchried einem 7-Tore Rückstand vergeblich nachlief.
Beim Stande von 7-8 zogen Jens Reuschel und Co. das Tempo an und erkämpften sich einen sicheren Vorsprung. Der Grundstein wurde in der besser werdenden Abwehr gelegt.
Im Verlaufe des Spiels machte sich dann auch die fehlende Breite im Kader der Singener bemerkbar. Zwar musste der TVG beispielsweise gleich 3 Hinausstellungen hintereinander verschmerzen, stand 1 ganze Minute gar 3 gegen 6 in Unterzahl; erspielte sich in diesen Minuten der Unterzahl allerdings ein beachtliches Unentschieden. Einsatz, Wille und teils individuelle Klasse eines (ebenfalls angeschlagenen) Christian Mierzwa, Michael Huth oder Jens Reuschel sorgten an diesem Samstagabend für eine frühe 7 Tore Führung, welche man über die restlichen 20 Minuten aufrecht erhielt und schlussendlich noch auf verdiente 10 Tore ausbaute. Bis auf wenige Unstimmigkeiten zwischen Kania und Korhummel war dies ein hartes aber durchaus faires Spiel, weshalb ein stimmungsvoller Ausklang im Foyer der Münchriedhalle den "Auswärtssieg bei Freunden" abrundete.
Bleibt nun zu hoffen, dass die Bären aus Singen noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Der TVG drückt den Kollegen jedenfalls die Daumen, dass die DJK zum Stolperstein für Teams im Abstiegskampf wird. (bz)
Quelle auszugsweise: www.tvgottmadingen.de vom 06.02.2012 von Bernd Zimmermann
DJK Singen : C.Schulze, E.Herrmann, M.Domin (7), T.Schmider (3/1), R.Weißenborn, M.Lindörfer (3), D.Domin (3), M.Korhummel, M.Brusche, J.Svete (2), K.Funke, S.Wolf, U.Eggs (1), F.Blum
TV Gottmadingen : B.Zimmermann, J.Schatz, B.Herz (1), D.Bechthold (5), C.Mierzwa (3), D.Löffler (3), T.Lutsch, S.Schubert (1), J.Kania (4), J.Reuschel (8), A.Fahr, M.Huth (1), S.Keßler (4)
Hegau-Handball-Derby
DJK Singen - TV Gottmadingen (Samstag, 04.02.12, 20 Uhr Münchriedhalle)
Die DJK Singen und der TV Gottmadingen und gehörten in den 90er Jahren noch zu den stärksten Handballteams in der Region, als sie als HSG gemeinsam in der Regionalliga spielten. Dies hat sich gewaltig geändert, beide Vereine kämpften heftig um den Klassenerhalt in der Südbadischen Landesliga. Zum Hegau-Derby kommt es am kommenden Samstag 20 Uhr in der Singener Münchried-Sporthalle. Die Fahrstädter sind in der Favoritenrolle, die DJK will alles tun, um doch noch einen kleinen Hoffungsschimmer zum Klassenerhalt zu erreichen. Mit bisher nur zwei erreichten Punkten dürften die Singener am Samstag in die Bezirksklasse abrutschen, wenn Gottmadingen beide Punkte mitnimmt. (ak)
Klare Angelegenheit für Tabellenzweiten
SG Schramberg – DJK Singen 42:23 (20:12)
29.01.2012 - Mit einer deutlichen Niederlage kehren die Kozlowski-Schützlingen aus dem Schwarzwald zurück. Die Gastgeber legten zu Beginn das 2:0 vor. Unkonzentrierte Aktionen im Angriff und eine anfangs nicht sattelfeste SG-Abwehr nutzte Singen zur 5:4-Führung. Die SG rieß beim 8:6 die Führung wieder an sich, konnte Singen aber nicht abschütteln. Eine Auszeit und defensivere Deckungsweise brachte die SG mit 11:6 in Führung. Beim 20:12-Halbzeitstand war die Entscheidung schon gefallen. Nach dem 30:15 in der 42. Minute war die Messe gelesen. DJK Trainer Waldemar Kozlowski nahm noch eine Auszeit, schaffte es aber nicht sein Team nochmals auf Erfolg zu trimmen.
Am kommenden Samstag steht das Derby gegen den Nachbarn aus Gottmadingen an, die nach zwei Niederlagen nicht nur räumlich, sondern auch in der Tabelle sehr nahe bei Singen liegen.
DJK Singen: Martin Domin (6), Thomas Schmider (2), Dominik Domin (9/5), Gurpret Singh (1), Jens Svete (4/1), Markus Barchet (1)
Wer hat die besseren Karten?
SG Schramberg – DJK Singen (Samstag, 28.01.2012, 20.00 Uhr Kreissporthalle)
Der Vorberichterstatter der SG Schramberg beschreibt die Situation für beide Teams vollkommen treffend, deshalb wollen wir hier seine Worte in Auszügen wiedergeben: Die Schramberger Truppe ist in Pfullendorf ordentlich unter die Räder gekommen und die DJK Singen musste im Heimspiel gegen die Alemannia aus Freiburg eine deutliche Niederlage einstecken. Beide Teams, die DJK, sowie die SG, waren durch Spielerausfälle und Verletzungen nicht in der Lage ihre Normalform abzurufen. Wer als Team die Wunden wieder geleckt hat, dürfte als Sieger aus dieser Begegnung hervor gehen. Die Bären aus Singen haben in dieser Hallensaison lediglich gegen Müllheim/Neuenburg einen Sieg errungen, trotz alledem hat sich das Team um Trainer Waldemar Kozlowski noch nicht aufgegeben und strebt mit aller Macht den Klassenerhalt an. Obwohl die Uhrenstädter als klarer Favorit in diese Begegnung gehen, dürfte es aufgrund deren Verletzungssorgen kein Selbstläufer werden. Bei beiden Teams stehen noch große Fragezeichen, wer auflaufen kann. Sicherlich will jede Mannschaft die suboptimale Leistung vom letzten Spiel wieder gut machen und wird dementsprechend mit großem Ehrgeiz diese Begegnung angehen. Im Hinrundenspiel in Singen hat die SG den Gegner in der ersten Spielhälfte absolut beherrscht und bis zur Halbzeit einen 10-Tore-Vorsprung heraus geschossen. Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts kämpfte sich Singen durch Nachlässigkeiten der SG bis auf drei Tore heran, aber mehr war nicht drin und Schramberg ging als klarer Sieger vom Platz.
Quelle auszugsweise: www.hsgschrambergsulgen.de von Roland Bertiller
Rückrundenstart mit großem Verletzungspech
DJK Singen - TSV Alem. Freiburg Zähringen 19:32 (8:12)
22.01.2012 - Die Gastgeber mussten gehandicapt gegen die Freiburger Gäste antreten. Christian Schulze, Jens Svete, Daniel Hauser, Gurpreet Singh und Markus Barchet standen dem Trainer nicht zur Verfügung. Hinzu kam, daß Dominik Domin nach seiner Fußverletzung noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Die Gäste aus dem Breisgau ihrerseits konnten zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung antreten. Der selbsternannte Meisterschaftskandidat hatte in der ersten Halbserie große Verletzungsprobleme und rutschte in tiefere Tabellenregionen ab. Jetzt soll die Aufholjagd beginnen. Die DJK hielt sich in der ersten Halbzeit bestens und lag bis zur Pause nur mit 8:12 in Schlagdistanz. Mitverantwortlich für die wenigen Gegentreffer war die gute Torhüterleistung von Edu Herrmann. Die körperlich stärkeren Gäste waren zu Beginn der zweiten Halbzeit um eine schnelle Entscheidung bemüht. In kürzester Zeit gelangen ihnen vier Treffer in Folge, sodaß aus den vier Toren nun ein Vorsprung von acht Toren an der Anzeigetafel stand (35./8:16). Die Bären stemmten sich zwar gegen die Breisgauer, konnten die deutliche Niederlage aber nicht verhindern.
DJK Singen: E.Herrmann, A.Herrmann (Tor), M.Domin, T.Schmider (6), R.Weißenborn, M.Brusche (1), D.Domin (5/1), M.Lindörfer (1), F.Blum (2), K.Funke, D.Rattelmüller, D.John (4/2), U.Eggs
Start in die zukunftsweisende Rückrunde
DJK Singen - TSV Alemannia Freiburg-Zähringen (Sa, 21.01.12. 20 Uhr, Münchriedhalle)
Im ersten Spiel der Saison hat der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen die junge und uneingespielte Mannschaft der DJK Singen mit 32:15 Toren deutlich bezwungen. Derzeit steht der TSV zu Beginn der Rückrunde auf dem 10. Tabellenplatz mit 8:18 Zählern. Vom vorletzten Platz 13 trennen die Zähringer gerade mal 1 Punkt. Für beide Teams ist die Partie am Samstagabend somit richtungsweisend. Singen möchte mit einem Heimsieg den Rückstand im Tabellenkeller verkürzen, da durch die letzten Ergebnisse die Liga wieder eng zusammenrückte. Nach den jüngsten Ergebnissen der Zähringer dürfte Singen allerdings gewarnt sein. Die letzten Auftritte der Freiburger Vorstädter, in denen Trainer Martin Vossler wieder auf einen fast vollzähligen Kader zurückgreifen konnte belegten, dass mit dem TSV wieder gerechnet werden kann: Gottmadingen und Waldkirch gingen als Verlieren vom Platz, Tabellenführer Herbolzheim musste sich einen knappen Sieg hart erkämpfen. Aber warum sollte der DJK eine Revanche nicht möglich sein, denn bis zum heutigen Spieltag liegen die Bären bei den erzielten Toren mit 334 Treffern vor der Alemannia mit 324 erzielten Toren. Nach dem Aufwind zum Ende der Hinrunde, mit einem Sieg gegen Müllheim und einem verpassten Sieg gegen Konstanz, hofft man nach der Winterpause, dass sich dieser Trend fortsetzt. Mit den positiven gezeigten Leistungen und der ungebrochenen Moral, dem stets vorhandenen Willen zum Sieg und der Unterstützung des Publikums sollten weitere Punkte für eine bessere Platzierung möglich sein. Auf jeden Fall werden die nächsten vier Heimspiele zu Beginn der Rückrunde zukunftsweisend sein, da die DJK in allen Spielen auf direkte Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte triff. Mit den maximal möglichen Punkten aus diesen Partien, hat man noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. (kpb)
Zum Ende wäre mehr drin gewesen
DJK Singen - HSG Konstanz II 32:33 (12:18)
11.12.11 - Eine schwache erste Hälfte kostete trotz eines guten und spannenden Spiels in Runde zwei am Ende die möglichen Punkte. Die DJK erwischte mit dem 6:3 (9.) den besseren und einen verheißungsvollen Start. Der kleine 7-Mann-Kader der HSG brauchte eine Weile, bis er trotzdem seine volle Routine und Durchschlagskraft entfaltete. Vor allem aber war es immer Manuel Vogel im HSG-Tor, der die Singener verzweifeln lies und gleich zu Beginn zwei 7-Meter hielt. Als Konsequenz ging die HSG sogar in Unterzahl mit 6:7 (14.) in Führung. Während die HSG nun fast mühelos den Vorsprung auf 7:10 (18.) ausbauen konnte, gelang den Bären nur noch 5 Treffer vor der Pause. Die Singener agierten hinten zu harmlos und vorne zu torungefährlich. In der 22. Minute war zudem das Spiel für Jens Svete gelaufen, der zum Duschen geschickt wurde. In der 35. Minute folgte ihm Fabian Maier. Mit der folgenschweren Bürde des 12:18-Rückstands wechselten die Teams die Seiten. Nach Wiederanpfiff sorgten die oft unglücklich agierenden Schiris für Platz auf dem Spielfeld und schickten gleich 4 Spieler auf die Bank. Übersehen haben sie dabei eine regelwidrigere fußballerische Einlage des Ex-Singener Mücke, der dafür unter lautem Gelächter in der ganzen Halle einen Einwurf zugesprochen bekam. Für Singen war dies gleichzeitig die Initialzündung einer spannenden und spielerisch guten Hälfte, die sie unter dem Strich mit 20:15 gewannen, es aber am Ende leider nicht reichte. Getragen durch einen starken Edu Herrmann verkürzte die DJK durch den reaktivierten Markus Korhummel auf 20:21 (42.). Sein Gegenüber im Tor war leider auch bärenstark. Die letzten Minuten liefen fast immer nach dem gleichen Muster ab: Singen kämpfte sich aufopferungsvoll vor allen durch Dominik John und Markus Lindörfer heran, scheiterte die nächsten beiden Angriffe und lies die HSG wieder den Vorsprung ausbauen 24:28 (49.). In der 55. Minute war es aber so weit, als Markus Korhummel vom 7-Meter-Punkt den viel umjubelten 30:30-Ausgleich erzielte und eine nervenaufreibende Schlussphase einläutete. In der 58. (32:32) Minute hatte die DJK sogar die Möglichkeit, den Führungstreffer zu erzielen. Schade, dass sie bereits zitierten Schiris dieses Vorhaben nicht immer unterstützten. Dem erfolgreichsten Schützen des Tages, Sebastian Mücke, war es vorbehalten durch seinen 13. Treffer per Strafwurf den 32:33-Siegtreffer in der letzten Minute zu erzielen. Die Singener mussten mit hängenden Köpfen den entgangenen Punkten nachtrauern. Letztendlich sind die Fehler in der ersten Hälfte zu suchen, die sich als zu große Bürde im Endspurt erwies. (kpb)
DJK Singen: E. Herrmann, Schulze (Tor), M. Domin 3, Schmider 4, R. Weißenborn, Korhummel 5/3, Lindörfer 11, Singh, Svete, Funke 1, Rattelmüller, Barchet, John 8/1
HSG Konstanz 2: Vogel, Wolf, Korb 3, Maier 2, Schatz 6, Lempart 1, Mücke 13/6, Gebert, Kob 2, Mittendorf 5, Lauber 1
Derby gegen alte Weggefährten
DJK Singen - HSG Konstanz II (Sa, 10.12.2011, 20.00 Uhr, Münchriedhalle)
Zum letzten Heimspiel und Lokalderby des Jahres 2011 trifft die DJK Singen auf alte Weggefährten im Trikot der DJK. Zu den Akteuren der Drittliga-Reserve der HSG Konstanz zählen neben HSG-Trainer und langjährigem DJK-Spieler Gabor Soos auch Sebastian Mücke und Sascha Kob. Der Ex-Coach der Singener kann für sich den Luxus in Anspruch nehmen, fast jedes Spiel aus dem vollen zu schöpfen und seinen Kader nahezu nach belieben zu bestücken. Hierzu zählen auch A-Jugendspieler, die in der Bundesliga Süd spielen. Das Soos-Team überzeugte als Aufsteiger durch agilen und spielfreudigen Handball und überraschte die Liga durch einen Sieg gegen Herbolzheim. Matty Schatz und Martin Gaus zählen regelmäßig zu den treffsichersten Spielern der Gäste vom Bodensee. Auswärts konnte die HSG auch noch keinen Sieg holen. Mit der Leistung der Bären wie im letzten Heimspiel gegen Müllheim/Neuenburg soll sich dran im alten Kalenderjahr auch nichts ändern. (kpb)
Deutliche Niederlage beim Aufsteiger
TuS Ringsheim - DJK Singen 38:23 (20:11)
Bericht des TuS Ringsheim: Der TuS Ringsheim empfing das Tabellenschlusslicht aus Singen. Die Vorzeichen standen gut für den TuS Ringsheim. Die Gäste vom Bodensee haben scheinbar noch nicht in die Saison gefunden und erst am vergangenen Wochenende in heimischer Halle gegen die HG Müllheim/Neuenburg die ersten Punkte der Saison geholt. Der TuS war also gewarnt, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Gleich zu Beginn setzten die Gäste ein Achtungszeichen. Mit 1:4 lagen die Hausherren zurück. Ein scheinbar schlechter Start. Das dies aber nur ein kurzes Aufflammen der Gäste war, zeigten die Hausherren anschließend. Nach 10 weiteren Minuten lag der TuS mit 10:5 vorne und beherrschte die Gäste. Die vielen Fehler der Singener nutzte Ringsheim gut und baute die Führung weiter aus. Immer wieder fanden sie durch eine schnelle erste Phase und über Konter zum Erfolg. Nach 30 Minuten verabschiedeten sich beide Mannschaften mit 20:11 in Kabine. Trainer Rogge sah die Punkte bereits in Ringsheim, spornte die Mannschaft, mit Blick aufs Torverhältnis, aber weiter an. Die Mannschaft setzte diese Vorgabe dann in der Schlussviertelstunde gut um, auch wenn der Sieg am Ende hätte höher ausfallen können. Die Zuschauer feierten am Ende einen verdienten 38:23 Heimsieg gegen Singen.
Spielfilm: 1:4, 5:5, 10:5, 15:7, 20:11(30.), 23:13, 27:17, 34:17, 36:21, 38:23
TuS Ringsheim: Florian Broßmer 5, Kevin Abu Höfer 6, Daniel Nufer 1, Dominik Köbele 4/1 Maxemilian Feist 4, Stefan Käfer 7, Johannes Kaufmann 2, Manuel Gromann 2, Stefan Kaufmann 2, Philip Walter 1, Moritz Maas 2/1, Tobias Eder 2
DJK Singen: Martin Domin 3, Thomas Schmider 6/1, Gunpreet Singh 1, Jens Svete 3, Kai Funke 1, David Rattelmüller 1, Markus Linddöfer 3, Dominik John 5/2
Quelle: http://tus-ringsheim.de, 06.12.2011
TuS Ringsheim - DJK Singen
(So, 04.12.11, 16:30h)
Nach dem ersten Punktgewinn ist die DJK Singen am Sonntagnachmittag beim Aufsteiger TuS Ringsheim zu Gast. Der TuS gewann am letzten Spieltag sein erstes Auswärtsspiel beim TV Gottmadingen und dürfte damit ebenfalls mit großem Selbstvertrauen wie die Singener in das Spiel gehen. Mit einer guten Abwehrleistung wie gegen Müllheim könnten sich die Hohentwieler gegen die dynamische und agile Ringsheimer Mannschaft Hoffnungen machen. (kpb)
DJK feiert den ersten Punktgewinn
DJK SINGEN- HG MÜLLHEIM/NEUENBURG 33:29 (18:11)
30.11.2011- Von Beginn an war in der Halle zu spüren, dass an diesem Tag etwas möglich ist. Ohne Jens Svete, Dominik Domin, Markus Barchet und Kai Funkte trat die Mannschaft von Coach Waldemar Kozlowski zum Spiel an und war aufgrund der starken Ergebnisse der Gäste bestens gewarnt. Bereits nach wenigen Minuten rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen, als auf der Anzeigentafel das 11:4 aufleuchtete, was den Gästetrainer zu seiner Auszeit zwang. Eine starke Deckungsarbeit und einen noch stärkeren Christian Schultze im Tor der DJK, waren dann auch der Garant für eine mehr als verdiente 19:11 Pausenführung.
Hier waren sich alle einig, nicht wieder in das gleiche Muster zu verfallen und Stück für Stück den Vorsprung aus der Hand zu geben und in den obligatorischen Einbruch zu verfallen. Auch hier hatte sich an diesem Tag etwas geändert und direkt nach der Halbzeitpause wurde der Vorsprung auf 10 Tore (23:13) ausgebaut. „Eigentlich“ war das Spiel zu diesem Zeitpunkt gelaufen, würde man sich hier nicht immer wieder an bereits vergangene Spiele erinnern. Aber nicht so an diesem Tag. Zwar kamen die Gäste nochmals bis auf 3 Tore heran kurz vor Spielschluss, aber auch hier war einmal mehr der überragende Christian Schultze zwischen den Pfosten der Garant, dass andiesem Tage nichts mehr anbrennt und die ersten Punkte für die DJK eingefahren werden konnten.
Eine starke Wurfausbeute, ein überragender Torhüter sowie eine geschlossene konzentrierte Leistung der kompletten Mannschaft waren die Hauptkomponenten an diesem Tag. ( JZ )
Bären hoffen weiter auf Anschluss
DJK SINGEN- HG MÜLLHEIM/NEUENBURG
Samstag, 26.11.2011, 20 Uhr Münchriedhalle
Die Luft im Abstiegskampf wird immer dünner. Weiterhin ohne Punktgewinn bilden die Singener DJK-Handballer auch nach zehn Spieltagen das Schlusslicht in der Landesliga Süd. Wäre diese Tatsache nicht schon Grund genug, um alles andere als positiv in die Zukunft zu blicken, bleibt den Bären das Verletzungspech treu. Nachdem sich Matthias Güntert bereits in der Saisonvorbereitung schwer am Knie verletzte und die gesamte Spielzeit nicht zur Verfügung steht, reihte sich DJK-Kapitän Dominik Domin im Heimspiel gegen den ESV Weil mit einem Bänderriss in die Verletztenliste ein und wird Trainer Kozlowski aller Voraussicht zwei Monate fehlen. Unter diesen Voraussetzungen war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die vergangen Partie gegen den TV Brombach klar mit zehn Toren Unterschied verloren ging. „Im Moment reicht es einfach nicht zu mehr„, zeigte sich DJK Rechtsuassen Jens Svete auch noch eine Woche nach der bitteren Niederlage in Brombach vom Resultat sichtlich enttäuscht.
Wie bereits in den vergangenen Spielen konnte die DJK-Sechs in der ersten Hälfte auf Augenhöhe mit dem Gegner spielen und ging sogar mit 8:5 in Führung - aber zu mehr sollte es auch in Brombach nicht reichen. Kurz danach gelang Singen nur zwei weitere Treffer bis zum 10:15 Halbzeitstand. Diese minimale Trefferbilanz hatte auch nach dem Seitenwechsel bestand. „Wie so oft in dieser Saison haben wir irgendwann das Handballspielen eingestellt„, pflichtete Routiniere Martin Domin seinem Mannschaftskollegen bei.
Grund zur Wiedergutmachung haben die Bären am kommenden Spieltag, wenn die HG Müllheim/Neuenburg zu Gast im Singener Münchried ist. Eigentlich ein gutes Omen, haben die Singener doch in der letzten Saison gegen eben jene HG den Nichtabstieg am letzten Spieltag perfekt gemacht. Doch das Mannschaftsbild der DJK hat sich seitdem je verändert und die Favoritenrolle liegt klar bei den Gästen. Vor allem auf Rückraum-Shooter Sebastian Fünfgeld muss das Kozlowski-Team besonderes Augenmerk legen. Seine Kreise gilt es einzugrenzen. „Aber in erster Linie geht es darum endlich zu punkten, denn die Luft dort unten wird immer dünner„, weiss Domin um die Brisanz der Partie. Wie recht er damit hat verdeutlicht die Anzahl der verbleibenden Partien: Letzte Saison haben 19 Punkte zum Nichtabstieg gereicht. Bei noch 13 ausbleibenden Spielen, bedeutet dies, dass die DJK mindestens zehn davon gewinnen muss. „Jetzt heisst es Kopf hoch und Brust raus. Die Devise lautet deshalb ganz klar: Verlieren verboten!„, sind sich die beiden Oldies im Team einig. (gü)
Nur die Statistik am Anfang und Ende war positiv
TV Brombach - DJK Singen 36:26 (15:10)
21.11.2011 - Wie schon gegen Weil konnte Singen nur in der ersten Hälfte ein Strohfeuer entzünden und lag bis zur 13. Minute noch mit 5:8 in Führung. Kurz danach gelang Singen nur zwei weitere Treffen bis zum 15:10-Halbzeitstand. Diese minimale Trefferfrequenz hatte auch nach dem Wechsel bis zum 28:13 (47.) Bestand. Immerhin nutzte Singen in den letzten Minuten die Nachlässigkeiten der Gastgeber und erhöhte die Trefferquote um 100% auf 26 Tore. Doch den 36:26-Heimsieg konnte die DJK nie ernsthaft in Gefahr bringen und erwartet nun die HG Müllheim/Neuenburg am Samstag in der Münchriedhalle. (kpb)
Zum Schluss war der Wurm drin
DJK Singen - ESV Weil a.R. 29:33 (17:17)
13.11.2011 - Bis zum 6:6 (12.) konnte sich kein Team absetzen. In einem nie unfairen oder harten Spiel, bei dem das Schiedsrichtergespann ständig mindestens einen Spieler beider Parteien auf die Bank beförderte, nutzten die Bären eine doppelte Überzahlsituation durch einen schönen gedrehten Wurf von außen durch Markus Lindörfer zur 10:6-Führung (15.). Als Jens Svete zum 13:9 (19.) traf, zückte Gästetrainer Hanser den grünen Karton. Wohl der Gerechtigkeit wegen musste sich Singen in den Folgeminuten ihrerseits in doppelter Unterzahl den Angriffen der Weiler wehren. Weil nutzte die Freiräume auf dem Spielfeld und markierte das 13:11 (23.), worauf Singens Coach seine Spieler zur Bank rief. Drei Treffer von Dominik John am Kreis oder vom 7-Meter-Punkt zum 16:13 (27.) kennzeichnete die letzte größere Führung der Singener in diesem Spiel, die die Weiler mit dem Ausgleich zum 17:17-Halbzeitstand egalisierten.
Nach Wiederanpfiff erzielte Lindörfer mit dem 18:17 die letzte Führung für die Hausherren. Singen kämpfte in jedem Angriff weiter, schoss aber fast nach jedem erfolgreichen Angriff eine Fahrkarte im darauffolgenden Angriff. Hinzu kamen drei verschossene 7-Meter. Als beim Stand von 23:24 (45.) schon zwei Singener mit der Bank vorlieb nehmen mussten und Daniel Hauser zusätzlich seine 3. Zeitstrafe kassierte, standen nur doch 3 Feldspieler auf dem Platz. Die Halle bebte plötzlich, als kurz nach dieser Unterzahlsituation Jens Svete zum 25:25-Ausgleich (46.) einnetzte. Getragen von diesen guten Leistungen und dem Erfolgserlebnis machte sich Hoffnung unter den Fans breit, an diesem Abend die ersten Punkte zu holen. Doch dieser Traum war schnell geplatzt. Singen benötigte unerklärlicher Weise fast ein halbes Dutzend Angriffe und 10 Minuten, bis sie wieder ein Tor zum 26:30 (56.) bejubeln konnten. Zudem ließ die DJK-Abwehr mit verbleibender Spieldauer immer mehr die Aggressivität und Abstimmung vermissen. Schönmüller & Co. waren nun routiniert genug, um den Vorsprung über die Runde zu bringen und ihren ersten 29:33-Auswärtssieg feiern zu können. Bleibt die nüchterne Erkenntnis, dass sich Singen lange Zeit berechtigt Hoffnungen machen durfte, doch am Ende wieder das Pech in dieser Saison gepachtet zu haben. (kpb)
Ein Ende der Singener Negativ-Serie?
DJK Singen - ESV Weil a.R. (Samstag, 12.11.11, 20 Uhr Münchriedhalle)
Immer noch ohne Punkte stehen der jungen Mannschaft der DJK Singen nach einem Drittel der Saison schwere Zeiten ins Haus. Zuletzt hagelte es eine heftige 50:23-Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten des TV Herbolzheim. Langsam aber sicher wird es Zeit, dass das Kozlowski-Team punktet, will man nicht bereits vor der Winterpause den Anschluss an die Nichtsabstiegsplätze verlieren. Vor allem in der heimischen Münchriedhalle sollten die Bären versuchen, die Punkte am Hohentwiel zu behalten. „Jedes Spiel, das wir ohne Punkte bleiben, setzt uns zusätzlich unter Druck. Denn der Druck zu gewinnen, wächst mit jeder weiteren Niederlage„, weiß auch DJK-Spielgestalter Dominik Domin um die Brisant der aktuellen Tabellensituation. Nach acht sieglosen Spielen wollen die Bären nun endlich die ersten Habenpunkte erzielen.
Zu Gast diesmal der ESV Weil, der in der vergangenen Spielzeit noch in der Südbadenliga auf Torejagd ging, nach bedingungslosem Kampf aber den bitteren Gang in die Landesliga antreten musste. Nach dem Abstieg übernahm Wolfgang Hanser die Nachfolge von Trainer Borko Jovicic. Wie bei der DJK sind aus dem letztjährigen Südbadenaufgebot nur noch ein halbes Dutzend Leistungsträger übrig geblieben. Dreh- und Angelpunkt der Weiler ist der oberligaerfahrene Markus Schönmüller im linken Rückraum, der mit seinem Bruder Stefan den Kopf des Teams bildet. Zusätzlich zählt die Defensivarbeit der Gäste erfahrungsgemäß zu den robustetsen und härtesten der Liga. Wie bei der DJK sind bei Weil junge Talente aus der eigenen A-Jugend komplett in den Aktivenbereich hochgezogen worden. Darüber hinaus kehrten die Spieler Campana, Grieco und Cavallo vom Landesliga-Rivalen TV Brombach zurück zu ihrem einstiegen Verein.
Die Mannschaft von Trainer Waldemar Kozlowski darf sich weder in der Abwehrarbeit noch im Angriffsverhalten lange Aussetzer gegen diesen unbequemen Gegner leisten. „wir müssen endlich einmal von Beginn an zeigen, dass noch mit uns zu rechnen ist und wir nicht die Schießbude der Liga sind„, richtet DJK-Kapitän Domin den Appell an seine Mitspieler, die heftige Niederlage gegen Herbolzheim aus den Köpfen zu streichen und sich voll und ganz auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren.
Dass die beiden kommenden Spiele gegen Weil und Brombach lösbare, aber schwere Aufgaben darstellen, ist jedem im Bärenlager klar. „Nüchtern betrachtet muss der Knoten in den beiden nächsten Partien platzen„, gibt Domin die Marschrichtung vor. Die Zuschauer können sich jedenfalls auf eine spannende und kämpferische Partie freuen, hoffentlich mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber. Ob die ersten Singener Punkte gegen den unbequemen, schnellen, beweglichen und jungen Gegener aus Weil eingfahren wird, bleibt abzuwarten. „Die Chancen stehen 50:50„, so Domin, denn auswärts konnte Weil noch keinen Punkt holen. (gü)
Klare Verhältnisse
TV Herbolzheim - DJK Singen 50:23 ( 23:7 )
07.11.2011 - Das Ergebnis spiegelt den Unterschied beider Mannschaften klar und deutlich wider. Das war jedem in der Breisgauhalle in Herbolzheim nach Spielende bewusst. Auch wenn die ersten Minuten bis zum 7:4 der Heimmannschaft noch so gestaltet werden konnten, dass ein wenig Hoffnung aufkam, das Spiel möglichst lange ausgeglichen zu gestalten, wurden den Spielern der DJK Singen ab diesem Zeitpunkt die Grenzen klar aufgezeigt. Tor um Tor durch schön vorgetragene Tempogegenstöße und 2. Welle zog die Heimmannschaft bis zum 19:6 davon, ehe man beim Halbzeitstand von 23:7 die Seiten wechselte. Dass ein Handballspiel zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen ist, dürfte jedem klar sein. Was aber den TV Herbolzheim zu einer wirklich guten Mannschaft macht, war der dauernde und bedingungslose Drang, Fehler der DJK zu provozieren, um so weiter das eigene Torverhältnis aus zu bauen. Körperlich, spielerisch, taktisch und der Einsatz machten den gewaltigen Unterschied dieser beiden Mannschaften an diesem Tag aus. In Halbzeit 1 kann man bzgl. des Einsatzes der DJK Singen allerdings keinen Vorwurf machen, denn dieser stimmte sicherlich, was in Hälfte zwei ebenfalls, so leider nicht mehr zu sehen war. Der TV Herbholzheim war bisher der mit Abstand beste Gegner in dieser Saison, was andere Mannschaften ebenfalls zu spüren bekamen oder noch bekommen werden, und kann sich in Sachen Aufstieg eigentlich nur selbst im Weg stehen. Für die DJK Singen bedeutet dieses Ergebnis, das Spiel schnellstmöglich richtig einzuordnen und sich auf den ESV Weil am Rhein am kommenden Wochenende vor zu bereiten, ein Gegner, der eher wieder mit der eigenen Leistungsstärke zu vergleichen ist. (jz)
Torschützen DJK Singen: Dominik Domin 9/3, Dominik John 4/1, Martin Domin 3, Markus Lindörfer 2, David Rattelmüller 2, Jens Svete 2, Kai Funke 1
TV Herbolzheim- DJK Singen (Sa, 05.11.11, 19:30 h)
Das Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenzweiten und Ligafavoriten TV Herbholzheim kommt aktuell sicher nicht ungelegen. Jeder erwartet hier ein deutliches Spiel und einen mehr als deutlichen Sieg der Gastgeber. Liegt hier evtl. gerade die Chance für das Team von Trainer Kozlowski? Dass dieses sicherlich eine Möglichkeit darstellt, zeigen nicht wenige Beispiele, als ein Underdog dem Favoriten ein Bein stellen konnte, allerdings ist es hierzu vonseiten der DJK auch nötig, die richtige Einstellung von jedem Einzelnen zum Spiel und als Beitrag zu einer mannschaftlich geschlossenen Leistung zu bringen. Die Mannschaft hat eigentlich einen enormen Druck, vor allem nach den Siegen der Mitstreiter im Abstiegskampf am vergangenen Wochenende, jedoch beim Spiel in Herbholzheim auch überhaupt nichts zu verlieren. Bleibt abzuwarten, wie die 1. Mannschaft der DJK Singen in dieses Spiel hineinfindet und sich an diesem Tag präsentieren kann. Mit der richtigen Einstellung über die gesamte Spieldauer der kompletten Mannschaft würde sich im DJK -Lager niemand darüber ärgern, wenn umliegende Vereine, aber auch DJK-Anhänger sich verwundert die Augen reiben würden, bei einem positiven Ergebnis für das Team vom Hohentwiel. (jz)
Bericht des TV Pfullendorf:
TV Pfullendorf - DJK Singen 41:22 ( 24:10 )
(29.10.2011) Mit deutlich reduzierter Mannschaftsaufstellung präsentierten die Pfullendorfer im Lokalderby einen attraktiven Tempohandball und konnten sich gegenüber dem Tabellenletzten DJK Singen klar mit 41:22 durchsetzen und toppten sogar das Ergebnis aus dem SHV Pokalspiel vor drei Wochen. Da sieben Feldspieler Verletzungs- bzw. Krankheitsbedingt fehlten hat sich Trainer Kempf auf ausdrücklichen Wunsch seiner Mannschaft vorsorglich auch als Spieler eingetragen. Auch Torwarttrainer Matten hatte ein Zeichen gesetzt und entlastet heute und in den nächsten Spielen Keeper Yaren. Eine sportliche Geste der beiden Trainer. Die Partie begann auf Seiten der Pfullendorfer sehr druckvoll und temporeich. Epple, Staudacher und Scheitler eröffneten mit einer Dreierserie zum 3:0. Nach zwei Gegentoren antwortete Pfullendorf zwei Mal mit vier aufeinander folgenden Treffern und setzte sich zur 16.Minute mit 11:3 deutlich ab. Singen verzweifelte immer wieder an der bockstarken Abwehr der Pfullendorfer. Selbst die Jugendspieler stellten sich ohne Angst gegen die angreifenden und körperlich überlegenen Singener. Nach wechselseitigen Torerfolgen setzten Staudacher und Spoo ab der 23.Minute dem Spiel das Sahnehäubchen auf und landeten eine Sechserserie zum 22:7. In zunehmendem Maß reagierten die zahlreich erschienenen und begeisterten Zuschauer und es entwickelte sich ein Hexenkessel der Gefühle und des Jubels. Pfullendorf lies noch zwei Treffer der Singener zu und schloss die erste Halbzeit durch einen Treffer von Abberger mit 24:10. Pfullendorf lieferte ein tolles Spiel ab. Mit ausgeprägtem Teamgeist und erkennbarer Spielfreude und Einsatzwillen erfreuten die Linzgauer wieder einmal ihre treuen Fans. Die zweite Halbzeit verlief ungebremst gleich wie die erste. Besonders hervorgehoben hatte sich Luu Duc, welcher mit acht Treffern einen maßgeblichen Beitrag geleistet hatte. Ab der 38.Minute netzte Pfullendorf wieder sechsmal hintereinander ein und katapultierte das Ergebnis auf 34:13. Eine besondere Einlage lieferte Pfullendorfs Luu Duc. Er kämpfte sich, Haken schlagend wie ein Hase, durch die gegnerische Formation und verwandelte erfolgreich. Auf Seiten der Singener nahm die Spielhärte zu. Bei einem tempogeladenen Sprungwurf des Pfullendorfers Staudacher attackierte ihn Singens Torhüter im Schritt worauf eine erregte Reaktion folgte. Die Unparteiischen schätzten die Situation richtig ein und verhängten beiden eine zweiminütige Zeitstrafe. Bei den nächsten Angriffsbemühungen der Gäste gab es wieder eine Folgereaktion, diesmal durch Abberger. In diesem Falle erkannten die ansonsten gut agierenden Schiedsrichter die Situation nicht gerecht und zückten nur gegen Abberger rot. Pfullendorfs Spieler waren wohl auch wegen der Schiri Entscheidung etwas konstatiert und ließen in ihren Angriffsbemühungen nach. Diese kurzfristige Schwächephase wusste Singen zu nutzen und reduzierte durch fünf aufeinander folgende Treffer das Ergebnis auf 39:20. Den Abschluss zum 41:22 erzielte wiederum Luu Duc durch einen hervorragenden Kempa nach gezielter Vorlage von Staudacher.
Quelle: Homepage TV Pfullendorf, 29.10.11
Derby im Linzgau
TV Pfullendorf - DJK Singen (Sa, 29.10.11, 20:00h)
Beide Teams konnte bereits beim Aufeinandertreffen in der 2. Runde des SHV-Pokals ihre Kräfte messen, mit dem besseren Ende für den TV. Wie bei der DJK kann man in Pfullendorf über die wechselhaften Leistungen nicht zufrieden sein. In beiden Teams schlummert sicherlich mehr Potential, als sie zuletzt gezeigt haben. Mit einem knappen Heimsieg gegen Gottmadingen stehen die Linzgauer in der Tabelle in Schlagweite zu den Hohentwieler. Dem Sieger des Derbys winken zwei wertvolle Punkte.
Singen weiterhin ohne Glück und Punkte
DJK Singen - SF Eintracht Freiburg 18:40 (10:21)
23.10.2011 - In den Anfangsminuten keimte so etwas wie Hoffnung auf, da Singen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr bis zum 5:5 (8.) ein paar gute Szenen hatte. Doch danach war völlig der Wurm sind. Nahezu jedes Anspiel oder jeder Wurf blieb in den Abwehrreihen der Eintracht hängen. Die Gäste bedankten sich über die einfachen Ball-Geschenke und zogen mit schnellen Toren über 6:14 (20.) auf 10:21 (30.) vorentscheidend davon. Im Singener Lager hoffte man in der zweiten Hälfte, über den Kampf und Einsatzwillen zurück ins Spiel zu finden. Doch bis zur 43. Minute wurde dieses Vorhaben nur mit zwei Treffern belohnt, während die SFE 10 Mal die Abwehr überlisten konnte (12:31). Die Freiburger wirkten in allen Bereichen frischer und agiler, während sich bei den Gastgebern immer mehr Verunsicherung breit machte. Am Ende steht eine weitere heftige 18:40-Niederlage zu buche, die es schnellstes zu verarbeiten gilt, wenn Singen am Samstag zu Gast beim TV Pfullendorf ist. (kpb)
DJK Singen: Christian Schulze, Arthur Herrmann (Tor), Dennis Weißenborn, Ulrich Eggs (4), Dominik John (4), Markus Lindörfer, Thomas Schmider (5), Jens Svete, Robin Weißenborn, Kai Funke, David Rattelmüller, Tim Weitz, Gurpreet Singh (1), Dominik Domin (4/1)
Singen wartet weiter auf die ersten Punkte
DJK Singen - SF Eintracht Freiburg (So, 23.10.11, 17 Uhr Münchriedhalle)
Stellt man sich im Lager der DJK Singen die Frage, wann die Bären endlich die ersten Punkte der Saison einfahren werden, kommt man um den Begriff „Geduldspiel“ nicht mehr herum. Seit nunmehr fünf Spieltagen wartet das Koszlowski-Team auf den ersten Sieg. Nicht selten war im Singener Münchried die Rede von einem verpatzten Saisonauftakt, schließlich hagelte es deftige Klatschen gegen Schramberg und Waldkirch-Denzlingen. Zu deutlich musste man sich den bisherigen Gegner geschlagen geben – zuletzte am vergangenen Spieltag, als man nach einer 26:34-Niederlage abermals die Punkte in St. Georgen lassen musste. Dennoch hoffen die Bären die Niederlagenserie endlich zu beenden und am heutigen Sonntag gegen die SportfreundeEintracht Freuburg endlich die ersten Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. „Wir müssen uns einfach einmal über die gesamte Spieldauer konzentriert an das im Vorfeld der Begegnung festgelegte taktische Konzept halten“, legt der wiedergenesene DJK-Captain Dominik Domin den Finger in die Wunde, welche die Bären seit geraumer Zeit mit sich herum schleppen.
Immer wieder kommt es im Spiel der DJK zu Phasen, in denen überhaupt nichts zusammen zu laufen scheint, was ein entsprechend erfahrener Landesligagegner auszunutzen versteht. Die Sportfreunde aus Freiburg scheinen genau über diesen Instinkt zu verfügen, konnten sie doch am vergangenen Spieltag den Aufsteiger aus Gottmadingen deutlich besiegen. „Die Freiburger sind ein unangenhemer Gegner, schnell, beweglich und torhungrig. Vor allem im Tor verfügen sie seit der Rückrunde aus der Vorsaison über ein gehöriges Potential“, erinnert sich Domin an die Niederlage der letzten Saison.
„Es sind viele Kleinigkeiten, die es zu beachten gilt“, bereitet der DJK-Captain seine Mitspieler und dasPublikum darauf vor, sich weitere 60 Minuten in Geduld zu üben. Denn Domin ist sich fast sicher: Am Sonntag wird das Team die Nase vorne behalten, welches das höhere Maß an taktischer Disziplin beweist. (gü)
Weiterhin glücklos
TV St. Georgen - DJK Singen 34:26 (16:12)
16.10.2011 - Die Singener Abwehr stand oft gut organisiert, sodass die Angriffbemühungen der Hausherren gebremst werden konnten. Bei Tempogegenstößen parierte Keeper Arthur Herrmann zahlreiche freie Bälle des TVG. Dieser Aufwand kostete Kraft und führte bereits nach 13. Minuten zu vier Zeitstrafen gegen Singen. Mittelmann Thomas Schmider zog wieder alle Register seines Könnens im Spielaufbau, doch insgesamt waren die Singener Angriffsbemühungen zu harmlos, um etwas Zählbares aus St. Georgen mitzunehmen.
Spielbericht St. Georgen
Zwar feierten die St. Georgener gegen das Tabellenschlusslicht den erwarteten Sieg, konnten aber phasenweise nicht überzeugen.
Nachdem die im Stau steckengeblieben Schiedsrichter in der Halle ankamen, konnte das Spiel mit zehnminütiger Verspätung endlich angepfiffen werden. Es schien fast so, als wollte die DJK den Gastgebern mit einer aggressiven und sehr hart agierenden Abwehr den Schneid abkaufen zu wollen. Doch hier hatten sie nicht mit den Schiedsrichtern gerechnet. Bereits in den ersten zehn Spielminuten boten sich dem TVS so drei Überzahlsituationen.
Doch was die Gastgeber daraus machten war fast schon fahrlässig. Statt sich einen Vorsprung herauszuspielen, vertändelte man immer wieder den Ball und kassiert sogar noch Gegentreffer. So konnte der Tabellenletzte bis zum 5:5 mithalten. Erst in der Folgezeit legten die St. Georgener einen Gang zu und bauten den Vorsprung bis Mitte des ersten Durchgangs verdient auf 8:5 aus.
Doch der Tabellensiebte ging weiterhin fahrlässig mit seinen Torchancen um. Immer wieder wurden selbst Tempogegenstöße nicht verwertet. Trotzdem führte der TVS zur Halbzeit mit 16:12. „Mit einer konsequenten Chancenauswertung müssen wir zur Pause höher führen", war TVS-Trainer Heidig mit den geschossenen Fahrkarten nicht zufrieden.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs schien es, als hätte Heidig in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Schnell baute der TVS seinen Vorsprung auf 21:14 aus. Die Gäste hatten nun aufgeben. Doch statt dies auszunutzen, verteilten die St. Georgener Gastgeschenke, in Form von nicht genutzten Torchancen. Singen kam zwar nicht weiter als sechs Tore heran, doch die Bergstädter hätten eigentlich bis Mitte der zweiten Halbzeit mit mindestens 15 Toren führen müssen. Doch beim 29:29 waren es nur zehn.
In der Schlussphase brachte Heidig auch die Nachwuchskräfte, welche sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnten. Am Ende stand zwar ein 34:26 Pflichtsieg, doch auf Seiten der Gastgeber war man mit diesem Ergebnis nicht zufrieden.
„Wir haben über die gesamte Spielzeit mindesten 15-20 hundertprozentige Torchancen liegen lassen. Mit mehr Konzentration hätten wir hier einen höheren Sieg herausspielen können, sogar müssen", so Heidig.
Quelle: Handball-Server, 17.10.2011
Bären setzten Negativserie fort
DJK Singen - SG Waldkirch-Denzlingen 38:23 (11:21)
10.10.2011 - Die vierte deutliche Niederlage in Folge, die schlechteste Abwehr der Liga und das aktuelle Tabellenschlusslich der Landesliga Süd - der Fehlstart der Handballer der DJK Singen in die neue Saison ist perfekt. Auch am vergangenen Spieltag wurde den Singener Bären bei der deutlichen 23:38-Heimniederlage gegen die SG Waldkirch/Denzlingen das Fell gehörig über die Ohren gezogen. Der personelle Aderlass der vergangenen Saison scheint doch schwerer zu liegen, als man im DJK-Lager erwartet hatte. Hinzu gesellte sich, dass mit Dominik Domin ein weiterer Leistungsträger am Samstag verletzungsbedingt passen musste. Entsprechend ideenlos präsentierte sich die Kozlowski-Sieben im Angriff. Einzig Torhüter Christian Schulze und Thomas Schmider, der mit insgesamt sechs Treffern der erfolgreichste Singener an diesem Abend war, stemmten sich gegen die Niederlage. Der Rest der Bären schien sich bereits im Winterschlaf zu befinden. »Es wird langsam aber sicher Zeit, dass wir ein Erfolgserlebnis einfahren. Dafür trainieren wir schließlich Woche für Woche«, hofft DJK Rechtsaussen Jens Svete, dass der Knoten am kommenden Spieltag auswärts in St. Georgen endlich platzt. (gü)
DJK Singen: Christian Schulze (Tor), Fabian Blum (2), Ulrich Eggs (3), Dominik John (5/1), Markus Lündörfer (3), Thomas Schmider (6), Jens Svete (3), Robin Weißenborn (1) Kai Funke, David Rattelmüller, Tim Weitz, Markus Barchet, Gurpreet Singh
SG Waldkirch/Denzlingen: Thomas Bludau (3), Jan Disch (5), Andreas Engler (6), Felix Faller (3), Marco Forster (2), Patrick Hoch (1), Ivan Mlinarevic (4), Marius Schmieder (3), Fabian Strübin (9/3), Max Vogt (2)
Platzt endlich der Knoten?
Singener Bären wollen die ersten Punkte einfahren
DJK Singen - SG Waldkirch-Denzlingen (Samstag, 08.10.11. 20 Uhr Münchriedhalle)
Den Ligaauftakt vermasselt, die schlechteste Abwehr der Liga und bislang ohne Punkte Tabellenletzter – so lautet die Landesligabilanz der Singener Bären nach drei Spieltagen. Der personelle Aderlass der vergangenen Saison scheint doch schwerer zu liegen, als man im DJK-Lager erwartet hatte. Besonders schmerzhaft gestaltete sich die Derbyniederlage am vergangenen Spieltag, als man in Gottmadingen gegen den heimischen TVG mit 35:30 die Segel streichen musste. Nach drei sieglosen Spielen wollen die Bären nun endlich die ersten Punkte auf der Habenseite verbuchen, wollen sie nicht schon frühzeitig in der Saison den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze verlieren. „Es wird langsam aber sicher Zeit, dass wir ein Erfolgserlebnis einfahren. Dafür trainieren wir schließlich Woche für Woche“, zeigt sich DJK Rechtsaussen Jens Svete kämpferisch.
Die nächste Möglichkeit auf den ersten Zweier hat die Kozlowski-Sieben am heutigen Spieltag, wenn die SG Waldkirch/Denzlingen in der Singener Münchriedhalle ihre Visitenkarten abgibt. Die Gäste sind durchwachsen in die Spielzeit gestartet, konnten jedoch am zweiten Spieltag mit einem 45:29-Kantersieg gegen den TV Brombach aufwarten. Besonders Rückraumschütze Fabian Strübin, der sich in der vergangen Spielzeit mit gehörigem Abstand die Torjägerkrone ergattern konnte, erweist sich als gefärhlicher Goalgetter. Seine Kreise gilt es einzuschränken, wollen die Bären die ersten Punkte in der Münchriedhalle behalten.
Die Mannschaft von Trainer Waldemar Koslowski darf sich weder in der Abwehrarbeit noch im Angriffsverhalten lange Aussetzer gegen diesen unbequemen Gegner leisten. „Wir müssen von Beginn mit der gleichen Leidenschaft und dem gleichen Engagement auftreten, wie in den zweiten 30 Minuten aus dem Schramberg-Spiel“, erklärt Svete weiter. Mit einem Sieg könnte man nicht nur mit den Gästen nach Punkten gleichziehen, sondern auch etwas entspannter in die nächsten Partien gegen St. Georgen und Freiburg gehen. „Wir werden jetzt sicher nicht den Kopf in den Sand stecken“, gibt der DJK-Rechtsaussen die Marschrichtung vor. Die Zuschauer können sich jedenfalls auf eine spannende und kämpferische Partie freuen, hoffentlich mit einem glücklicheren Ende für die Gastgeber. (mg)
Nach der Pause fiel die Vorentscheidung
TV Gottmadingen – DJK Singen 35:30 (18:15)
01.10.2011 - Im Heimspielheft des TVG war für das Derby ein absoluter Leckerbissen und heißer Kampf angekündigt, was die relativ wenigen Derbyzuschauer selten zu Gesicht bekamen. Lediglich zwei Zeitstrafen (46./59.) der gut leitenden Schiedsrichter gegen die DJK unterstrichen den Eindruck. Allerdings gingen bei Singen einige Spieler angeschlagen ins Spiel und konnten kräftemäßig nicht an ihre guten Leistungen der Vorwoche anknüpfen. Beide Teams suchten im ruhigen Spielaufbau ihre Torchancen, die die Gastgeber mit leichten Vorteilen zum 8:6 (15.) für sich entschieden. Trotz Auszeit der DJK (21.) konnte Gottmadingen auch in Unterzahl die Führung bis zur Pause behaupten. Markus Lindörfer markierte mit einem schönen gedrehten Treffer den 18:15 Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel stellte DJK-Trainer Waldemar Kozlowski auf eine offensive 4:2-Deckung um, die sich als kleine Vorentscheidung auswirkte. Die routinierten TVG-Spieler Reuschel und Huth hatten nun gegen den Singener Deckungsverband ausreichend Platz und Erfahrung, um den Vorsprung auf 25:19 (41.) auszubauen. Die Auszeit im Singener Lager brachte auch nicht die Wende. Singens Spieler um ihren auffälligsten Akteur Thomas Schmider versuchten alles um die Niederlage zu verhindern, vergaben am Ende zu viele Torchancen, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen (32:24, 53.). Bleibt die bittere Erfahrung weiterhin ohne Erfolg in der Runde dazustehen. Damit richten sich die Blicke auf den kommenden Gegner, die SG Waldkirch/Denzlingen, die mit einem 45:29-Kantersieg in Brombach auf sich aufmerksam machte. (kpb)
DJK Singen: Artur Herrmann, Eduard Herrmann (Tor), Kai Funke, David Rattelmüller (1), Markus Lindörfer (6), Tim Weitz, Markus Barchet (1), Gurpreet Singh (2), Robin Weißenborn (1), Jens Svete (2), Ulrich Eggs (1), Thomas Schmider( 8/3), Dominik Domin (6/2), Dominik John (2/1)
TVG: Bernd Zimmermann, Jürgen Schatz (Tor), Tobias Lutsch (3), Joachim Kania (4), Daniel Löffler, Sebastian Schubert (8), Jan Bittlingmaier (1), Simon Keßler (7/1), Adrian Fahr (4), Thomas Berres, Michael Huth (2), Jens Reuschel (6/1), Sven Sasiadek
Aufsteiger Gottmadingen lädt zum Derby
TV Gottmadingen – DJK Singen (Sa, 01.10.11, 19 Uhr Goldbühlhalle Gottmadingen)
29.09.2011
It´s Derbytime. Am Samstagabend treffen in Gottmadingen alte Weggefährten aus Singen und Gottmadingen zum Derby aufeinander. Beide Teams sind noch ohne Punktgewinn in die Landesligasaison gestartet und hoffen diese Negativserie zu beenden. Auf das junge Team aus Singen wartet nicht nur ein heißes Derby, sie müssen sich auch gegen zahlreiche erfahrende Spieler des Aufsteigers messen. Dass Singen nicht chancenlos ist, hat die Aufholjagd gegen den Favoriten aus Schramberg gezeigt. Let´s go Bären! (kpb)
Einsatz in zweiter Hälfte stimmt optimistisch
Landesliga Süd Herren
DJK Singen - SG Schramberg 34:40 (13:23)
24.09.2011 - In der ersten Hälfte ließen die Gäste keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle. Singen spielte zu nervös und lag mit 13:23 zur Halbzeit im Hintertreffen. Bärencoach Kozlowski fand in der Kabine die richtigen Worte und sein Team zeigte in Runde zwei ein anderes Gesicht. Mit Einsatz, Kampfgeist und Moral kämpfte sich Singen mit 17 Treffern auf 30:33 (52.) heran. Kurz darauf vergab Singen vergab zwei hundertprozentige Chancen, die den Favoriten unter Druck gesetzt hätten. Schramberg nahm die Geschenke an und entführte am Ende verdient beide Punkte aus Singen. Bleibt als Fazit, dass das junge Team sich nicht geschlagen gibt und mit dem gezeigten Einsatz über die gesamte Spielzeit zukünftig nicht chancenlos ist. (kpb)
Quo vadis DJK?
Landesliga Süd Herren
DJK Singen - SG Schramberg (Sa, 24.09.11, 20:00h Münchriedhalle)
23.09.2011 - Es ist angerichtet - die Landesligasaison 2011/12 hat begonnen und auch die Singener Bären gehen wieder auf Punktjagd in der heimischen Münchriedhalle. War die letzte Spielzeit, in der man den erneut drohenden Abstieg mit einer Punktlandung am letzten Spieltag gerade noch verhindern konnte, für die Bärengemeinde der DJK schon schwer genug, so wird die neue Saison den Spielern und Verantwortlichen aus Singen einiges abverlangen. Denn mit den Abgängen des letztjährigen Captains Michael Kurz Richtung Ehingen sowie des kompletten Mittelblocks um Spielertrainer Gabor Soos, Tobias Lutsch und Daniel Achatz hat die Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr herbe Verluste zu beklagen. Hinzu gesellt sich, dass der letztjährige Torschützenkönig der DJK, Matthias Güntert, mit einer schweren Knieverletzung voraussichtlich für die komplette Saison ausfallen wird.
Kein leichtes Unterfangen also, dass der neue Bärenbändiger auf der Bank, Waldemar Kozlowski, in Angriff nimmt, weiß man doch spätestens nach der vergangenen Spielzeit, dass die Liga stark besetzt ist. Nach den zahlreichen Abgängen der Leistungsträger lag das Hauptaugenmerk der Kozlowski-Sieben in der Vorbereitung vor allem darin, die beiden Neuzugänge aus Bayern Markus Lindörfer und David Rattelmüller in die Mannschaft um die Leistungsträger aus der Vorsaison Domin, Svete, Hauser, Schmider und John zu integrieren. Erfreulich hervorgehoben hat sich zudem der A-Jugendliche Robin Weißenborn, der sich mit starken Leistungen in den Vorbereitungsspielen einen festen Platz im Kader der Bären erkämpfen konnte.
Zum Saisonauftakt der neuformierten DJK Singen kassierte das junge Team vergangenes Wochenende in der Fremde bei der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen eine klare 32:15-Niederlage. Am Samstag haben nun die eigenen Fans die Gelegenheit im ersten Heimspiel der Saison gegen die SG Schramberg 1858, sich ein Bild der Mannschaft zu machen, deren sportliches Ziel auch in der Saison 2011/12 der Klassenerhalt ist. Die Gäste aus Schramberg scheiterten in der Vorsaison nur knapp in den Relegationsspielen und verpassten dadurch einen Aufstieg in die Südbadenliga. Vor allem Martin Füchter konnte in den beiden Aufsstiegsspielen glänzen und erzielte insgesamt 18 Tore. "Die SG aus Schramberg stellt ohne Zweifel eine der besten Mannschaften der Staffel. Rückraum, Kreis oder Tor - sie sind auf nahezu allen Positionen stark besetzt", zollt dementsprechend auch der neue Bären-Captain, Dominik Domin, dem Gegner großen Respekt.
Ob der neuformierte Kader das Prädikat Landesliga trägt, wird sich in der laufenden Saison noch zeigen. Trainer Kozlowski jedenfalls gibt sich optimistisch, mit diesem Kader, so er erst einmal eingespielt ist, auch in der neuen Spielzeit den Klassenerhalt zu schaffen. (mg)
Heftige Niederlage gleich zum Saisonstart
TSV Alem.Freiburg-Zähringen – DJK Singen 32:15 (18:4)
19.09.2011
Nach einer von vielen Unwegsamkeiten geprägten Vorbereitung mussten die Spieler um den neuen Trainer Waldemar Kozlowski am 1. Spieltag auswärts bei der Alemannia aus Freiburg-Zähringen antreten. Dass diese Mannschaft in der aktuellen Saison um den Aufstieg mitspielen wird, ist spätestens nach diesem Spiel jedem klar.
Nur in den ersten 5 Spielminuten (2:2) konnte die DJK Singen das Spiel ausgeglichen gestalten, was dann passierte war sehr deutlich und aus DJK-Sicht von viel Nervosität des jungen Kaders geprägt. Ein ums andere Mal verrannte sich der Angriff in der Abwehr, verlor durch unkonzentrierte Pässe oder Torabschlüsse den Ball und bekam ein Tempo-Tor nach dem anderen. Gerade einmal 4 Tore erzielte der harmlose und teilweise überforderte DJK-Angriff bis zu diesem Zeitpunkt. Die zweite Hälfte konnte anschließend etwas offener gestaltet werden, was zum einen an der eigenen Einstellung bzw. dem erhöhten Engagement lag, aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass die Gastgeber Ihren „2. Anzug“ aufs Spielfeld schickte.
Nach diesem Spiel ist es noch deutlicher geworden, das die junge Truppe (Durchschnittsalter ca. 21,5 Jahre ) Zeit braucht um sich in dieser Liga zu etablieren und um sich auf dem Spielfeld besser zu finden. Das Engagement in der zweiten Halbzeit auf dem Spielfeld und die dazugehörige Einstellung sollten etwas positiver in die Zukunft blicken lassen. ( JZ )
Es spielten: A. Hermann, E. Hermann (beide Tor); J. Svete, J. Zimmermann, U. Eggs, D. Domin, T. Schmider, D. John, K. Funke, T. Weitz, D. Weißenborn, R. Weißenborn, M. Barchet, G. Singh



